Die Waage – Der lebenslange Feind der Frau

lupeFrauen sind oft eigenartig…

Ich bin ja in Punkto Naturwissenschaften nicht so der Held. Gut, einiges habe ich seit der Schule noch behalten, anderes ist seither tief im Stammhirn verschollen. Was ich aber ergoogelt habe weiß ist die Tatsache, dass es bis heute einige unumstößliche Gesetzmäßigkeiten gibt. Die da wären:

– Die Erde ist eine Kugel, die sich ellipsenförmig um die Sonne dreht.
– Raum und Zeit ist in der Nähe großer Massen gekrümmt.
– Raum und Zeit entstanden durch das Zusammenspiel von Materie, Antimaterie und Energie.
– Frauen finden sich grundsätzlich zu dick.

Und gerade der letzte Punkt ist ein Phänomen, das – bis heute noch unzureichend erforscht – für das Zusammenleben von Menschen auf diesem Planeten enorm gefährlich ist. Das grundsätzliche Problem hierbei ist – das muss Mann zugeben – die Verhaltensweise des Mannes. Die ideale Antwort auf die geäußerte These einer Frau, nämlich dass sie zu dick sei, wird schon seit ewigen Jahren weltweit mit Hochdruck erforscht. Bisher erfolglos, denn die Auflösung ist schwierig und auch mathematisch leider nicht lösbar.

Frauen folgen nämlich keinen mathematischen Gesetzen. Denn ansonsten würden sie die Zahlen auf der Waage ablesen und als Indikator dafür akzeptieren, ob sie wirklich zu dick sind oder nicht. Aber Waagen lügen ja bei Frauen grundsätzlich – angeblich. Komisch, dass sie das nur beim weiblichen Geschlecht tun, bei meinem Astralkörper mir stimmen die immer… Bei der besseren Hälfte zum Beispiel habe ich die Vermutung, dass die Waage nur aus Mitleid die Arbeit quasi einstellt. Denn trotz 54-55 Kilo fühlt sich das Weibchen teilweise noch zu dick. Teilweise deshalb, weil es immer auch auf die persönliche Stimmung ankommt.

Wie soll es denn auch bitteschön eine kleine, harmlose Waage schaffen, das Geschlecht des zu wiegenden vorab zu erkennen und dann zu denken: “Ach, ist ja ein Huhn eine Frau, da zeige ich mal lieber etwas weniger an, sonst tritt sie mich wieder achtlos gegen die Wand. Und außerdem kann ich als Waage ja auch mal fünfe gerade sein lassen.” Grundsätzlich zwar bestimmt technisch machbar, jedoch nicht bei einer 20 Euro-Waage von Aldi oder Lidl. Man könnte somit aus der These dass Frauen sich grundsätzlich zu dick finden unmittelbar schließen, dass dem weiblichen Geschlecht darüber hinaus noch der technische Sachverstand fehlt.

Diese These würde ich natürlich direkt niemals unterschreiben. Schließlich möchte man es sich mit den Damen ja nicht verscherzen…

Kontakt mit dem Siedepunkt

kaffeeAuaaaaaaa…

Wenn man in der Schule aufgepasst hat, dann dürften noch ein paar letzte Überbleibsel davon im Stammhirn verblieben sein. Eines davon lautet, dass der Siedepunkt ein in frühem Mittelalter erdachter Punkt ist der beschreibt, wann Wasser oder irgendeine andere Flüssigkeit so heiß ist, dass man sich weh tut wenn man es anfasst. Oder so ähnlich… Gut erklären kann man das Prinzip des Siedepunktes am besten mit dem Beispiel Wasser.

Wasser hat für den geneigten Heim-Physiker seinen theoretischen Siedepunkt erreicht, wenn lustige Bläschen daraus aufsteigen und es langsam aber sicher beginnt zu verschwinden. Wobei es allerdings einiges zu beachten gibt, denn nicht nur die Zeit bis das Wasser seinen Siedepunkt von etwa 100° Celsius erreicht kann variieren, auch der Siedepunkt an sich variiert. Gemein, oder?

Will man sich etwa auf dem Mount Everest noch schnell einen Tee kochen bevor man wieder ins Tal wandert, dann kann es bei “relativ normalen” Umgebungstemperaturen von -20° bis -45° Celsius passieren, dass das Wasser schon bei knapp 70° Celsius seinen Siedepunkt erreicht. Woher die seltsame Reaktion des Wassers auf Höhenunterschied und Umgebungstemperatur rührt, konnte bis heute nicht hinreichend geklärt werden.

