Wie isst man eigentlich eine Pizza richtig?

Pizza ist ein vielfältig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig und entstammt der italienischen Küche. Wahrscheinlich ist die Pizza die am weitesten verbreitete „ausländische“ Spezialität und das nicht nur in Deutschland. Die erste Pizzeria in Deutschland wurde übrigens schon im März 1952 in Würzburg eröffnet. Die heutige, international verbreitete Variante mit Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel.

Pizza ist auch zu Hause ziemlich leicht selbst herzustellen, vor allem die jüngere Generation nutzt aber lieber die diversen Bringdienste, um sich diese Arbeit zu ersparen. Dort reicht ein Anruf um die gewünschte Pizza zusammenzusetzen, anschließend werden die überschüssigen Vitamine – bevorzugt in einem Holzofen – verbrannt, um dann noch mehr oder weniger heiß an den Ort der Schlacht geliefert zu werden.

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Diese Bringdienste sind wirklich sehr praktisch, man benötigt lediglich ein Telefon, etwas Geld und zumeist nicht einmal einen festen Wohnsitz. Alternativ gibt es aber auch Puristen, die zwar ein wenig Arbeit nicht scheuen, allerdings eine Abneigung gegen frische Zutaten haben. Diese Klientel bedient sich dann im Kühlregal eines möglichst ortsansässigen Discounters. Zwar gilt die Tiefkühlpizza nicht als Geschmacksrevolution, sättigt allerdings auch.

Doch kommen wir zum wesentlichen, dem Verzehr der Pizza. Gestern Abend kam bei einem gemeinsamen Pizzaessen mit Freunden mal wieder die Frage auf, ob man Pizza nun mit Messer und Gabel oder eher puristisch mit der Hand isst. Wie immer gingen die Meinung dazu auseinander. Natürlich kommt es auch darauf an, ob man die Pizza zu Hause isst oder ob man sie sich schnell unterwegs genehmigt.

Wie esst ihr denn eure Pizza daheim? Lieber auf der Hand oder mit Messer und Gabel? Erzählt doch mal…

Bilder vom Rosenmontagszug 2015 in Köln

Es war wieder wunderschön beim Kölner Rosenmontagszug und sogar das Wetter war den Karnevalisten hold. Gar nicht so einfach war es allerdings, ein paar halbwegs brauchbare Fotos zu schießen, denn entweder fotografierte man geradewegs in die Sonne, man wurde in der Menschenmenge mal wieder kurzfristig angerempelt oder eine oder mehrere Hände huschten plötzlich hoch. Ich habe mal eine kleine Auswahl getroffen die man sich hier unten ansehen kann. Einfach das erste Foto anklicken und dann öffnet sich die Gallerie etwas größer.

Herzlichen Dank auch allen, die uns mit reichlich Wurfmaterial und Strüßjer eingedeckt haben. Viele Bekannte habe ich gesehen, viele aber auch übersehen. Ist gar nicht so einfach, bei so vielen Menschen den Überblick zu behalten. Und jetzt ist erst einmal Karneval beendet, heute Abend steht noch das Fischessen auf dem Programm und morgen gehts wieder zum Frondienst…

So etwas möchte niemand sehen – Randale beim Rheinischen Derby

effzehViel habe ich gestern nicht mitbekommen…

Denn gestern war wie heute und auch noch in den nächsten Tagen Karneval angesagt. Aber natürlich ist man dank Smartphone auch während eines Karnevalsumzugs immer über die Bundesliga informiert. Und musste dann als Fan des 1.FC Köln eine wirklich bittere Niederlage gegen Borussia Ostholland Mönchengladbach registrieren, die zwar von den Chancen her gesehen sicherlich verdient, vom Zustandekommen her allerdings umstritten war. Denn der Freistoß der zum Siegtor in der Nachspielzeit führte war ein Witz. Aber Nachkarten gilt nicht, Glückwunsch an die Ponys…

Was mich allerdings bei der abendlichen Berichterstattung in der Sportschau wirklich schockiert hat waren diese Idioten, die den Ruf eines Vereins zerstören und denen dies auch scheinbar vollkommen gleichgültig ist. Vermummt wurden da wieder mit Bengalos und sogar Rauchbomben herum gezündelt und als ob das noch nicht genug wäre, stürmte man nach Spielschluss auch noch den Platz und prügelte sich mit Ordnern und Polizei. Das waren keine schönen Szenen die sich da in Mönchengladbach abspielten und im Endeffekt muss man sich schämen, dass sich solche Chaoten zu den „Fans“ des 1.FC Köln zählen.

Da der Verein wegen solcher Randale leider schon vorbelastet ist, dürfte nicht nur eine Rekordstrafe des DFB zu erwarten sein, sondern sogar „Geisterspiele“ ohne Unterstützung der wirklichen Fans drohen. Und das dürfte den Verein noch mehr treffen als die gestrige Niederlage gegen den alten Rivalen. Diese Chaoten haben in einem Fußballstadion nichts verloren und ich wäre froh, wenn man diesen polizeilich bekannten Gewalttätern endlich mal ein lebenslanges Stadionverbot erteilen würde. Denn sie blamieren nicht nur einen Verein, sie blamieren eine ganze Stadt!

Das war kein schöner Tag gestern…