EXPLI – Ideen, Bauanleitungen und Projekte zum Selbermachen

Kleiner Tipp am Rande…

Bastelt ihr gerne? Dann solltet ihr euch mal EXPLI ansehen. Dort gibt es eine riesige Menge an Tipps und Ideen zu den verschiedensten Themenbereichen. Die sind aufgegliedert in die Bereiche Kochen, Fahrzeuge, Computer & Elektronik, Basteln & Handwerken, Haushalt & Garten, Freizeit, Mode & Beauty, Lernen, Liebe und Lifestyle. In Form von Schritt für Schritt-Anleitungen werden dort die unterschiedlichsten Tricks, Kniffe und Anleitungen präsentiert.

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Allerdings gibt es noch einen ganz kleinen Haken, denn um die Anleitungen im ganzen Umfang ansehen zu können, ist eine – allerdings kostenlose – Registrierung notwendig. Gefordert wird allerdings nur Nutzername, Emailadresse und Passwort, also nichts wildes. Doch es lohnt sich, zumindest wenn man selbst bastelt oder Ideen und Anregungen sucht.

Ort der Ruhe

reisszweckenEs gibt Situationen, da muss Mann sich einfach mal verkrümeln.

Zwar ist es noch dreieinhalb Monate hin bis zum Fest der Liebe, aber hier ist schon fast der Teufel los. Das Weibchen ist gerade ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und hier steht schon das Thema Weihnachten an. Da dreht Mann dann Anfang September auch schon mal am Rad. Da müssen/sollen auf einmal ganz dringend Dinge erledigt werden, für die genau genommen noch massenhaft Zeit ist. Da wird fast Weltuntergangsstimmung verbreitet ganz so, als wenn noch heute nachmittag die Verwandtschaft einfliegen würde.

Nur einer bleibt bei diesem Szenario ruhig und das bin natürlich ich. Erstens lasse ich mich sowieso nicht gerne hetzen, zweitens geht mir Weihnachten sowieso am Allerwertesten vorbei (das erwähnte ich schon öfter, glaube ich), drittens ist erst Anfang September und viertens muss ja einer die Ruhe behalten. Nur überträgt sich meine sprichwörtliche Ruhe leider nicht auf den anderen Teil der Sippe.

Selbst beruhigende Worte und meine durchaus gut gemeinte Empfehlung, eventuell und angesichts des weit entfernten Termins vielleicht vorher noch einen Feiertags-Psychologen zu Rate zu ziehen, sind, werden da einfach mit einer Handbewegung beiseite gewischt. Da schlagen wohl die weiblichen Gene durch… Scheinbar müssen gewisse Personen in diesem Haushalt immer ein gewisses Maß an Chaos und Hektik verbreiten, weil sie ansonsten nicht handlungsfähig sind.

Tja und was macht Mann in so einer Situation? Er geht in sein ureigenes Refugium und widmet sich der Pflege und dem Sortieren seines Werkzeugs. Tief verwurzelt mit seinem Zufluchtsort kann er hier ungestört schalten und walten und dem septemberlichen Weihnachtsstress auf männliche Art und Weise entgehen. Praktischerweise hat er dabei seinen Funkkopfhörer auf, um sich während der Beschäftigung mit seiner Lieblingsmucke beschallen zu lassen und eventuell störende Töne aus den oberen Gemächern gar nicht erst zu vernehmen. Sehr hilfreich in dieser Beziehung ist zum Beispiel das folgende Stück

Gedanken zur Flüchtlingsproblematik #bloggerfuerfluechtlinge

buttonSchlimm was da im Moment passiert.

Fast jeden Tag liest man etwas oder sieht wieder teilweise erschütternde Bilder. Vorgestern geisterte zum Beispiel dieses Foto des toten syrischen Jungen an einem türkischen Strand durch die Medien und die 71 toten Flüchtlinge von Wien dürften auch noch in jedem Gedächtnis sein. Ungeachtet der Menschen, die jeden Tag mit einem überfüllten Schiff kentern und ertrinken. Da kann man froh sein, dass man in einem Land lebt in dem kein Krieg herrscht.

Die syrischen Flüchtlinge werden von der puren Angst und Verzweiflung getrieben und ganz ehrlich, wer möchte schon gerne in einem Land leben in dem man um das eigene Leben fürchten muss. Diesen Leuten muss man eine Möglichkeit geben, wenigstens für einige Zeit in einem sicheren Land Zuflucht zu finden. Anders sieht dies allerdings bei Flüchtlingen aus Nicht-Bürgerkriegsländern aus, denn dort steht eher ein wirtschaftliches Interesse im Vordergrund. Weshalb ich diesen Leuten auch nur in Ausnahmefällen Asyl gewähren würde.

