Dolly Parton “Jolene” mit 33 Umdrehungen

“Jolene” von Dolly Parton dürften die meisten ja schon einmal gehört haben. Ist ja auch schon etwas älter, aus dem Jahr 1973. Aktuell wurde der Titel von The BossHoss gecovert, die gesamten Coverversionen dürften sich laut Wikipedia im drei- bis vierstelligen Bereich bewegen. Nun, ich konnte mit ihrem hohen Stimmchen noch nie etwas anfangen, doch sie wird einiges an 45er Singles an den Mann und die Frau gebracht haben. Wikipedia verrät auch, das “Jolene” bei den 500 besten Songs aller Zeiten Platz 217 belegt. Respekt! Hier nochmal das Original:

Wenn man den Titel übrigens mit den für Langspielplatten üblichen 33⅓ Umdrehungen abspielt, gefällt er mir persönlich um einiges besser. Hört selbst:

via 22Words

Nur die Harten kommen in den Garten

flipflops

Nun, ich bevorzuge ja eher relativ festes Schuhwerk.

Will heißen, irgendetwas zum schnüren oder von mir aus auch mit Klettverschluß muss an einem Schuh schon dran sein, der sich an meine Füße schmiegen darf. Ob nun Turnschuhe, “normale” Schuhe, Boots oder was weiß ich noch, in meinem Schuhschrank tümmelt sich von allem zu Genüge. Es gibt eigentlich nur 2 Sorten die mir nicht an die Haxen kommen und das sind zum einen Sandalen und zum anderen Flip Flops.

Anstatt Sandalen ziehe ich dann lieber ein Paar Adiletten an die Hufe, die sind zwar auch ohne Reiß- oder Klettverschluß aber immerhin habe ich da nicht so einen Zwickel zwischen den Zehen wie bei diesem Alibi-Freizeittreter. Flip Flops sind ja beileibe keine moderne Erfindung, die gab es auch schon zu meiner Kindheit, die nun schon ein gutes halbes Jahrhundert zurück liegt.

Und schon damals habe ich diese Dinger, damals hießen sie noch einfach Gummisandalen, gehasst wie die thailändische Rüsselseuche. Dieses Gefühl, das da etwas zwischen den Zehen ist was da nicht hingehört, lässt mich heute noch erschaudern. Allerdings denkt ein Großteil der Erdbevölkerung da anders, denn die Flip Flops sind aus dem sommerlichen Straßenbild nicht mehr wegzudenken.

Von älteren Herrschaften werden sie auch gerne mal mit Socken getragen, gerne auch in relativem Blütenweiß. Und wenigstens diese Socken hätte ich dem Knaben gestern morgen gegönnt, der an einer Wiesbadener Fußgängerampel morgens um halb sieben neben mir stand. Obenrum gings ja noch, Jeans und einen Bundeswehrparka. Doch als ich zufällig nach unten blickte, da sah ich das der männlichen Mensch doch tatsächlich ohne Socken in Flip Flops unterwegs war. Und das bei 4 Grad minus…

Vielleicht leidet er ja nur unter extremen Fußschweiß, vielleicht hat er seine Schuhe auch eingetauscht oder sie wurden ihm gar geklaut. Ich hoffe nur, das seine Füße den gestrigen Weg ohne Erfrierungen überstanden haben. Und das die Flip Flops bei dem Frost nicht porös wurden. Sachen gibts…

Beitragsfoto: Wikipedia (Simon Laird)