Der Gourmet und der Freßsack

steak

Ein Gourmet ist nach guter deutscher Mundart ein Mensch mit besonders stark und intensiv ausgeprägten Geschmacksnerven, der ein Essen nicht zwangsläufig als lebensnotwendig sondern als Kultur ansieht.

Der Gourmet sieht sich quasi als selbsternannter Fachmann auf dem Gebiet der Nahrungsmittel-Beurteilung und besonders ihrer Zubereitung. Damit macht er sich natürlich zum Feind eines jeden Restaurant-Besitzers. Allerdings hat es der Gourmet im wahren Leben sehr schwer, denn er kann nicht wie jeder normale sterbliche bei Aldi einkaufen, weil das – wenn er dort entdeckt wird – seinem Ruf schadet. Und nicht zuletzt muss ein Gourmet über jede Menge Zeit verfügen, denn er braucht alleine für das Frühstück schon mindestens drei Stunden, um es danach nochmal eine Stunde verbal in seine Einzelteile zu zerlegen.

Der Gourmet an sich arbeitet ja manchmal auch als Restaurant-Tester, schließlich kann es ganz gut Kohle kosten, wenn man immer nur das beste auf dem Teller möchte. Also lässt er sich von den Spitzenköchen der Republik verköstigen und handelt mit ihnen einen Deal aus. Muss er das 5-Gänge-Menü aus eigener Tasche bezahlen, dann kann der Koch seinen erhofften Stern schon abschreiben. Wird er aber zum Essen eingeladen, dann wird der Gourmet/Restaurant-Tester sich in seiner Beurteilung fast überschlagen.

Ist ein Gourmet aber schon ziemlich lange im Testmodus unterwegs, dann kotzt es ihn buchstäblich irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes an, dauernd essen und danach auch noch Berichte schreiben zu müssen. Dann kauft er auch bei Aldi ein… Nun, der Kamerad der gestern am Abend am Nebentisch saß, dem hätte man den Gourmet garantiert nicht abgenommen. Er gehörte eher zu der Gattung Freßsack. Speisekarte angesehen, Bier und einen Grillteller bestellt und als dieser Grillteller dann etwa 15 Minuten später an den Tisch kam, da war diese doch recht ansehnliche Menge Fleisch, Pommes und Salat in knapp über 5 Minuten komplett und rückstandslos vernichtet.

Ich habe noch niemals einen Menschen so fressen sehen und ich habe schon viel gesehen…

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Sicherheitstipps für Fahrradfahrer

fahrrad

Fahrradfahren ist immer noch In.

Da aber gerade Fußgänger und Fahrradfahrer die schwächsten Glieder im Straßenverkehr sind, sollte man einiges beachten. Jetzt im Herbst erlebt man oft, dass dunkel gekleidete Menschen auf schlecht oder gänzlich unbeleuchteten Fahrrädern unterwegs sind. Das ist natürlich schon fast Vorsatz, denn so kann man natürlich sehr leicht übersehen werden. Das ist mir als Autofahrer selbst schon öfter passiert und da steht einem dann schon mal der Schweiß im Schuh.

Über die Verkehrstüchtigkeit eines Fahrrads sollte sich jeder selbst im klaren sein aber generell gilt: Das Licht MUSS gerade in den dunkleren Jahreszeiten in jedem Fall funktionieren, denn es nutzt dem Fahrradfahrer wenig wenn er oder sie etwas sieht, er oder sie aber kaum gesehen wird. Ist das Licht aus irgendeinem Grund kaputt gilt: Wer sein Leben liebt, der schiebt! Sollte eigentlich selbstverständlich sein, die Wirklichkeit zeigt allerdings, das viele darauf pfeifen. Leichtsinn pur…

Ich fahre auch schon mal ohne Helm, allerdings nur ganz kurze Strecken. Ein Helm empfiehlt sich allerdings immer, gerade bei längeren Strecken oder auch bei Touren durch die Stadt. Denn man kann noch so vorsichtig sein, man muss auch immer mit der sprichwörtlichen Dummheit anderer rechnen. Da hat man sich im günstigsten Fall schnell mal das Häubchen eingedengelt und bei einem Zusammenstoß mit einem Auto kann so ein Helm auch Leben retten.

Natürlich sollte man gerade bei schlechter Witterung dafür sorgen, dass man für andere gut sichtbar ist. Also helle, besser noch reflektierende Kleidung oder alternativ eine Sicherheitsweste und/oder Armbänder mit reflektierenden Streifen tragen. Die gibts für kleines Geld zu kaufen und so die paar Euro sollte einem seine Sicherheit schon wert sein.

Ach ja, bevor ich es vergesse. Genauso wie für die motorisierten Verkehrsteilnehmer gilt natürlich auch für Radfahrer, immer mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren. Gestern in Augsburg hatte ich so ein Männlein neben mir der dachte, er müsste ein Zeitfahren bei der Tour de France gewinnen und hatte deshalb wohl einen ganz netten Speed drauf. Ein kleiner Muskelzucker meinerseits und sein Zeitfahren wäre erledigt gewesen…

Und auch die Damen und Herren Fahrradboten hämmern für gewöhnlich ganz nett über den Asphalt. Zwar ist Zeit Geld, kann aber irgendwann vollkommen überflüssig sein, wenn man dann mal ganz viel Zeit hat. Aufm Friedhof…