Mal kräftig aufräumen mit den Glary Utilities

laptopNa, wer räumt regelmäßig seinen Rechner auf?

Ohne jetzt hier wieder auf die Vorzüge von diversen Betriebssystemen einzugehen, konzentriere ich mich hier mal ausschließlich auf Windows. Bei mir läuft seit seinem Erscheinen die Version 8.1, demnächst werde ich aber wahrscheinlich auch das neue Windows 10 mal ausprobieren. Doch kommen wir zum eigentlichen Grund dieses Beitrags…

Denn wie die meisten schon leidlich erfahren haben dürften, verlangsamt sich Windows durch gespeicherten Datenmüll teilweise ganz extrem. Auf meinem heimischen Laptop fällt mir die längere Startzeit meistens überhaupt nicht auf, da ich meistens den Rechner einschalte und das noch irgendetwas anderes erledige. Oder er ist im Ruhezustand, aufgeklappt und fertig. Doch gestern habe ich nach längerer Zeit mal wieder ein Systemtool angeworfen, um die Handbremsen des Rechners mal wieder etwas zu lockern.

Mein bevorzugtes Programm für diese Zwecke sind die Glary Utilities, die mir seit Jahren gute Dienste leisten. gestern habe ich mir zuerst einmal ein Update geladen und dann doch gestaunt, was ein erster Scan ergab. Bis Windows hochgefahren war verging nämlich über eine Minute, das roch dann doch nach einer größeren Aufräumaktion.

glaryutilities

Bei ausschließlich privater Nutzung sind die Glary Utilities kostenfrei erhältlich und in fünf Hauptbereiche aufgeteilt: Aufräumen & Reparieren“, Optimieren & Verbessern, Datenschutz & Sicherheit, Dateien und Ordner sowie Systemprogramme. In jeder dieser Hauptkategorien findet man eine Reihe von Unterpunkten, mit deren Hilfe sich der Rechner peu a peu entmüllen lässt.

Um jetzt auf jede der umfangreichen Optionen einzugehen, würde wahrscheinlich diesen Beitrag sprengen. Wer Interesse haben sollte, kann sich das Programm auf der Seite des Herstellers herunter laden. Kaputt machen kann man quasi nichts, denn vorgenommene Änderungen lassen sich jederzeit wieder rückgängig machen. Und wie auf dem unteren Screenshot erkennbar ist, lässt sich ganz enorm Bootzeit schinden, wenn man ab und zu mal den Rechner entmüllt.

glaryutilities

Zusammentreffen mit einem Selfie-Stick

selfie-stickEigentlich wollte ich nur zu einem Termin.

Mitten in Köln und auch noch um die Mittagszeit. Um den Kölner Dom herum reichlich Touristen, die dort ihre Erinnerungsfotos schossen. Kennt man ja… Und als ich schnellen Schrittes durch die Menschenmenge gehe, dreht sich so ein asiatisches Männlein plötzlich um und haut mir einen Selfie-Stick vor die Murmel. Genau auf die Nase…

Da habe ich mir das Stöckchen gepackt und es vor seinen Augen übers Knie gelegt. Und dabei ist es wohl irreparabel verbogen, worüber das Männlein augenscheinlich nicht erfreut war. Und auch einige andere asiatische Touris klangen nicht gerade höflich. Was mir allerdings ziemlich am Allerwertesten vorbei ging, denn ich lasse mich nur ungern schlagen, ob nun absichtlich oder nicht. Deshalb habe ich die Gruppe relativ schnell mit ihren japanischen oder koreanischen Einwänden stehen lassen und bin weiter zu meinem Termin gegangen. Jedes Wort wäre zuviel gewesen, denn wahrscheinlich hätte mich sowieso niemand verstanden.

