Abmahnung für Teilen bei Facebook

facebookEs kommt immer wieder vor.

Scheinbar machen sich viele die in den sozialen Netzwerken verkehren überhaupt keine Gedanken um das Thema Urheberrecht. Da werden munter Fotos und Grafiken geteilt, natürlich in den allermeisten Fällen ohne irgendwelche Quellenangaben oder gar Copyright-Hinweise. Das kann gut gehen, muss es aber nicht… Ich will jetzt hier nicht den Schlaumeier spielen aber ich wäre da vorsichtiger.

Diese Erfahrung musste jetzt auch eine gute Bekannte von mir machen, die scheinbar auch zu der Fraktion gehört, die arglos Dinge teilen, ohne eventuelle Urheber um Erlaubnis zu fragen. Jetzt ist der Ärger natürlich groß, denn 698,40 Euro werden jetzt gefordert und das ist kein Pappenstiel. Eine “gütliche” Einigung wäre im übrigen mit 500 Euro etwas billiger.

Hallo habe gestern eine riesige Nachricht bekommem. Dernach muss ich 698,40 Euro zahlen für ein Foto, das ich in Facebook geteilt habe

Also kann man wieder einmal nur warnen, fremde Fotos oder Grafiken einfach über Facebook und Twitter zu teilen, nur weil sie einem so gut gefallen. Wir Blogger sind etwas näher dran am Thema Urheberrecht und deshalb auch überwiegend etwas achtsamer. Und wer nur ab und an mal in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, der macht sich um so etwas wie ein Urheberrecht eventuell nur wenig oder überhaupt keine Gedanken.

Wer Fotos teilen möchte darf sich aber gerne in meinem Pinterest-Account oder auf meinem Foto-Blog bedienen. Dort sind alle ca. 1100 Aufnahmen von mir, es kommen in unregelmäßigen Abständen neue dazu und es besteht nicht die Gefahr einer Abmahnung. Aber eine kurze Info per PN wäre schon schön…

Über dieses Thema hatte ich übrigens vor 2 Wochen schon einmal einen Beitrag veröffentlicht.

Luftmangel – Aber der ADAC hilft

reifenEigentlich ist mir das lange nicht mehr passiert.

Aber gestern war es dann mal wieder soweit. Nach geschätzten zwei Jahren habe ich mir meinen Naturkautschuk, der bei seiner Herstellung mit viel Liebe bei einer Temperatur von 130° C in einem Ofen erhitzt und anschließend in einem aufwendigen Vulkanisierverfahren zu einem recht ansehnlichen Reifen geformt wurde, zerfleddert.

Hinten links machte es auf einmal peng und weg war er, der Luftdruck. Obwohl der Reifen eigentlich erst eine Laufleistung von etwa 15000 km hatte, entschied er sich trotzdem sich frühzeitig in den brasilianischen Kautschukhimmel zu verabschieden. Kann ja mal passieren…

Wer nun aber denkt, dass ich mit einem einfachen Reifenwechsel das Problem schnell aus der Welt geschafft hätte, der hat sich ein wenig geschnitten. Denn kurioserweise gehören Ersatzreifen zum Sonderzubehör weil immer mehr Autohersteller dazu übergehen, anstatt eines fünften Rades einen kleinen Kompressor und eine Reifenfüllmasse in den Neuwagen zu deponieren.

Eigentlich ja eine ganz gute Erfindung. Einfach den Stecker in den Zigarettenanzünder stecken, Druck aufbauen lassen, die Flasche mit der Masse eingeschraubt und den Kompressor angeworfen. Nach Herstellerangaben kann man sich dann nach zehn Minuten auf die Suche nach einem Reifendealer begeben. Soviel zur Theorie…

Ganz schlecht ist es allerdings, wenn der defekte Reifen quasi nur noch halb vorhanden ist. Dann hat man wohl nur die Möglichkeit, sich die andere Hälfte des Reifens aus Lehm zu formen und mit der Druckluft des Kompressors zu trocknen. Nur Lehm hatte ich keinen und Lust auf diese Prozedur erst recht nicht.

So musste ich dann nach langer Zeit mal wieder den ADAC aus dem Versteck locken, der mir durch den zu mir beorderten KFZ-Meister aus der Patsche half. Praktischerweise brachte er mich gleich einen neuen Pneu mit, da ich ihm die Daten am Telefon mitgeteilt hatte. Naja, von den geschätzten zwei Stunden Zeitverlust reden wir jetzt mal lieber nicht.

Aber nochmals einen herzlichen Dank an Herrn Holzmann, der mir gestern im Auftrag des ADAC geholfen hat. Wann habt ihr eigentlich schon mal die Hilfe eines Gelben Engels in Anspruch genommen? Vielleicht habt ihr ja auch so einen blöden Kompressor im Auto…