Der Innenspiegel im Auto

buntstifteHeutige Beobachtungen…

Und nach diesen möchte ich heute einmal ein weit verbreitetes Vorurteil aus der Welt schaffen. Und die anderen Menschen weibliche Fraktion dieses Planeten damit auch ein wenig in Schutz nehmen. Vielleicht stürze ich ja mit diesem Beitrag auch einige Männer in Selbstzweifel aber was wahr ist, das muss auch wahr bleiben. Denn wer bis jetzt noch der festen Überzeugung war, dass unsere Dämlichkeiten den Innenspiegel ausschließlich für einen gelegentlichen Blick nutzten, um den Stau Verkehr hinter sich zu beobachten, den muss ich jetzt leider enttäuschen.

Denn nachdem ich heute morgen auf dem Weg von Füssen nach Landshut noch in München Zwischenstation machen musste und innerhalb einer halben Stunde gleich vier verschiedene Weibchen neben mir an diversen Ampeln beobachten konnte, muss auch ich meine bisher vorherrschende Meinung revidieren. Dieser Spiegel dient nämlich nur dazu, sich während der Ampelpausen den Lidschatten nachzuziehen, Lippenstift aufzutragen oder auch mal die Frisur zu richten. Eben alles, was auch in der Betriebsanleitung eines Fahrzeugs zum Thema Spiegel aufgeführt ist.

Besonders geschickte Weibchen benötigen für diese Rundumerneuerung noch nicht einmal eine Ampel, dies erledigen sie auch während der Fahrt. Und wer – wie ich – bisher immer geglaubt hat, dass der Innenspiegel für die Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs benötigt würde, der sollte sich aber schleunigst bei der Damenwelt entschuldigen. Und ich möchte auch in Zukunft keinen Mann sehen, der sich an irgendeiner Ampel der Republik schminkt.

Dies dürfen nur Frauen…

Nur eine Armbanduhr – Die Apple Watch

uhrWas für ein Hype wegen einer Armbanduhr.

Die Rede ist natürlich von der Apple Watch, einem nach meiner Meinung überteuertem und nur sekundär auch nützlichem Spielzeug. Eine Armbanduhr ist normalerweise ein relativ sinnvolless Zubehör, durch welches ein mit einer durchschnittlichen Schulbildung ausgestatteter Zeitgenosse in der Lage ist, die ungefähre Uhrzeit abzuschätzen.

Noch zu meiner Jugendzeit gab es eigentlich nur einen Typ Uhr, die normale Analoguhr mit Lederband. Für Angeber und Fetischisten wurden aber auch Modelle mit goldenen oder silbernen Uhrbändern gefertigt, die auch in besonders protziger Ausführung gerne vom bewachenden männlichen Personal der Damen des horizontalen Gewerbes getragen wurden. Hatte man bei seiner Verwandtschaft einen Stein im Brett, dann gabs auch schon mal eine goldene Uhr zur Kommunion.

Eines hatten diese Modelle aber alle gemeinsam, denn in ihnen arbeiteten unter einem Glasdeckel und einem unsichtbaren Uhrwerk zwei Stäbchen, die je nach dem Stand der Sonne die aktuelle Uhrzeit anzeigten. Dies allerdings auch nur, wenn man diese Uhr regelmässig an der seitlich angebrachten Krone aufzog. Wenn man dies einmal vergaß, konnte man sich im Sommer nach der Sonne richten und im Winter hoffen, dass eine Kirchturmuhr in der Nähe war.

Später dann kamen neue Uhrenmodelle auf, die sogenannte Digitaluhr. Diese Dinger waren am Anfang meistens ziemlich klobig, aus Plastik und sehr oft ein Modell von Casio. Sie hatten eine Batterie eingebaut, weshalb man sie nicht mehr ständig aufziehen musste. Die angezeigten Ziffern waren allerdings bei Sonnenschein kaum lesbar und veränderten sich auch andauernd. Extremmodelle hatten noch unzählige Knöpfe, vergleichbar mit dem Lenkrad eines aktuellen Formel-1-Autos, mit denen man allerlei andere Sachen anstellen konnte.

So konnte man zum Beispiel Informationen wie zum Beispiel das aktuelle Datum, den Wochentag, die Anzahl der aktuellen Bettgefährtinnen oder auch seinen Cholesterinspiegel abfragen. Es gab sogar Modelle, die einen integrierten Taschenrechner hatten. Allerdings war dieser nicht zu benutzen, da die Tasten relativ winzig und dadurch kaum erkennbar waren.

Und dann kamen sogar Uhren heraus, in denen ein eigener Atommeiler integriert war. Diese wurden dann als Funkuhren getarnt, hatten aber den Vorteil dass sie immer genau gingen. Mit ihnen war man zwar immer pünktlich, oft aber auch ziemlich verstrahlt. Doch danach stockte die Entwicklung, denn dann kamen die ersten Handys auf den Markt.

Und seither sah man kaum noch jemanden der eine Armbanduhr trug. Nur noch Fetischisten, Sammler, die weiter oben schon erwähnte Berufsgruppe oder eben jetzt auch diese Obst-Fetischisten, die gerne ein paar Euro mehr als nötig für unnötiges ausgeben, Hauptsache es ist von Apple. Bei mir fliegen auch noch so geschätzte 5-7 Uhrenmodelle fast aller Preisklassen, teilweise gekauft, teilweise geschenkt und sogar gewonnen in diversen Schubladen herum, getragen habe ich diese aber schon ewig nicht mehr.

Und ihr?

#Caturday(11)

#caturday

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