Auswärtsspiel

Ruhe bitte und Daumen drücken für den #effzeh…

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Erwischt!

Wenn ich mal wieder unterwegs bin, ist ja meistens auch die „große“ Kamera dabei. Und ein besonderes Foto-Objekt meiner Begierde sind Greifvögel. Wobei die Flattermänner allerdings in den meisten Fällen nicht sonderlich scharf darauf sind abgelichtet zu werden. Denn kaum hat man die Kamera fertig entfleuchen sie meistens. Heute vormittag musste ich mal eben nach Lohmar fahren und habe die Abkürzung über die Panzerstraße durch die Wahner Heide genommen.

greifvogel

Wo ich dann diesen Burschen entdeckte. Und diesmal hatte ich natürlich die große Knipse nicht dabei, also versuchte ich mein Glück mit dem Handy. Und – oh Wunder – dieser wunderschöne Greifvogel blieb sogar sitzen und setzte sich fotogen in Szene. Von der Größe her könnte es ein Falke sein, ein Adler war es jedenfalls nicht. Gibt es hier Greifvogelexperten die genaueres wissen?

Kein Platz im Badezimmer – Da ist der Heimwerker gefragt

reisszweckenEigentlich braucht Mann nicht viel…

Wenn er der täglichen Reinigung des Astralkörpers nachkommt, ist Mann im wahrsten Sinne des Wortes pflegeleicht. Eine Dusche oder wahlweise auch eine Badewanne, ein Waschbecken, einen knappen Quadratmeter Platz zum abtrocknen und falls kein separater Raum dafür geschaffen wurde noch einen formschönen Thron für das Morgen-Häufchen. Und schon ist Mann fast glücklich, wenn… Ja wenn nicht das leidige Thema der Abstellflächen wäre.

Eigentlich müsste ich mir gar keine Gedanken um so etwas machen, denn Platz ist eigentlich reichlich vorhanden. Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierzeug, Bürste und Kamm kann Mann ja zur Not auch übereinander stapeln. Frau allerdings nutzt diese männliche Zurückhaltung teilweise schamlos aus. Wenn ich mir beispielsweise den Nassraum der Kemenate ansehe, dann sehe ich nämlich nur noch dutzendfach Döschen, Töpfchen, Tuben und sogar Malzeug herumliegen. In eigens dafür angeschafften Körben wird gebunkert was das Zeug hält und der Hängeschrank – mit einem Meter fünfzig Höhe, 40 Zentimeter Breite und 35 Zentimeter Tiefe nicht gerade winzig bemessen – platzt aus allen Nähten.

Wie Frau soviel Kosmetikartikel zur Restaurierung benötigen kann, wird Mann auf ewig unbegreiflich bleiben. Gut, wir Kronen der Schöpfung sind auch ungeschminkt schön und ich hege schon die Vermutung dass Schlecker nur pleite gegangen ist, weil man mit der Nachlieferung für das Weibchen überfordert war. Das allerschlimmste ist aber der Drang des Weibchens, meine benötigten Utensilien möglichst schnell nach dem Gebrauch wieder wegräumen zu müssen. Bis jetzt dachte ich immer, dies geschähe wegen der „Optik“. Aber weit gefehlt…

Denn der Platz wird nur für das eigene Gerümpel benötigt, weil wahrscheinlich kein sonstige Ablagemöglichkeit mehr vorhanden ist. Ich glaube, ich werde gleich mal dem örtlichen Baumarkt einen Besuch abstatten, denn scheinbar ist mal wieder der Heimwerker gefragt. Dort werde ich mir Dübel, Haken und etwas Schnur besorgen. Dann bohre ich ein paar Löcher in die Decke, befestige die Haken und werde meine Sachen dann nach dem Gebrauch an der Schnur unter die Decke ziehen.

Vielleicht löst das ja das offensichtliche Platzproblem im Badezimmer…