Tugce – Ein paar Gedanken zum Jugendstrafrecht

papierSehr viel ist in letzter Zeit darüber geschrieben worden.

Gestern ist die die 23-jährige Tugce in ihrer Geburtsstadt Bad Soden-Salmünster beigesetzt worden. Die junge Frau hatte Zivilcourage bewiesen und ihren Mut letztendlich mit dem Leben bezahlt. Ein hoher Preis für etwas, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. In den diversen Medien wird Tugce nun zur Symbolfigur für Zivilcourage gemacht, was sie sicherlich auch ist, doch in wenigen Wochen schon wieder vergessen sein wird. Traurig aber wahr…

Und jetzt wird es höchste Zeit, zumindest unser derzeitiges Strafrecht wenigstens in einigen Punkten einmal dringend zu reformieren. Denn es kann nicht sein, dass Jugendliche mit 16 Jahren Auto fahren und wählen dürfen, somit also als Erwachsene behandelt werden, wenn es um Straftaten geht aber selbst mit 18 Jahren noch als Kinder gelten. Da muss in meinen Augen dringend nachgebessert werden…

Und wenn ich dann lesen muss dass der Täter, dem man wenn man das „Tatvideo“ gesehen hat eventuell noch zugestehen kann das er im Affekt gehandelt hat, mit etwas Glück sogar nur eine Verwarnung bekommt, dann schwillt mir doch der Kamm. Selbst bei einem Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge wird er mit einem einigermaßen talentierten Verteidiger keine „gerechte“ Strafe bekommen, weil der Winkeladvokat ihm eine beschissene Jugend attestiert und weil der 18-jährige zur Tatzeit auch noch besoffen war.

Selbst vor dem Hintergrund das gegen den Täter unter anderem schon wegen schwerer Körperverletzung ermittelt wurde, gibt es kein Mindeststrafmaß im Jugendstrafrecht. Welches die mutige Tugce leider auch nicht wieder lebendig machen würde. Mein Vorschlag wäre: Den Täter in seine Heimat Serbien abschieben, verurteilen und einsitzen lassen. Und ihn nicht auf unsere Kosten inhaftieren, resozialisieren und erst recht nicht wieder in Deutschland leben lassen!

Wenn selbst bei solchen Straftaten wie Tötung keine langjährigen Haftstrafen auch bei Jugendlichen verhängt werden darf man sich nicht wundern, wenn demnächst aus „Lust und Laune“ Menschen getötet werden weil die Täter genau wissen, das sie die höchstens zu erwartende Strafe auf einer Backe absitzen. Doch solange jeder erwachsene Ladendieb härter bestraft wie ein Mörder, ist das Jugendstrafrecht ein Witz.

Hilfe im Garten – Das EDYN Smart-Garten-System

Gartenarbeit steht ja im Moment eher wenig an…

Aber es wird – wahrscheinlich – auch wieder wärmer. Und wenns dann im Garten wieder rund geht, dann kann das auch schon einmal in Arbeit ausarten. Ich spreche da aus Erfahrung… Warum also nicht helfen lassen? Das EDYN Smart-Garten-System zum Beispiel besteht aus solarbetriebenen miteinander verbundenen Wi-Fi-Geräten, nämlich einem Sensor und einem Wasserventil.

Der Sensor wird einfach in den Boden gesteckt und er ermittelt die vorhandene Lichtstärke, enthaltene Boden-Feuchtigkeit und die vorherrschende Temperatur. Der Sensor deckt dabei eine Fläche von knapp 100 Quadratmetern ab. Eine beim Hersteller erhältliche Smartphone-App prüft diese Informationen dann mit den vorhandenen Pflanzen, prüft die Bodenbeschaffenheit und vergleicht verschiedene Wetterdatenbanken, um dann zu empfehlen welche Pflanzen am besten in den heimischen Garten passen, die optimale Pflanzzeit.

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Das Wasserventil verwendet die gespeicherten Daten, um mit deren Hilfe das entsprechende Bewässerungssystem intelligent zu steuern. Bei Bedarf kann man auch die manuelle Steuerung der Bewässerung über die App steuern. In der Datenbank sind über 5000 verschiedene Pflanzenarten enthalten, die enthaltene Batterie des Sensors ist für eine etwa zweieinhalbjährige Haltbarkeit ausgelegt. Die Empfangsentfernung beträgt etwa 750 Meter uns selbstverständlich ist der Sensor wetterunempfindlich.

Knapp 130 Euro muss man investieren, zuzüglich den Schlauch für das entsprechende Bewässerungssystem. Um sich die Gartenarbeit etwas zu erleichtern auf jeden Fall empfehlenswert.

Jäger und Sammler – Die Sammelleidenschaft

Wir Männer sind ja geborene Jäger und Sammler…

Diese Sammelleidenschaft ist und quasi angeboren, wobei die Sammelobjekte vielfältig sind. Der eine sammelt Briefmarken oder Münzen, der andere Bierdeckel. Es soll sogar Männer geben die Autos sammeln, allerdings nur in den etwas gehobeneren Gehaltsklassen. Doch ob man es nun glaubt oder nicht, über 80% aller Sammler haben sich immer noch den Briefmarken verschrieben.

Der kleine Rest sammelt Spielzeugautos, Modellflugzeuge, alte Comics, Ü-Eier-Figuren oder auch Autogramme. Wobei sich dem Sammler keine Grenzen auftun, denn sammeln lässt sich eigentlich alles. Gut, beim sammeln von relativ großen Objekten wie zum Beispiel Kuckucksuhren sollte man schon den entsprechenden Platz zur Verfügung haben.

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Ich kenne jemanden, der hat fast in der kompletten Wohnung Spielzeugautos deponiert. An jedem ehemals freien Platz steht jetzt ein Regal oder eine Vitrine und selbst im Keller hat er noch Autos gelagert. Knapp 3000 Stück hat er jetzt und seine Sammelleidenschaft ist immer noch nicht erschöpft. Wobei er jetzt nur noch auf der Jagd nach einigen wenigen, dafür aber auch teuren Stücken ist. Seine Frau hat sich mit seiner Sammelleidenschaft arrangiert, sie sammelt auch: Tupperware…

Es gibt auch Teilzeitsammler, hier seien nur die genannt, die sich mit den diversen Panini-Alben und den dazu gehörigen Stickern vergnügen. Aber wenigstens diese Klientel hat auch dank eines von Panini eingerichteten Service die Möglichkeit, ihre Sammlung zu komplettieren. Für die meisten Sammler dürfte dies ein unmögliches Unterfangen werden, ihre Sammlung jemals zu vervollständigen. Wobei man dann ja auch mit einer neuen Sammlung beginnen müsste…

Auch ich gehöre zu den Sammlern, allerdings nicht zu den exzessiven. Ich sammle diese „Bitte nicht stören-Schilder“, die in den meisten Hotels zu finden sind. Und auch da gibt es Unterschiede, sowohl farblich, mit verschiedenen Beschriftungen, Formen oder auch Werbeaufdrucken. Ca. 75 verschiedene habe ich jetzt schon und in einem „guten“ Jahr kommen durchschnittlich so 2-5 Schilder dazu. Der Vorteil dieser Schilder ist, dass die alle in einen Ordner passen und keinen großen Platz verschwenden. Jedenfalls bisher nicht…

Im übrigen habe ich noch in keinem Hotel für ein Schild bezahlen müssen, freundlich fragen reichte bisher. Falls ihr auch so ein Schildchen haben solltet, ihr wisst ja jetzt wer die sammelt. Seid ihr auch der Sammelleidenschaft verfallen? Was sammelt ihr denn so?