Eine weitverbreitete aber unbestätigte Theorie besagt, dass den Atomen im Wasser der Arsch weh tut weil es so furchtbar heiß ist und sie deshalb das Weite suchen. Das hätte ich gestern besser auch gemacht, dabei war ich nur im 2. Stock, also nicht besonders hoch. Und durfte erfahren, dass auch 70° Celsius schlecht für die Haut sind. Auuuuuuuuuuuuuuua…

Gut dass wenigstens der Siedepunkt nicht erreicht war, also seid gewarnt.

Schminktipps für die Dame

reisszweckenWir unterscheiden uns schon…

Es ist wirklich nicht von der Hand zu weisen, dass Frauen und Männer unterschiedlich sind. Nicht in jeder Hinsicht, aber dennoch gibt es gravierende Unterschiede. Ein Mann zum Beispiel steht an normalen Werktagen pünktlich auf, wässert den Astralkörper, putzt sich die Zähne, rasiert sich jeden dritten Tag, kämmt sich, manche föhnen sich sogar, dreht die Unterhose und die Socken jeden zweiten Tag auf links, zieht sich an, trinkt einen Kaffee oder genießt ein ausgiebiges Frühstück und schafft es trotz dieser vielen täglichen Aufgaben immer noch, pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Frauen sind da anders. Zwar duschen sie im Regelfall keinesfalls länger wie eine durchschnittliche Krone der Schöpfung und auch die anderen täglichen Rituale fallen nur unwesentlich zeitintensiver aus. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dass manche Weibchen morgens einfach nicht in die Puschen kommen. An dem bisschen Kriegsbemalung, mit dem sie morgens die Spuren der Nacht übertünchen, kann es ja eigentlich nicht liegen.

Zumal dies eine Tätigkeit ist, die die meisten anderen Menschen nicht daheim ausführen, sondern unterwegs auf dem Weg zur Arbeitsstelle. Ob nun in Bahn oder Bus, im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß, Frauen schminken sich zu jeder Gelegenheit. Doch gerade das Schminken im Auto birgt Gefahren, vom fließenden Verkehr jetzt mal ganz abgesehen.

Ich stehe zwar nicht so auf Farbe im Gesicht, trotzdem möchte ich hier im Blog mal wieder etwas sinnvolles veröffentlichen, nämlich Schminktipps für die Dame. Nicht ganz uneigennützig, denn der fließende Verkehr liegt mir als Vielfahrer am Herzen. Als erstes möchte ich das wichtigste loswerden: Generell ist Schminken im Auto bah, ziemlich bah sogar. Denn bei unsachgemäßem Umgang mit der Puderdose leiden oftmals auch die Sitzbezüge.

Denn Weibchen streuen ihren Puder nicht etwa gezielt, sondern mitunter munter drauflos. Und da wird nicht nach Gramm portioniert, sondern nach Doppelzentnern. Dem Weibchen egal, dem Fahrzeughalter eher weniger. Denn der ist zumeist für die Reinigung des fahrbaren Untersatzes zuständig. Wobei sich der überschüssige Puder allerdings mit einem feinen Pinsel zusammen fegen und mit etwas Glück im Ostblock wieder verscherbeln lässt.

Ganz gefährlich ist im Fahrzeug der Umgang mit Kajal- oder Lippenstiften. Das Weibchen das ich vergangene Woche beobachtete hätte sich fast das linke Auge ausgestochen, nachdem ich es mit etwas Nachdruck auf die grüne Ampel hinweisen wollte und deshalb mal kurz – etwa 2 Sekunden – auf das Nebelhorn gedrückt habe. Gott sei Dank hat sie wohl – schreckhaft wie Dämlichkeiten nun mal sind – den Kajalstift in hohem Bogen weggeworfen. Immerhin besser, als ein Auge zu verlieren…

Also merken wir uns: Kajalstifte im Auto nutzen = Nein! Nicht viel anders sieht es mit Lippenstiften aus. Im günstigsten Fall wird der farbige Fettstift vor Schreck abgebissen. Im ungünstigsten Fall wird er allerdings verschluckt, was angesichts des hohen Fettgehaltes noch schlechter für die ehemalige Taille wäre. Lustig anzusehen wäre in jedem Fall die Variante Nebelhorn und das Weibchen malt sich vor Schreck eine Kriegsbemalung ins Antlitz.

Also merken wir uns: Lippenstifte im Auto nutzen = Nein! Naja, wir Männer haben den Griff in den Farbtopf ja dem Herrn Gott sei Dank nicht nötig, wir sind auch ungeschminkt schön.