Es war einmal…

Lang, lang ist her…

Genau genommen ziemlich genau 25 Jahre. Mannschaftstour nach Malle, einen Tag nach der Ankunft in Cala Ratjada. Natürlich war ich nach durchzechter Nacht nicht gerade fit, als mein Kumpel Oli dieses Foto aufnahm. Wie das eben bei Mannschaftstouren so ist…cool

spanien

Das neue iPhone 6

smartphoneKeine Angst, es wird nicht technisch…

Über die Neuerscheinungen des Obstladens wurde in den vergangenen Tagen auch genug geschrieben und philosophiert. Außerdem bin ich garantiert nicht der richtige, um über Smartphones zu berichten. Denn ich bin immer noch mit meiner mittlerweile 4 Jahre alten Samsung-Gurke unterwegs und auch vollkommen damit zufrieden. Und ich gehöre auch nicht zu den Fetischisten, die regelmäßig ausrasten nur weil mal wieder ein neues Smartphone erscheint.

Womit wir aber fast beim eigentlichen Thema werden. Denn ich frage mich wirklich ob ich zu den scheinbar wenigen gehöre, die Preise von 700-900 Euro! für ein popliges Smartphone ein wenig heftig finden. Für diese Kohle bekomme ich nämlich auch zwei durchaus akzeptable Notebooks, die man zwar nicht in die Hemdtasche stecken kann, die dafür aber bequemer zu bedienen sind. Und ich staune, dass gerade viele Jugendliche voll im Smartphonerausch sind, wo die Kohle naturgemäß noch nicht so locker sitzt.

Ob es sich jetzt um Produkte von Apple, Samsung oder sonstigen Konkurrenten handelt spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Schon 500 Ocken für einen Telefonknochen finde ich heftig und ich persönlich käme auch nie auf den Gedanken, so viel Geld für so ein Spielzeug auszugeben. Klar, mit den entsprechenden Mobilfunk-Verträgen der Anbieter zahlt man so ein Smartphone quasi in Monatsraten ab. Aber auch dann wird es nicht gerade günstiger, sich so ein Ding zuzulegen.

Ich bin mal gespannt wann die ersten Smartphones 2000 Euro und mehr kosten werden und welche Funktionen man ihnen noch implementiert. Und ebenso gespannt bin ich, ob der Verbraucher in Punkto Preise irgendwann einmal eine Schmerzgrenze zeigt oder ob nur das Statussymbol an sich zählt. Koste es was es wolle…

Helene Fischer im Duell gegen AC/DC

ohrZugegeben, ein etwas irritierender Titel…

Aber ich erzähle euch ja jetzt auch die Geschichte die dahinter steckt. Es gibt ja Menschen, die immer wenn sie im Auto sitzen scheinbar schwerhörig sind. Ob dies darin begründet ist, dass die Musikanlage des Autos auf einer Lautstärke betrieben wird, die gleich die nähere Umgebung im Umkreis von 200 Metern mit beschallt, kann ich nicht sagen. Allerdings liegt die Vermutung nahe…

Eventuell möchte der betreffende Musik-Fetischist auch nur seine Umwelt wissen lassen, welchen Musikgeschmack er bevorzugt. Oder aber einfach nur zeigen, welche Power seine Lautsprecher haben. Naja, ich höre auch schon mal etwas lauter Musik im Auto, allerdings nicht gleich so laut, dass der Amboss Hurra schreit. Und wenn dann auch nur auf der Autobahn, da hört es auch niemand.

Der Jungmann gestern, der da an der Ampel in Lünen neben mir stand, war sichtlich stolz auf sein Cabrio. Und als er mit noch vertretbarer Lautstärke neben mir zum stehen kam, da dudelte irgendetwas deutsches in der Klimperkiste. Tja, und dann folgte das, was in mir die Lust auf Kontra erweckte. Denn gerade als Helene Fischer die ersten Takte ihres Trällerliedchens piepte, da drehte dieser Lautstärke-Voyeur auf einmal am Rädchen.

Und ich dachte ehrlich, das Helenchen säße plötzlich neben mir und piepte mir in die Löffel. Zufällig sprang dann der Laser meines CD-Spielers auf meine bevorzugte Musik. Und so habe ich zuerst einmal die Seitenscheibe herunter gelassen, dann den Taster für die Lautstärkewahl gedrückt gehalten und den entsetzten Blick des Jünglings, als ihm auf einmal 6 x 100 Watt Hells Bells entgegen pusteten, hätte ich gerne noch fotografiert.

Gut nur dass die Ampel dann auf grün sprang und ich während des Anfahrens wieder leiser stellen konnte, sonst wäre ich wahrscheinlich innerhalb von 10 Sekunden stocktaub gewesen. Naja, gute Musik kann man auch leiser hören, weshalb ich AC/DC gleich mal in die Endlosschleife getippt habe. Tztz, aber mal ehrlich, Helene Fischer ist doch etwas für Muschis, nicht für Männer…