Frankreich ist neuer Fußball-Weltmeister

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Im Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft hat sich gestern der Favorit Frankreich gegen Kroatien mit 4:2 durchgesetzt und sich den zweiten WM-Titel nach 1998 gesichert.

In einem durchaus sehenswerten Finale mit einigen fragwürdigen Entscheidungen fielen so viele Tore wie seit 60 Jahren nicht mehr. Die Kroaten enttäuschten keineswegs, waren aber die glücklosere Mannschaft. Positiv anzumerken bleibt, das es keine Verteidigungsschlacht wie in vielen anderen Spielen dieser Weltmeisterschaft wurde.

Glückwunsch an den neuen Weltmeister Frankreich, mit dem man vor dem Turnier nicht unbedingt rechnen konnte. Aber nach einem unvergleichlichen Favoritensterben in der Vorrunde und im Achtelfinale kristallisierten sie sich langsam aber sicher als Favorit heraus. Obwohl ich den Kroaten mehr die Daumen gedrückt habe…

Die WM ist Geschichte und ich bin froh, das ich diesem unsäglichen Béla Réthy nicht mehr zuhören muss.

Fußball-WM in Russland – Die Mannschaft ist draußen

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Schon vor Beginn der Fußball-WM in Russland war die WM-Stimmung bei mir eigentlich überhaupt nicht vorhanden.

Und nach den beiden Spielen gegen Mexiko und Schweden hat sich daran nicht entscheidend etwas geändert. Deshalb hält sich die Enttäuschung über das ausscheiden in der Vorrunde auch in Grenzen. Da ist mir der erneute Abstieg des Lieblingsclubs deutlich mehr an die Nieren gegangen.

Ohne jetzt hier den Schlaumeier herauskehren zu wollen, hatte ich mich ja schon vor zwei Wochen eher zurückhaltend bis pessimistisch zu den Chancen unserer deutschen Nationalmannschaft geäußert. Und nun ist es wirklich passiert, die vermeintlich machbare Gruppe geriet zum Stolperstein und Deutschland ist erstmals in der Vorrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden.

Das ist schade, allerdings kein Weltuntergang. Da gibt es schlimmeres was in der Welt passiert. Doch nach dem unerklärlichen Gegurke in den Partien gegen Mexiko, Schweden und Südkorea hoffe ich nun nur, das Bundes-Jogi – wenn er denn überhaupt weiter macht – ein paar selbstzufriedene Ex-Weltmeister entsorgt und frisches Blut in die Mannschaft bringt.

In zwei jahren steht das nächste große Turnier an und bei der Fußball-Europameisterschaft kann die Mannschaft sich dann rehabilitieren.

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