Urlaubsplanung 2016 – Warum nicht mal nach Arschlochwinkel?

Die meisten unter euch dürften ja die Urlaubsplanung für dieses Jahr schon abgeschlossen haben.

Bei uns ist das Wörtchen Urlaubsplanung immer mit sehr vielen Diskussionen verbunden. Das Weibchen möchte zumeist irgendwo hin wo viel Wasser ist. Da das städtische Klärwerk in dieser Beziehung ausscheidet, kommt also nur irgendein Meer in Frage. Bevorzugt wird das Mittelmeer, aber auch Atlantik oder Pazifik kamen schon zur Sprache.

Bedingt durch meine vielen beruflichen Hotelaufenthalte bin ich ja eher ein Urlaubsmuffel. Am liebsten Balkonien, im Höchstfall mal ein Ausflug in die nähere Umgebung, für mich vollkommen ausreichend. Da heißt es natürlich in einer Partnerschaft, sich möglichst schmerzfrei irgendwo in der Mitte zu treffen. Wobei ich als Haushaltsvorstand natürlich immer ein Veto-Recht habe. Wenn mir – wie im vergangenen Jahr – ein Urlaubsziel nicht zusagt, dann muss das Weibchen eben mit ihrer Schwester fahren.

Das Weibchen hatte in diesem Jahr ein Ziel in Kroatien anvisiert, sicherlich eine total schöne Gegend, aber ich habe wie immer keinen Bock darauf. Zum einen bin ich dort schon mehrmals gewesen, zum anderen gibt es auch andere schöne Ecken in Europa. Ergo musste der Haushaltsvorstand, also ich, wohl oder übel ein Machtwort sprechen. Nix Wasser, nix Meer, nix See, wenn schon Urlaub dann in die Berge!

Von Dt. u. Österr. Alpenverein - https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=9177222

Von Dt. u. Österr. Alpenverein – Wikipedia

Am besten so hoch wie möglich… Gut, Nepal ist weit, Österreich ist (relativ) nah. Und auf ein paar tausend Meter Höhenunterschied kann man locker verzichten, wenn man einen Urlaubsort ausgewählt hat, der einen wirklich unvergleichlichen Namen trägt. Eintausendachthundertundfünfundvierzig Meter hoch, majestätisch gelegen und ein Hotel in der Nähe wird es sicher auch geben.

Der Legende nach entstand der Name Arschlochwinkel gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als erstmals Landvermesser der k. u. k. Monarchie das Dachsteingebiet kartografierten. Bei der topographischen Landesaufnahme war es eine wichtige Aufgabe, neben der Vermessung des Geländes möglichst auch alle Namen von Landschaftsteilen (Flurnamen) und Siedlungsobjekten mit zu erfassen und in dietopografischen Karten einzutragen. Viele dieser Punkte waren jedoch auch bei den Einheimischen namenlos. Durch die ständige Fragerei der Fremden genervt, sollen sich die Einheimischen einen Spaß daraus gemacht haben, Namen zu erfinden, die dann von den Landvermessern direkt übernommen wurden.
Quelle: Wikipedia

Arschlochwinkel, wir kommen! Und wo fahrt ihr hin?