Der Wäschetrockner – Das unbekannte Wesen

paierZugegeben, eigentlich ist er mir relativ unbekannt…

Aber der Wäschetrockner ist genau genommen schon ein Familienmitglied. Gerade jetzt, wo sich mal wieder mächtig Wäsche nach einer dreiwöchigen beruflichen Reise angesammelt hat, ist das Maschinchen quasi unentbehrlich geworden. Denn draußen trocknet es im Moment – wenn überhaupt – nur nachmittags wenn die Sonne scheinen sollte. Da ist so ein Wäschetrockner schon eine Erleichterung für den Haushalt.

Mein Problem ist eigentlich kein wirkliches Problem. Denn die Bedienung des Trockners erfolgt bei uns nicht durch den Haushaltsvorstand – also mich – sondern durch die bessere Hälfte. Und Haushaltstechnik ist etwas, das Frauen kurioserweise selbst ohne Bedienungsanleitung sofort bedienen können. Erklärt man ihnen hingegen wie man perfekt rückwärts einparken kann, ist selbst die beste Erklärung der Welt nutzlos.

Bei Männern ist es genau genommen umgekehrt. Sie parken selbst einen LKW rückwärts ein aber um den Wäschetrockner richtig zu bedienen, sind wahrscheinlich die Gene falsch angeordnet. Gestern zum Beispiel habe ich mich in meiner mir angeborenen menschlichen Güte dazu überreden lassen, die schmutzige Wäsche in den Keller zu tragen. Also habe ich das Körbchen artig vor die Waschmaschine gestellt, wobei mein Blick dann eher zufällig auf den daneben stehenden Wäschetrockner fiel. Und da ratterten dann doch die Gehirnwindungen…

trockner

Was zum Beispiel bedeutet Outdoor? Darf ich die getrocknete Wäsche etwa nicht in der Wohnung tragen? Oder muss ich den Wäschetrockner zum Gebrauch extra nach draußen tragen? Super 40? Was zum Geier ist Super 40? Wird die Wäsche nur super trocken, wenn ich 40 Jahre alt bin? Oder wird sie nur trocken, wenn ich Wäsche in Größe 40 trockne?

Zeit warm? Zeit kalt? Was soll der Shayc? Darf ich da nur trocknen, wenn es draußen warm oder kalt ist? Oder muss ich die Wäsche vorher wärmen oder kühlen? Das soll eine Sau durchblicken, das ist doch keine Technik für Männer! Männer lieben klare Beschreibungen. Wäsche rein, trocknen, aus! So in etwa… Alles andere verstehen wahrscheinlich nur Frauen…

Die teuersten Motorräder der Welt – Die Winchester 6 HP

Normalerweise verbindet man den Namen Winchester eher mit Schußwaffen.

Doch diese Winchester ist etwas ganz besonderes. Sie sieht aus wie neu, ist aber 104 Jahre alt. Und anders als seine berühmten Verwandten aus dem Schußwaffenbereich ist dieses Stückchen amerikanischer Technik sehr wertvoll. Die Winchester 6 HP wurde nämlich im vergangenen Jahr für 580.000 US-Dollar versteigert und gilt somit nach dem Captain America-Chopper, über den ich ja auch vor kurzem berichtet habe, als das zweit-teuerste Motorrad der Welt.

© gizmag.com
© gizmag.com

Die Winchester wurde im Auftrag des Waffenherstellers von der Edwin F. Merry Company in San Francisco, Kalifornien gebaut und zwar in einer kleinen Auflage von 200 Modellen. Versehen mit dem Winchester-Patent wurden in den Jahren 1909 – 1911 diese Maschinen gefertigt. Das versteigerte Modell ist eines von zwei noch existierender Modelle. Es ist aus dem Jahr 1910 und befindet sich fast komplett noch im Originalzustand. Die zweite Maschine ist noch ein Jahr älter und erzielte bei einer früheren Auktion einen Preis von 520.000 US-Dollar.

Der teure Oldtimer wird von einem Einzylindermotor mit sechs PS angetrieben. Es verfügt über eine batteriebetriebene Zündanlage und einen direkten Riemenantrieb. Abgesehen davon wurde die Winchester wie damals üblich auch mit Teilen anderer Hersteller bestückt und sieht nach heutigen Gesichtspunkten eher einem voluminösen Fahrrad ähnlich.

Diese Reihe wird in unregelmäßigen Abständen ständig erweitert und in der Kategorie Motorräder abgelegt.

Blogparade der ABS-Lese-Ecke: Nach welchen Kriterien sucht ihr das Design für euren Blog aus?

wordpressDesign ist immer Geschmackssache.

Was dem einen gefällt, findet der andere eher weniger schön. Manch geben auch überhaupt nichts auf die Optik ihres Blogs, da steht Content im Vordergrund und das ganz ohne “schmückendes” Beiwerk, Und gerade die responsiven Themes glänzen oft nicht gerade mit schickem Design, jedenfalls in meinen Augen. Aber was ist jetzt wirklich wichtig, die reine Funktion eines Blogs oder doch eher die Optik?

