Eine Lederjacke mit Heizung, Freisprech- und Ladefunktion: iilation Jacket von Teiimo

daumenZumindest die verfrorene Damenwelt dürfte jetzt aufhorchen.

Denn die Firma Teiimo hat mit dem iilation Jacket nun ein schickes Stückchen Mode entwickelt, dass sich durchaus sehen lassen kann. Rein äußerlich ist das illation Jacket nicht von einer „normalen“ Lederjacke zu unterscheiden. Aber die Jacke hat es in sich, denn zwei flache und leichte Hochleistungsakkus heizen die Jacke auf. Die Heizzonen können in fünf Stufen reguliert werden und je nach Regulierungsstufe kann die jacke so zwischen 1,5 und 6 Stunden Wärme entwickeln.

Sollte im Auto mal die Heizung ausfallen, dann kann das illation Jacket alternativ auch über den Stecker des Zigarettenanzünders mit Strom versorgt werden, entsprechende Anschlüsse befinden sich in den Innentaschen der Jacke. Doch Wärme ist nicht alles, was diese Lederjacke produziert. Integriert ist ebenso eine Freisprecheinrichtung für das Handy und falls der Handy-Akku mal wieder zu früh den Geist aufgegeben haben sollte, dann lässt er sich am illation Jacket wieder aufladen.

Das Startup-Unternehmen Teiimo benötigt allerdings noch etwas Kapital, damit das illation Jacket wie geplant ab April 2015 in Serie gehen kann. Wer also ein paar Kopeken zu viel auf dem Konto haben sollte, der findet hier sicherlich eine lohnende Investition. Weitere Informationen gibt es bei Kickstarter und Fotos der Hightech-Jacke gibt es bei flickr.

Captain America-Chopper aus Easy Rider könnte das teuerste Motorrad der Welt werden

Easy Rider, ein Film aus meiner Generation…

Den jüngeren wird dieser Titel nichts sagen, aber Easy Rider war/ist Kult. Zwei etwas abgedrehte Biker, gespielt von Dennis Hopper und Peter Fonda, cruisen mal eben quer durch die Vereinigten Staaten von Los Angeles nach New Orleans. In seiner ersten größeren Rolle wurde in dem Film übrigens noch jemand weltbekannt, nämlich Jack Nickolson. Und mehr noch als der Film machte ein Motorrad Geschichte, nämlich der Captain America-Chopper von Peter Fonda.

Unzählige Male wurde die Panhead-Harley kopiert und war Vorbild für nachfolgende Chopper. Die im Film eingesetzte Harley war ursprünglich ein Polizeimotorrad, bevor die Panhead für ihre „Filmrolle“ radikal modifiziert wurde. Man geht davon aus, dass für die Dreharbeiten drei dieser Chopper hergestellt wurden, doch eine wurde geschrottet und die zweite wurde nach Beendigung der Dreharbeiten gestohlen.

© Wikipedia

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Easy Rider war eigentlich – verglichen mit heutigen Filmen – ein Low-Budget-Movie, der eher unverhofft Anfang der siebziger Jahre 60 Millionen US-Dollar einspielte und mit den Jahren Kult wurde. Die Amis erlebten gerade ihr Vietnam-Waterloo, im Film wurde gekifft und die Songs aus dem Film erreichten als LP immerhin Platz 6 der Billboard-Charts. Und im Film waren unter anderem The Byrds und ein gewisser Jimi Hendrix zu hören und zumindest „Born to be wild“ von Steppenwolf dürfte auch der jüngeren Generation noch etwas sagen.

An diesem Wochenende wird der wahrscheinlich letzte verbliebene Captain America Chopper versteigert. Erwartet wird ein Erlös zwischen 1 und 1,2 Millionen US-Dollar, womit die Panhead-Harley zum wertvollsten straßentauglichen Motorrad der Welt würde. Ein stolzer Preis für einen amerikanischen Eisenhaufen… Bisher hält diesen Titel übrigens eine Winchester aus dem Jahr 1910, die vor knapp einem Jahr für 580.000 US-Dollar verkauft wurde.