Gestern gabs endlich mal wieder Geflügel

So einen Flattermann könnte ich eigentlich täglich verputzen. Und am Wochenende konnte ich das Weibchen überreden, mal wieder etwas Geflügel in den Ofen zu schieben. Gab es hier nämlich ewig nicht, weil das Weibchen es nicht so mit Flattermännern hat. Naja, geschmeckt hat es in jedem Fall vorzüglich!

Nächste Woche wünsche ich mir dann Fisch, damit hat es das Weibchen nämlich auch nicht…

chicken

Mit einem Klick ins Bildchen gelangt ihr zu Pinterest, da gibts den Flattermann auch in groß.

Brittany Maynard – Gedanken über einen Freitod

In diesen Tagen ging der Freitod der Amerikanerin Brittany Maynard durch alle Medien.

Sie erkrankte unheilbar und wählte diesen Weg um unerträglichen Schmerzen zu entgehen, nachdem bei ihr ein aggressiver Gehirntumor diagnostiziert worden war. Sie wurde leider nur 29 Jahre alt, aber ihre Familie stand bis zuletzt hinter ihr und respektierte ihre Entscheidung. Mit der Entscheidung freiwillig aus dem Leben zu scheiden hat Brittany in den USA allerdings eine Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern der Sterbehilfe entfacht.

In den letzten Wochen ihres Lebens hat Brittany mit mehreren Videoclips Millionen von Menschen erreicht. Sie kündigte sogar vorher darin das Datum an, wann sie sich das Leben nehmen wolle, nachdem man ihr im April noch höchstens 6 Monate gegeben hatte. Am 2. November machte sie ihre Ankündigung wahr und nachdem sie sich im Netz von allen verabschiedet hatte die ihr beigestanden haben, schluckte sie eine Medikamentenmischung.

Ich bewundere den Mut der jungen Frau und finde auch ihre Entscheidung vollkommen in Ordnung. Sicherlich ist da nicht jeder meiner Meinung aber im Endeffekt müssen die, die gegen eine solche Selbsttötung sind, auch nicht eventuelle Schmerzen aushalten. Wenn mir eine solche Diagnose gestellt würde, wäre wahrscheinlich eine ähnliche Reaktion wie die von Brittany zu erwarten. Wahrscheinlich weniger öffentlich aber das ist auch jedem selbst überlassen.

© Brittany Maynard

© Brittany Maynard

Sicherlich ist dieses Thema nicht einfach, denn schließlich hängt jeder an seinem bisschen Leben. Bei einem Schlaganfall oder ähnlichem, womöglich mit Lähmungen und Sprachverlust verbunden, hat man wahrscheinlich nur wenig Chancen seine Entscheidung selbst zu treffen. Aber bei solch einer Diagnose wie einem Gehirntumor würde ich so eine Entscheidung jedem freistellen. Natürlich muss so etwas mit dem Partner und der Familie besprochen werden und die Reaktion des Weibchens möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Aber generell könnte mich wahrscheinlich sowieso niemand davon abbringen, denn wenn ich mir etwas vornehme, dann ziehe ich das gemeinhin auch durch. Mit allen Konsequenzen… Wie denkt ihr über so ein Thema? Würdet ihr genauso oder ähnlich handeln wie Brittany? Oder würdet ihr „lieber“ bis zum Schluß leiden wollen? Sollte man einem Menschen in solch einem Fall den Freitod „erlauben“ oder seid ihr strikt dagegen? Den kirchlichen Aspekt lasse ich jetzt absichtlich einmal außen vor, denn der Vatikan hat zum Freitod eine seit Jahrhunderten gleiche Meinung…

1.FC Köln – Wohin geht die Reise?

effzehEs war kein Meisterstück im letzten Heimspiel…

Ich gebe zu, dass ich auch ganz nett Ärger in den Socken hatte. Mit einem Heimsieg gegen den SC Freiburg hätte man nicht nur auf Platz 7 oder 8 springen, sondern vor allem Punkte zwischen sich und die unteren Regionen bringen können. Es hat nicht funktioniert wie wir alle wissen, durch einen blöden Elfmeter wurde sogar ein Unentschieden verspielt. Und ja, natürlich hatte man sich gegen Freiburg eigentlich einen Heimsieg versprochen. Mund abputzen, weiter gehts!

Aktuell stehen nach 10 Spielen jetzt 12 Punkte auf der Habenseite und ich persönlich hoffe doch sehr, dass mit Beendigung der Hinrunde daraus mindestens noch 18-20 Punkte werden. Allerdings wirkt die Mannschaft für mich immer noch ein wenig gehemmt, als wäre ihr die 1.Bundesliga nicht geheuer. Aber wir sind auch immer noch der Aufsteiger, von dem man nicht unbedingt Wunderdinge erwarten sollte und selbst Trainer Stöger betonte jetzt wieder, dass das Ziel lediglich Platz 15 sei.

Aber zumindest vor heimischer Kulisse wäre es schon schön, wenn die Mannschaft etwas engagierter und konzentrierter zu Werke gehen würde. Wir brauchen keinen Hurra-Fußball der ins Verderben führt. Wobei der #effzeh sich nicht erst seit heute schwer damit tut, das Spiel machen zu müssen. Aber immer nur von hinten heraus mit Kontern agieren ist auf Dauer auch nicht gerade attraktiv. Zudem stehen unsere Stürmer oft auf verlorenem Posten, weil die Anspiele aus dem Mittelfeld fehlen oder zu ungenau sind.

Ich bin trotz des aktuellen „Rückschlags“ gegen Freiburg sicher, dass die Mannschaft noch Punkte einfahren wird und mit dem Thema Abstieg nichts zu tun hat. Vielleicht können sogar Ujah und Zoller dazu beitragen, in dem sie nicht nur Chancen verstolpern und verballern, sondern auch einmal in zählbares ummünzen. Zwar sieht das aktuelle Torverhältnis von 7:8 zumindest auf der „Einnahmenseite“ nicht so gefährlich aus, aber man kann sich nicht immer nur auf eine halbwegs funktionierende Abwehr und einen guten Torwart verlassen.

Die nächsten beiden Spiele auswärts in Hoffenheim und zu Hause gegen Hertha BSC Berlin werden zeigen, wohin die Reise geht. Nach unten in Richtung der Abstiegsplätze oder noch ein wenig nach oben ins relativ gesicherte Mittelfeld. Danach stehen noch Leverkusen, Ausgburg, Schalke, Mainz und Wolfsburg auf dem Spielplan, wo auch noch der ein oder andere Punkt möglich sein dürfte. Denn wenn zu Beginn der Rückrunde der Tabellenplatz eher in Richtung Keller zeigt, spätestens dann wird nämlich die Kölner Presse aktiv werden und wieder mächtig Unruhe in den Verein bringen.

Es liegt nun an der Mannschaft, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.