Da isses nun, das 2015

FeuerwerkTach auch und ein frohes neues Jahr zusammen…

Man kann schon sagen, dass „unsere“ Silvesterfete in der Stammkneipe ziemlich feuchtfröhlich war. Was wohl auch der Grund war, weshalb wir erst um 5 Uhr ins Bettchen kamen. Dabei wollte ich eigentlich gar nicht so lange bleiben, denn mit Silvesterfeiern an sich hab ich es ja nicht so. Am allerliebsten wäre ich nämlich zu Hause geblieben und hätte die Beine hochgelegt. Doch das Weibchen verhinderte – wie in jedem Jahr – dass mein geplantes Vorhaben nicht in die Tat umzusetzen war.

Eigentlich ist Silvester ja auch nur ein ganz normaler Tag wenn man mal davon absieht, dass an wirklich normalen Tagen vielleicht niemand nachts um 12 auf der Straße rumballert. Und ein neues Jahr ist mir schon deshalb nicht gerade sympathisch, weil ich mindestens wieder eine Woche benötige bis ich die aktuelle Jahreszahl wieder im Köpfchen gespeichert habe. Und garantiert werden mir auch in diesem Jahr wieder verschiedene Personen, die man eventuell länger nicht gesehen oder gehört hat, noch Ende Januar ein „frohes neues Jahr“ wünschen. Naja, schaden kanns ja nicht…

Naja, jetzt isses also da, dieses 2015. Der erste Tag ist überstanden und schon das erste Wochenende ist wieder mit Terminen gepflastert. Gleich heute Abend gehts los mit einer Geburtstagsfeier, morgen nachmittag Kegeln unserer AH Grengel und ich bin gespannt, wer von den Herren nach einem sicherlich langen Abend dann am Sonntagmorgen um 9 Uhr 30 auf der Matte steht, um beim Hallenturnier ein wenig zu kicken. Doch wie sagt man bei uns: Et jit kei schlimmer Leid, als dat wat mer sich selfs endeit!

Und wie lief es bei euch so? Alles gut ins neue Jahr geflutscht?

Und zum Schluß noch das

Wie nicht anders zu vermuten, hat mich das Weibchen “zwischen den Jahren” wieder ein wenig mit Arbeit eingedeckt. Warum sollte Mann auch nur dem süßen Nichtstun frönen und einfach mal die Füße hochlegen? Naja, einiges habe ich mir auch selbst noch auferlegt, gestern zum Beispiel musste ich bei meiner Schwester noch ein paar „Kleinigkeiten“ erledigen, heute nachmittag sind noch ein paar „Kleinigkeiten“ bei einem Familienmitglied der weiblichen Erzeugerreihe zu erledigen. Wie das halt bei uns Kronen der Schöpfung so ist…

Morgen vormittag ist auch noch einiges zu erledigen und da ich nicht absehen kann, wann ich mal wieder eine ruhige Stunde am Laptop verbringen kann, wünsche ich euch eben jetzt schon einmal einen guten Rutsch, alles Gute fürs neue Jahr und ich drücke euch die Däumchen für das, was ihr euch für 2015 vorgenommen habt. Feiert schön, lasst es krachen oder flutscht ganz geruhsam ins neue Jahr, ganz so wie ihr es geplant habt.

Und falls es dann doch etwas ausgiebiger mit dem Alkoholgenuß an Silvester werden sollte, dann könnt ihr euch ja vorsichtshalber schon einmal die Rezepte für ein gutes Katerfrühstück ansehen. Vielleicht lindert es die ersten Kopfschmerzen im Jahr 2015…

silvester

Es war einmal…

papierIch kann mich noch ziemlich gut an die Zeit erinnern, als ich noch ein kleiner Hosenscheißer war.

Da bekam ich nämlich abends vor dem einschlafen immer noch ein Märchen erzählt. Mein Lieblingsmärchen war Hänsel und Gretel, was vielleicht auch an der Namensgleichheit lag. Meine Lieblingsstelle war immer die, wo Gretel der ollen Hexe einen Stoß gibt und die verkokelt dann im Backofen. In Zeiten ständig steigender Energiepreise übrigens eine preiswerte Heizvariante… Naja, lassen wir das…

Ich glaube früher konnte jeder aus dem Stehgreif wenigstens ein Märchen erzählen. Aber heute? Die meisten denken doch, Hänsel und Gretel wären irgendwelche Kiffer und wollen mit so einem Gesindel gar nichts zu tun haben. Und Märchen erzählen sie in der Stammkneipe auch genug. Als Sohn 1.0 den Windeln entwachsen war, hörte er auch sehr gerne abends noch ein Märchen. Das war dann immer mein Job. Ich hab die Märchen allerdings immer in einer etwas geänderten Form wiedergegeben. So das es auch etwas spannender oder lustiger war, je nach Bedarf. Meistens hat es super funktioniert und nach kurzer Zeit war er im Reich der Träume. Vielleicht lag das auch an meiner Art Märchen zu erzählen, wer weiß.

Aber immerhin kenne ich auch heute noch einige und kann sie auch nach Bedarf erzählen. Aber wer kennt denn sonst heute noch Dornröschen, Rotkäppchen oder Max und Moritz? Und kann sie auch noch ohne zu googeln wiedergeben? Wohl die wenigsten. Na, mal ganz ehrlich, wie viele Märchen bekommt ihr aus dem Stehgreif zusammen? Ihr könnt ja in eurem Blog mal eines veröffentlichen, in der Version die euch geläufig ist. Aber nicht googeln – sonst gehts zu der Hexe in den Backofen.