Vielleicht vertretet ihr in diesem Punkt eine andere Meinung, darüber kann man sicher diskutieren. Doch zurück zu den armen Schweinen, die es über das Mittelmeer geschafft haben und jetzt tagelang vor dem Budapester Hauptbahnhof auf der Straße schlafen mussten. Die meisten dieser Flüchtlinge haben sich Deutschland als Ziel ihrer Träume auserkoren, wobei fraglich ist ob selbst ein Wirtschaftsland wie Deutschland diese große Anzahl überhaupt “verkraften” kann.

Gerade die osteuropäischen Länder halten sich in Punkto Zuwanderung ganz bedeckt und die Aussage des ungarischen Präsidenten Orbán, dass die Flüchtlinge kein europäisches sondern ein deutsches Problem seien, zeigt die Einstellung der Ungarn, die damit allerdings nicht alleine stehen. Da werden Gründe wie eine schwache Wirtschaftskraft, Terrorgefahr oder auch mangelnde Erfahrung mit Einwanderern angeführt und im Endeffekt ist man froh, wenn man die Menschen in andere Staaten weiterlotsen kann.

Wenn das aber die Einstellung des Ostblocks ist, dann kann Europa endgültig einpacken. Denn gerade der Ostblock profitiert nicht unerheblich von Subventionen der Europäischen Union und vielleicht sollte man den Vorschlag einiger Politiker, diese Zahlungen zukünftig zu überdenken, wirklich schnellstens in die Tat umsetzen. Entweder wird man sich mit Hilfe dieses Druckmittels einig, andererseits ist Europa in meinen Augen sowieso nicht mehr zu retten. Denn Süd-Mittel- und Nordeuropäer werden sicherlich nicht dabei zusehen, wie gerade der Osten sich aus allem heraus hält. Der Gedanke an ein Europa das zusammenhält ist sicherlich schön, wenn auch im Moment weit weg von der Praxis.

Fakt ist: Diese Menschen brauchen Hilfe und sie sollen sie auch bekommen. Aus Syrien kommen keine Verbrecher, diese Leute haben schlicht und einfach Angst um ihr Leben und nehmen dafür sogar in Kauf, auf der Flucht zu sterben. Man sollte bedenken, dass auch die ältere Generation der Deutschen einmal Hilfestellung aus anderen Ländern erhalten hat, um nach einem Weltkrieg wieder auf die Beine zu kommen. Wenn Europa sich jetzt noch einigen könnte werden eventuell auch hierzulande diejenigen milder gestimmt werden, die jetzt noch denken dass Deutschland in naher Zukunft Klein-Syrien ist. Denn dieser Ansturm ist nicht nur von ein paar Staaten zu stemmen, dazu muss Europa zeigen dass Zusammenhalt nicht nur ein Wort ist.

Der weitaus größte Teil der Bevölkerung ist Fremden gegenüber nicht feindlich eingestellt und auch bereit zu helfen. Mit der Situation der Unterbringung dürfen die Städte und Gemeinden aber vom Bund nicht finanziell im Regen stehen gelassen werden, denn es kann nicht angehen dass Städte quasi über Nacht Zelte errichten müssen, weil keiner oder nicht genügend Wohnraum zur Verfügung steht oder aber das Flüchtlinge bei Nacht und Nebel in andere Unterkünfte “verschoben” werden. Hier muss sich schnellstens etwas tun, vor allem ist eine unbürokratische und schnelle Lösung gefragt.

Diesen rechten Pöbel, der sich leider überwiegend – aber nicht nur – im Osten unseres Landes sein Unwesen treibt, der nur in der Masse stark ist und Flüchtlingsunterkünfte anzündet oder gar Leute bedroht die helfen wollen, die würde ich nach Syrien ausweisen. Damit sie die Erfahrung machen können, weshalb Syrer und Menschen aus anderen Kriegsgebieten aus ihrer Heimat fliehen…

Ich habe diesen Beitrag mal unter dem Hashtag #bloggerfuerfluechtlinge abgelegt, weil ich damit Position gegen Fremdenfeindlichkeit beziehen möchte. Verschiedene Header und Logos wurden von Desi und Béa gestaltet uns stehen hier zum Download bereit. Wer sie im Sinne von #bloggerfuerfluechtlinge nutzen möchte, hat automatisch die Copyrightrechte dafür.