Ann-Bettina hat dies in ihrer ABS-Lese-Ecke thematisiert und eine Blogparade gestartet, an der man noch bis zum 30.11.14 teilnehmen kann.

Fragen zur Blogparade:

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?

1) Gibt es Funkionen, die für dich bei einem Blog unbedingt vorhanden sein müssen?
Ich blogge seit etwa 10 Jahren und das fast ausschließlich mit WordPress. Dieses System bietet nicht nur von Haus aus viele Funktionen, auch die große Auswahl an Themes und Plugins lässt eigentlich keine Wünsche offen. Für mich gibt es eigentlich nur eine Funktion, die bei mir zwingend enthalten sein muss und das ist die Benachrichtigung bei neuen Kommentaren. Leider gibt es das nicht überall und nichts ist für mich “nerviger”, das wenn man einen Kommentar zu einem Beitrag hinterlassen hat eine eventuelle Diskussion oder auch nur eine Antwort darauf verpasst, weil man vergessen hat den Link zum Beitrag zu speichern.

2) Legst du Wert auf eine bestimmte Seitenaufteilung?
Ich habe schon sehr vieles ausprobiert, bleibe aber im Endeffekt immer wieder an der Aufteilung Header, Content und Sidebar hängen. In meinem aktuellen Theme WPEX Blogger kommt zudem noch ein Footer-Widget-Bereich zum Einsatz, auf den ich aber zur Not auch verzichten könnte. Auch meine Sidebar ist nicht gerade überfüllt, aber verzichten möchte ich auch nicht darauf. Ganz wichtig ist für mich eine Headergrafik, die zwar keine wirkliche Funktion hat und lediglich der Optik dient. Aber all meine Blogs hatten einen Header und an diese kahlen Blogs ohne Bildchen kann und will ich mich nicht gewöhnen. Zudem hänge ich an dieser Headergrafik, weil ich sie im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten selbst gebastelt habe.

3) Hast du dir Gedanken über die Farbgestaltung gemacht?
Sagen wir mal so, ich habe ein wenig herum experemeniert und dabei ist das heraus gekommen, was bei mir zu sehen ist. Mir gefällt es und ich denke, alles ist lesbar und die “Optik” schreckt nicht ab. Ein wenig Farbe muss bei mir enthalten sein, das gehört einfach dazu. Mit diesen dunklen Themes, schwarzer Hintergrund und weiße, gelbe oder graue Schrift kann ich überhaupt nichts anfangen, da schmerzen bei längeren Beiträgen schon nach kurzer Zeit die Augen. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden, was mir gefällt muss anderen nicht gefallen und umgekehrt natürlich auch.

4) Warum verwendet du ein Hintergrundbild oder eben nicht?
Ich habe das bei einem mittlerweile stillgelegten Blog mal ausprobiert, allerdings dabei die Erfahrung gemacht, dass ein Foto mit einer halbwegs vertretbaren Auflösung auch eine entsprechende Ladezeit benötigt. Und gerade auf Smartphone und Tablet kann es schon einmal etwas länger dauern, eine Seite zu laden. Ich habe das schon oft leidvoll erfahren müssen, wenn ich mir mal “auf die Schnelle” ein Hotel besorgen musste und einige Seiten kaum zu öffnen waren.

5) Hast du das Design so ausgewählt, dass es auch auf mobilen Geräten optimal dargestellt wird?
Ich habe mich auch lange gegen ein Theme gewehrt, dass überall dargestellt werden kann. Nicht die Tatsache dass es responsiv ist, eher die schon erwähnte Optik dieser Themes hat mich davon abgehalten. Die waren für mich lange alle gleich häßlich. Aber nach langem Suchen habe ich nun etwas gefunden, dass ich so einrichten konnte wie ich wollte und das auch meinen optischen Maßstäben entspricht. Und da laut meiner Statistik fast 50% der Aufrufe meines Blogs von Smartphone oder Tablet erfolgen, führt auch kein Weg mehr an einem Theme vorbei, dass auf allen Endgeräten vernünftig dargestellt wird.

6) Welche Gestaltungsmöglichkeiten oder Funktionen hättest du gerne für deinen Blog, die es heute bei deinem CMS noch nicht gibt?
Ganz ehrlich, bei WordPress vermisse ich – zumindest bewusst – überhaupt nichts. Unter der Haube meines Themes lässt sich noch eine Menge einstellen, was ich allerdings nicht wirklich benötige. Und WordPress selbst wird ja eigentlich ständig weiter entwickelt und verbessert. Vielleicht wird eines Tages eine Funktion implementiert, die ich total toll finde und denke, warum es genau das noch nicht vorher gab. Aber im Moment vermisse ich wirklich nichts…