Gut, meine Reaktion war sicherlich etwas heftig, wobei ich diese Manie mit diesen Stöckchen und den Drang, immer und überall ein Foto von sich mit dem entsprechenden Hintergrund zu schießen, sowieso nicht nachvollziehen kann. Früher mussten wir auch nicht auf jedem Foto sein, wobei sich dieser Trend allerdings seit der Einführung sozialer Netzwerke mächtig gedreht hat.

Und nicht nur bei uns in Köln, auch in vielen anderen Touristenorten, in Vergnügungsparks und sogar im Biergarten sieht man immer mehr Leute, die mit einem Selfie-Stick herum hantieren und nicht nur Fotos schießen, sondern gleich ganze Videos drehen. Da habe ich im Prinzip auch überhaupt nichts gegen, solange man mir nicht so ein Ding vor die Murmel haut. Wobei man heutzutage ja schon fast out ist, wenn man die künstliche Armverlängerung nicht im Einsatz hat.

Allerdings habe ich jetzt auch schon mehrere Meldungen gelesen, wonach diese Selbstinszenierungs-Stöckchen an immer mehr öffentlichen Orten verboten werden oder schon sind. So ein Verbot rings um den Dom hätte dem Asiaten wohl seinen Selfie-Stick gerettet und mir einen Schlag auf die Nase erspart. Nutzt ihr diese Dinger eigentlich auch?

Mein Musikgeschmack

audioErstaunlich wie man sich verändert…

Damit meine ich jetzt nicht das äußere, eher den Musikgeschmack eines einzelnen. In meinem nun fast 55-jährigen Leben hatte ich schon einige Lieblings-Musikrichtungen, wobei ich mir eigentlich – außer Klassik – schon ziemlich vieles anhöre. Im jungen “Alter”, ich war etwa so 10, hörte ich noch voller Verzückung Heintje und seinem glockenhellen Stimmchen zu. Da konnte man eigentlich auch nicht wirklich von Musikgeschmack reden, viel mehr war man froh wenn ein Radio oder gar ein Plattenspieler daheim stand.

Im Alter von 10 bis 14 Jahren waren die Beatles und die Rolling Stones angesagt. Da ging es dann, zumindest bei den Stones, schon etwas härter zur Sache und ich erinnere mich noch gut daran, dass mein Vater mich öfter einmal daran erinnerte, dass “Gedudel” doch bitte etwas leiser zu stellen. Erst recht, als ich dann noch auf Gruppen wie Slade, Sweet, T-Rex, Suzi Quatro, aber auch Jethro Tull oder Black Sabbath aufmerksam wurde.

Es folgte die Zeit so zwischen dem 15ten und 22ten Lebensjahr, da folgten Gruppen wie Queen, Supertramp und Genesis. Und eine Band namens BAP wurde in dieser Zeit gegründet, von denen ich heute noch einige Erstlingswerke im Schrank habe. Dann folgte eine Epoche, in der einige Künstler zwar nicht singen konnten, trotzdem in den Charts rauf und runter gespielt wurden.

Die Neue Deutsche Welle schwappte über das Land, man hörte deutsche Texte und Künstler wie Nena, Peter Schilling, Spliff, Hubert Kah, DÖF usw. bedudelten die Ohren. Teilweise sogar hörenswert, oft aber auch grottenschlecht. Sie bereiteten aber den Weg für andere deutsche Interpreten und ich wage zu behaupten, dass etwa Westernhagen und Grönemeyer ohne ihre Vorkämpfer nicht so erfolgreich geworden wären.

Und heute? Zwar fehlen mir dazwischen etwa 25-30 Jahre, aber mein Musikgeschmack ist weiter bunt gemischt. Ob nun Oldies aus den 60ern und 70ern, Discofetzer aus den 80ern und 90ern oder auch härtere und weichere Sachen von Metallica, Aerosmith, Marillion, Iron Maiden, AC/DC usw… Und natürlich höre ich mir auch aktuelles aus den Albumcharts an, ohne da aber eine besondere Lieblingsband oder einen Interpreten zu haben.

Und ihr so?