Kosten-Nutzen-Rechnung

lupeJeder möchte ja Geld verdienen.

Nach Möglichkeit viel, wobei es aber gerade in der Selbstständigkeit da einiges zu beachten gibt. Einkauf, Pacht, Steuern, Kosten für Personal und und und… Mit Hilfe dieser und noch einiger anderer Faktoren ermittelt man dann seine Ausgaben und kalkuliert dann die Preise, die der geneigte Kunde dann bezahlen soll und wenn alles gut läuft, dann hat man am Monatsende sogar einen Überschuß zu verbuchen. Im günstigsten Fall nur so viel, dass es nicht mehr lange bis zur ersten Million dauert, im ungünstigsten Fall so viel dass das Finanzamt noch einen weiteren Anteil möchte.

Wie dieses durchaus empfehlenswerte Restaurant in Saarlouis diese Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt hat, in dem ich gestern Abend seeehr lecker gegessen habe, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Denn für insgesamt 8 Gäste, die sich auf 5 Tische verteilten, standen neben 2 Bedienungen für die Gäste auch 4 Personen hinter der Theke plus mindestens 2 Angestellte in der Küche zur Verfügung.

Zumindest in den 2 Stunden in denen ich dort verkehrte hätte man locker eine Bedienung und auch 3 Mann Thekenbesatzung locker einsparen können. Übrigens war die Situation vorgestern ähnlich, also zumindest kein Zufall. Ob dieser überproportionale Personaleinsatz nun immer so gehandhabt wird, ob eventuell nur eine kurzzeitige Gästeflaute herrscht oder der Chef/die Chefin nur gerne viele Leute auf der Gehaltsliste stehen hat würde ich ja heute Abend gerne nochmal erfragen.

Doch heute Abend bin ich zum Pizzaessen verabredet…

Grashüpfer

Ich würde den Kollegen der mir da eben quasi vors Smartphone gesprungen ist der Familie der Grashüpfer zuordnen. Doch wo ist das Gras? Was hat er/sie denn da für ein Wappen auf dem Rücken? Und warum hüpft er nicht weiter? Fragen über Fragen…

Klick ins Bildchen macht größer.

Klick ins Bildchen macht größer.

Mutwillige Zerstörung fremden Eigentums

nocommentManche haben ja wirklich nur Brause im Hirn.

Bisher dachte ich eigentlich, dass dieses “Chaos” an öffentlichen Bushaltestellen ein Kölner Problem wäre. Denn nirgendwo anders ist mir das bisher aufgefallen, dass Bushaltestellen mutwillig zerstört werden. Dass “nur” die angeklebten Plakate abgerissen oder mit Edding verziert werden, ist da sicherlich das kleinere wenn auch ärgerliche Übel.

Wenn aber – wie hier in Saarbrücken – in der Plakatwand schon zwei große Löcher klaffen, die Scheiben der seitlichen Trennwände nur noch an ein paar Restsplittern zu erkennen sind und der Mülleimer an der Laterne davor einem Brandanschlag zum Opfer fiel, dann frage ich mich wirklich was in den Köpfen einiger weniger vorgeht.

Ist dort wirklich nur ein luftleerer Raum? Was bringt jemanden dazu, sich am Eigentum anderer zu vergreifen und es sogar zu zerstören? Gibt es eigentlich keine natürliche Hemmschwelle mehr oder ist das jetzt neuer Volkssport? Doch nicht nur Bushaltestellen müssen die Wutanfälle einiger Schwachmaten erdulden, auch an anderen Stellen ist oft zu sehen, dass das Wort Eigentum scheinbar keine Bedeutung mehr hat.

Im günstigsten Fall werden zum Beispiel Lärmschutzwände angesprüht, und das noch so stümperhaft, dass man selbst mit einem zugedrückten Auge noch nicht einmal von künstlerisch reden kann. Ein gutes Beispiel dafür waren zum Beispiel die Lärmschutzwände an der A3 zwischen Köln und dem Nachbardorf Leverkusen. Die wurden nach dem teilweise vierspurigen Ausbau der Autobahn quasi tagsüber aufgestellt und waren am nächsten Morgen schon mit Motiven verziert.

Im ungünstigsten Fall werden aber auch oft Hauswände oder Garagen normaler Mietshäuser beschmiert. Das ist zwar keine Zerstörung im herkömmlichen sinne, dafür aber meist auch nicht schön und die Entfernung kostet den Eigentümer noch dazu eine Stange Geld. Oder aber man vergreift sich an einem anderen Eigentum, dem Auto. Bei uns liefen noch vor einiger Zeit einige Gestörte herum die sich einen Spaß daraus machten, Fahrzeuge mit Farbbeuteln zu bombardieren und Spiegel abzubrechen.

Die Täter sollen mittlerweile ermittelt sein, was vielleicht auch gut für sie war/ist. Denn ich schwöre hier ganz öffentlich, dass der erste den ich zum Beispiel an meinem Auto herumfummeln sehe, von mir im günstigsten Fall nur ein Kantholz ins Kreuz bekommt. Ich hasse eigentlich Selbstjustiz, schließlich haben wir ein zufriedenstellendes Rechtssystem. Doch wenn ich etwas noch mehr hasse dann ist es, wenn man sich am Eigentum anderer vergreift.