Blog + Social Network = Zeitfresser

facebookEs ist schon ein Kreuz mit der Bloggerei.

Für die meisten unter uns ist es ja eher ein schönes Hobby, andere versuchen damit etwas Kohle zu machen. Natürlich ist das dann je nach Aufwand auch mehr oder weniger zeitintensiv. Dazu kommt noch, dass unter Umständen auch die sozialen Netzwerke nicht vernachlässigt werden sollen/wollen und schon ist der Tag zu kurz.

Nicht jeder hat schließlich die Möglichkeit, eventuell auch mal vom Arbeitsplatz aus einen schnellen Beitrag zu schreiben. Andererseits soll ja ein Hobby auch nicht in Arbeit ausarten. Und hat man mal die Zeit zum bloggen, dann fällt einem nichts ein worüber man schreiben könnte. Alles gar nicht so einfach…

Schließlich gibt es auch noch ein Real Life, Familie, Kinder, Beruf und das sollte in jedem Fall die Hauptrolle spielen, Blog oder das Social Network hin oder her. Ich schreibe auch nicht mehr so regelmäßig wie noch vor ein paar Jahren, bin andererseits aber auch viel mehr unterwegs als früher. Da werden die Büro-Zeiten immer seltener und zu Hause gibt es ja meist auch noch etwas zu tun.

Wenn ich für den Blog etwas schreibe, dann geschieht das wenn ich wie jetzt auf Reisen bin sehr oft abends in irgendeinem Restaurant der Republik, wo ich dann schon mal einen Beitrag vorschreibe. Oder auch abends zu Hause mit dem Laptop auf dem Schoß, wenn nicht gerade Fußball in der Glotze läuft. Wenn die Zeit es erlaubt, dann gibt es auch schon einmal etwas schnelles von unterwegs, wenn mir mal wieder etwas kurioses aufgefallen ist. Dank Tablet ja auch kein Hexenwerk mehr…

Manchmal schreibe ich auch morgens schon etwas, so kurz nach dem aufstehen aber meist nur als Manuskript, da die Gehirnwindungen dann meist noch im Bett liegen. Aber wenn ich absolut keinen Bock habe, dann kommt auch nichts. Wie am Samstag zum Beispiel, da fehlte mir effektiv die Lust. In dem Fall sollte man sich aber auch nicht unter Druck setzen, schließlich wird das Internet auch noch von anderen mit Lesestoff versorgt. Und die mehr oder weniger regelmäßigen Leser eines Blogs werden dies sicher auch verzeihen.

Und, wie läufts bei euch so?

Den Damen zur Wahl, den Herren zur Qual – Herbstmode 2015

statueEinmal ist alles vorbei.

Auch der Sommer. Denn die Tage werden so langsam aber sicher immer kürzer und wir müssen uns Wohl oder Übel genauso langsam aber sicher wieder an den Herbst gewöhnen. Obwohl ja im Moment die Temperaturen noch erträglich sind, zumindest bei uns. Aber es wird nicht lange dauern, bis man das Haus nicht mehr ohne Jacke verlassen kann. Wir Kronen der Schöpfung haben es da einfach, wir kramen einfach eine der ollen Lederjacken aus dem Schrank und gut isses. Nicht so die Dämlichkeiten, denn der Herbst bedeutet für sie quasi Feiertagslaune.

Denn Frau kann ja schließlich nicht mit Klamotten herumlaufen, die man schon vor einem Jahr getragen hat. Es könnte ja passieren, dass man schon letzten Herbst damit gesehen wurde und das wäre natürlich oberpeinlich. Und schließlich ist ja auch in diesem Herbst wieder etwas ganz anderes gerade “in” und man muss ja auch mit der Zeit und der Mode gehen. Also muss Neues her…

Und deshalb wird man in den nächsten Tagen und Wochen wieder Millionen von Dämlichkeiten in den hiesigen Kaufhäusern und Boutiquen sehen, um sich herbstmäßig einzukleiden. Nun, ich will nicht alle über einen Kamm scheren, denn manche brauchen wirklich nur eine neue Jacke oder einen Mantel. Aber viele, sehr viele sind bereit, den Inhalt ihres Kleiderschranks in die Tonne zu kloppen, damit wieder Platz für die neuen Klamotten ist. Wobei einige von ihnen sogar noch Sachen aus dem Sommer behalten und statt dessen einen zusätzlichen Kleiderschrank kaufen.

Warum zum Geier sind Hühner eigentlich so modegeil? Mir zum Beispiel ist es schnurzpiepegal, ob meine Lederjacke gerade “in” ist oder nicht. Hauptsache ist sie hat genug Taschen um Kippen, Autoschlüssel usw. zu verstauen. Nur Weibchen ticken da mitunter etwas anders, denn dann ist eine Farbe nicht mehr modern oder das Jäckchen trägt man jetzt etwas kürzer oder gerne auch etwas enger/weiter. Und da kommt der Herbst gerade recht, um das Bankkonto etwas leerer zu machen.

Und ich weiß mit Sicherheit, dass ich die vorhergesagten Modetrends für uns Männer garantiert mal wieder nicht mitmachen werde. Denn nach dieser Quelle heißt es da:

Knallfarben und schrille Muster gegen den Winterblues
Bein zeigen mit kurzen Hosen
Rollkragen und Mantel gehören zu den Must-haves

Ich glaub mein Schwein pfeift? Den letzten Punkt kann ich ja noch halbwegs nachvollziehen, zumindest was den den Mantel betrifft. Aber an mir wird man auch weiterhin keine schrillen Muster sehen und kurze Hosen trage ich im Winter schon aus Prizip nicht. Wobei, wenn zu den schrillen Mustern auch meine geliebten karierten Holzfällerhemden gehören, dann passt es ja. Dann ist die bessere Hälfte bestimmt stolz auf mich, weil ich so “in” bin.

Obwohl sie diese Hemden normalerweise hasst wie die Pest. Naja, gegen Mode kann man eben nichts machen…