Neues Gesetz zur Nutzung von Regenschirmen

daumenMänner sind oft in Gefahr…

Es gibt schon manche lebensgefährliche Aktionen, durch die wir Kronen der Schöpfung uns durch das Leben schlängeln müssen. Ich möchte jetzt jetzt nicht unbedingt die täglichen haushaltsbedingten Frondienste erwähnen, mit denen wir uns – teilweise unter Lebensgefahr – unser Überleben sichern müssen. Viel schlimmer sind die täglichen Gefahren, denen wir immer wieder ausgesetzt sind.

Als abschreckendes Beispiel sei hier nur der tägliche Einkauf mit den jeweiligen besseren Hälften erwähnt und schlimmere Beispiele lassen wir lieber unkommentiert, denn schließlich lesen hier auch Jugendliche mit. Allerdings gibt es eine Sache, die liegt mir doch auf dem Herzen. Gestern zum Beispiel überraschte uns hier in Gießen (Die Stadt heißt wirklich so und es ist kein Wortspiel) eine Regenfront. An und für sich nichts schlimmes, denn es handelte sich nur um Wasser. Schlimm ist allerdings die Tatsache, dass selbst bei solch geringen Mengen Regen schon Regenschirme aufgespannt werden.

Wobei dies alleine eigentlich auch kein Problem wäre. Lebensgefährlich ist nur der Umstand, dass Männer ab einem Meter achtzig akut gefährdet sind. Denn kaum ist der erste Regentropfen vom Himmel gefallen, dann werden die Schirme heraus geholt. Und wenn man nur einen Kopf größer ist als eine Hausschwein, dann wird der Regenschirm schnell zur Waffe. Gestern hatte ich auf einer Strecke von vielleicht 250 Metern gleich dreimal einen Schirm im Gesicht. Wichtig ist nämlich für die Dämlichkeiten nur, dass das Haupthaar trocken bleibt und dafür nimmt man den Verlust des Augenlichts bei größeren Personen sogar billigend in Kauf.

Und deshalb fordere ich dringend ein neues Gesetz zur Nutzung von Regenschirmen! In diesem neuen Gesetz sollte zwingend vorgeschrieben werden, dass der Einsatz eines Regenschirms erst ab 50 Liter Niederschlag in der Minute erlaubt ist. Für geringere Mengen kann man sich auch mit einer Kapuze oder einer Regenhaube gegen eindringende Feuchtigkeit schützen. Die Weibchen schleppen so viel Unnützes in ihren Handtaschen herum, da ist für diese Dinge sicherlich auch noch Platz. Ebenfalls gesetzlich verankert werden sollte die Körpergröße der Regenschirm-Nutzerinnen.

Jedem Weibchen unter einem Meter fünfundsiebzig sollte der Gebrauch eines Schirmes generell verboten werden. Sollte es dann bei den größeren Dämlichkeiten wirklich einmal 50 Liter und mehr fieseln, dann darf der Schirm nur am nach oben ausgestreckten Arm gehalten und genutzt werden. Schirme mit einem Durchmesser von mehr als 80 Zentimetern gelten als Zelte und sind zusätzlich genehmigungspflichtig. Zudem ist der Einsatz dieser Zelte nur mit zwei Begleitpersonen zulässig, die das Zelt großräumig absichern.

Außerdem sollten weiterbildende Kurse für alle Frauen zur Pflicht gemacht werden. Hier sollte den Röckchenträgerinnen dann durch entsprechend geschulte Psychologen beigebracht werden, dass 10 Tropfen Wasser aus einer einzelnen verirrten Wolke nicht gleich einen entsetzten Aufschrei und Angst um die Frisur auslösen müssen. Zudem sollte man seitens der Bundesregierung der Bekleidungsindustrie finanzielle Anreize bieten, um die Fertigung von Anoraks und bunten Regenjacken für alle Jahreszeiten zu gewährleisten.

Dann könnte man nämlich auch als Mann und ohne Angst um Leib und Leben mal wieder im Regen durch eine Fußgängerzone spazieren…

Abendessen

Abendessen… gestern… auswärts… in Gießen…

Gut, man kann sicher davon satt werden. Wenn man 40 Kilo wiegt und einen Magen mit 4 Kubikzentimeter Volumen hat. Aber für Männer ist das eher nix. Naja, geschmeckt hats aber wenigstens…

Abendessen

Wofür sind eigentlich Frauenzeitschriften gut?

papierEs gibt Dinge auf die kann Mann verzichten.

Oder gibt es eigentlich einen berechtigten Grund, dass Frauenzeitschriften eine Daseinsberechtigung in der Medienlandschaft haben? Ich glaube nein… Fast zu jedem Frauennamen gibt es auch schon die passende Zeitschrift und weil es mittlerweile mehr Zeitschriften als Namen gibt, nennt sich der Rest dann zum Beispiel Bild der Frau, Freundin, Madame, Frau von Heute oder Frau im Trend. Eine vollständige Liste aller Titel würde jetzt den Rahmen sprengen, deshalb erspare ich mir das.

Kurioserweise werden diese Frauenblättchen auch immer mit Inhalten befüllt, wie eine kurzfristige Recherche in der Ablage neben dem heimischen Wohnzimmertisch ergab. In zigfacher Ausführung, meistens noch bebildert, ist der neueste Klatsch dort nachzulesen. Wer welches Unterhöschen zu welchem Anlaß getragen hat, wer wann zuviel Promille hatte, welche Promis wieder einmal für Skandale gesorgt haben oder auch wer mit wem frisch liiert ist. Kurzum, alles was Mann nicht die Bohne interessiert.

Garniert wird das ganze dann noch mit dem Tages- Wochen und Jahreshoroskop, Gesundheitstipps mit denen man mindestens 100 Jahre alt wird, Tipps für den Alltag wie zum Beispiel “Fensterputzen leicht gemacht” oder auch “So lerne ich als Bein-Amputierte auf Highheels zu laufen.” Ein sehr ausführlicher Teil der Frauenzeitschrift muss natürlich auch Kochrezepte aus aller Herren Länder beinhalten, die Frau nach Herzenslust ausschneidet, abheftet und sammelt.

Frauenzeitschriften werden im allgemeinen auch erst entsorgt, wenn der Stapel an Zeitungen mindestens 40 Zentimeter hoch und 12,3 Kilogramm schwer ist. Und wenn Frau dann auf dem Weg zur Altpapiertonne vom Mann den gut gemeinten Ratschlag “Ich kann dich nicht schwer tragen sehen. Geh doch zweimal…” bekommt, dann ist mitunter sogar der häusliche Frieden in Gefahr. Mann würde so einen Schund natürlich überhaupt nicht kaufen, geschweige denn lesen.

Außer zur Beitrags-Recherche natürlich…