Betriebsausflug – Segeln am IJsselmeer

Zugegeben, die Wetteraussichten sind jetzt nicht soooo rosig. Doch wir machen uns gleich auf den Weg nach Holland, genauer gesagt zum IJsselmeer. Segeln steht dort am Wochenende auf dem Plan und getarnt ist diese Tour als unser jährlicher Betriebsausflug. Nachdem ich bis vor ein paar Jahren immer mit Freunden zum segeln nach Polen gefahren bin, hab ich das mal vorgeschlagen und die Kollegen waren einverstanden.

In den vergangenen 3 Jahren sind wir ja immer zur DTM zum Nürburgring betriebsausflügelt, doch in diesem Jahr fehlte einigen dazu die Lust. Deshalb haben wir uns zusammen gesetzt und beratschlagt, wo und mit was man ein verlängertes Wochenende verbringen kann, nach Möglichkeit auch relativ schnell zu erreichen.

Gut, 3 Stunden Fahrt sind eingeplant aber da die meisten von uns ja relativ viel fahren, sitzen wir diese 3 Stunden auf einer Arschbacke ab. Und für den Fall das es unvorhergesehen so ein richtiges Mistwetter geben sollte und segeln dann nicht gerade das Nonplusultra ist, hatte Rudi mein Chef auch einen prima Alternativvorschlag: “Dann nisten wir uns in der nächstbesten Kneipe ein und saufen denen die Vorräte weg!”

Ich würde mich wundern, wenn nicht einige Kollegen diese Alternative vorziehen würden… Naja, wir sind dann auf jeden Fall mal weg…

Langes Wochenende in Tišnov

landkarte

Gerade erst 3 Tage beruflich unterwegs gewesen, eine Nacht in der heimischen Kemenate verbracht, gehts heute Abend gleich wieder auf die Reise. Das Ziel ist Tišnov in Tschechien, da heißt es wieder Kilometer bolzen, knapp 900 um genau zu sein.

Und am Wochenende wird geheiratet. Ich nicht, Gott bewahre, aber eine gaaaaaaanz liebe Freundin traut sich zum zweiten mal Ja zu sagen. Nehme ich jedenfalls an, theoretisch könnte sie ja auch nein sagen… Wir reisen jedenfalls mit einer großen Mannschaft an und werden auf jeden Fall feiern, ob nun mit oder ohne Ja-Wort.

So, jetzt noch ein kleines Köfferchen packen und bis zur Abfahrt noch etwas chillen. Ein alter Mann ist schließlich kein D-Zug…

Bio-Futter und Süßigkeiten

Lange nix mehr geschrieben hier, immer nur diese Fotos…

Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Im Moment halte ich mich ja wieder gaaaaaanz im Süden der Republik auf und da fehlt nicht nur die Zeit zum schreiben, sondern auch die Lust. Aber diese kleine Geschichte wollte ich euch nicht vorenthalten…

Immer mehr Menschen bevorzugen ja Bio-Lebensmittel. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden wobei… mein Ding isses nicht. Wenn ich Wurst essen möchte, dann möchte ich auch richtige Wurst, nix nachgemachtes. Wer weiß denn heute schon, ob wirklich alle Nutztiere artgerecht gehalten werden? Erzählen kann man uns viel aber stimmt das auch alles? Wissen selbst die Bio-“Fetischisten”, ob ihr Fleisch einen “einwandfreien Lebenslauf” hatte? Ich denke nicht…

Zu Obst und Gemüse mit dem Bio-Attribut habe ich auch ein eher gespaltenes Verhältnis. Denn was nützt mir ein biologisch einwandfreier Anbau, wenn auf dem Nachbarfeld noch gedüngt wird auf Teufel komm raus. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, ihr werdet euch sicher längst eure eigene Meinung dazu gebildet haben. Ich will dieses “Bio” auch überhaupt nicht schlecht machen, jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Gestern habe ich unterwegs an einem REWE-Markt gestoppt, um mich kurzfristig mit Flüssignahrung für unterwegs einzudecken. An der Kasse vor mir stand eine Dämlichkeit Frau so um die 30, vorne im Einkaufswagen eine große Stofftasche mit der gut lesbaren Aufschrift eines Bio-Marktes, aus der noch allerlei Grünfutter heraus ragte. Ich gehe mal davon aus, das der Rest in der Tasche ebenfalls aus besagtem Bio-Markt stammte.

Und hinter der schon erwähnten Tasche türmte sich im Einkaufswagen nur Chemie auf. Süßigkeiten, lauter Süßigkeiten. Das Laufband war auf etwa 1,5 Meter Länge sehr gut gefüllt, als sie den ganzen Süßkram darauf gepackt hatte. Mit schnellem Blick registrierte ich, das da wirklich kein anderer Artikel lag außer Süßigkeiten.

63 Euro und 30 Centurien!! musste sie für den ganzen Kram löhnen und in meinem Kopf begannen sich Fragen anzusammeln. Warum geht man in einem Bio-Markt einkaufen, wenn man sich dann bei REWE noch chemische Süßigkeiten bunkern muss? War das ganze Zeug eventuell gar nicht für sie? Hatte sie möglicherweise 5 oder mehr Kinder zu Hause, die sie damit durchfüttern möchte/muss?

Oder eventuell nur ein Kind, das dann allerdings extrem verfressen sein musste? Oder war sie vielleicht von Beruf Erzieherin und hat die Wochenration für ihren Kindergarten eingekauft? Ich habe sie nicht gefragt, allerdings hätte ich doch gerne gewusst, wie die etwas ungewöhnliche Kombination aus Bio und Chemie sich denn erklärt.

Oder hat vielleicht jemand von euch darauf eine Antwort?

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