Lieber Wettergott,

ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Sonnenschein und blauen Himmel.

Allerdings hast du mir gestern ganz eindeutig zuviel Sonne geschickt. Bei Temperaturen weit über 30° Celsius mag es ja im klimatisierten Büro ganz schnucklig sein, Außentermine werden bei diesen Temperaturen allerdings zur Qual. Jedenfalls für mich…

Nun ja, ich habe gestern überlebt und wahrscheinlich sogar noch 125 Gramm abgenommen, da ich das verzehrte Obst das ich gegessen und den Inhalt eines Stausees den ich getrunken habe, allesamt wieder ausgeschwitzt habe. Dafür musste ich die Wasserrechnung über Gebühr belasten, denn gestern Abend habe ich fast eine Stunde eiskalt geduscht, bis das Pipimännchen ganz klein war.

Lieber Wettergott, du würdest mir allerdings einen großen Gefallen erweisen, wenn du die Höchsttemperaturen jetzt wieder auf ein erträgliches Maß zurückschrauben könntest. 25° Celsius zum Beispiel wären vollkommen in Ordnung, mehr braucht kein Mensch. Außerdem haben wir am kommenden Wochenende Schützenfest und ich kann dir garantieren das es kein Spaß ist, mit dem grünen Jäckchen bei Temperaturen wie in der Bratröhre herum zu laufen.

Ich hoffe du verstehst mich. Wenn nicht… dann muss ich eventuell handgreiflich werden!

Überall nur Gabionen

Eine Gabione, auch Steinkorb, Schüttkorb, Mauersteinkorb oder Drahtschotterkasten genannt, ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb. Gabionen werden in der Landschaftsarchitektur, im Wasserbau sowie im Straßen- und Wegebau zum Aufbau von Wällen, zur Errichtung von Sicht- oder Lärmschutzanlagen, zur Böschungsbefestigung und als Stützmauer eingesetzt. Als Abfangelemente an Hängen dienen Gabionen der Aufnahme des horizontalen Erddruckes. Sie werden auch als Alternative zu Fertigteilen oder festen Mauern aus Steinen oder Beton verwendet.
Quelle: Wikipedia

Soviel also zum technischen, wobei ich den Namen Gabione vorher noch nie gehört habe. Allerdings sind diese Steinzäune im Moment scheinbar wirklich groß in Mode. Wurden sie vor ein paar Jahren überwiegend an Bundesstraßen oder Autobahnen verbaut, sehe ich diese Dinger heutzutage auf jedem zweiten Grundstück.

Waren über Jahrzehnte Hecken oder Jägerzäune die bevorzugte Grundstücksbegrenzung, scheinen Deutschlands Klein- und Großgrundbesitzer nun langsam aber sicher auf Steine zu setzen. Mehr oder weniger hohe Drahtkörbe, befüllt mit allem was Deutschlands Steinbrüche so hergeben. Nun, mein Geschmack sind die Dinger ja nicht, allerdings haben sie natürlich auch Vorteile.

Denn sowohl das lästige Hecken schneiden als auch das streichen des Jägerzauns im Dreijahresrhythmus kann man sich bei der Anschaffung einer Gabione zukünftig verkneifen. Allenfalls bei übermäßigem Moosbefall muss man wohl mal mit dem Dampfstrahler ran. Oder man lässt die häßlichen Drahtkörbe einfach zuwachsen, was allerdings ein paar Jährchen dauern dürfte.

Frohe Ostern

Ich hoffe ihr habt in den vergangenen 2 Tagen nicht allzu sehr herum gegammelt, ich zumindest habe mich in der heimischen Kemenate produktiv beschäftigt. Und heute folgt dann der gemütliche Teil, gleich geht es zum Ostereierschießen unserer Schützenbruderschaft. Da auch ein großer Teil des Freundes- und Bekanntenkreises dort aufschlagen wird ist anzunehmen, das es wie in den vergangenen Jahren recht lustig und wahrscheinlich auch spät wird.

Und morgen dürfte dann angesichts der vorhergesagten Wetterlage Extremcouching angesagt sein, bevor am Dienstag wieder Frondienst auf dem Dienstplan steht. In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Bildquelle: Facebook