Frauen und Verpackungen

nocommentVerpackungen sind nicht Jederfraus Sache…

Das Weibchen das hier beherbergt ist kennt bei Neueinkäufen eigentlich nur eines: Aufreißen und die Verpackung bis zur Unkenntlichkeit zerstückeln. Ob nun eine Packung Papiertaschentücher, eine Schachtel Zigaretten oder ein ähnliches, das Geöffnete ist danach mit fast hundertprozentiger Sicherheit nicht mehr zu schließen.

Bei Papiertaschentüchern und Kippen eventuell noch zu verschmerzen. Verspürt das Weibchen aber zum Beispiel Heißhunger auf Chips oder ähnliches, knabbert dann ein paar davon und möchte die angebrochene Tüte dann in den Schrank legen, dann isses Essig. Denn dann liegen dank ihrer unnachahmlichen Aufreißtechnik die meisten Chips im Schrank.

Lange habe ich versucht, ihr zumindest die elementarsten Handgriffe schonend und nachhaltig zu vermitteln, doch beim Weibchen ist in dieser Hinsicht Hopfen und Malz verloren. Wobei ich schon froh bin, das Bierflaschen nicht aufgerissen werden. Ähnlich sieht es in der Küche aus. Mehl, Zucker und Salz haben Gott sei Dank eigene Behältnisse, die Verpackungen könnten nach der Öffnung auch nicht weiter verwendet werden.

Bin ich eigentlich nur so gestraft oder haben andere Frauen auch keine Geduld etwas so zu öffnen, dass man es nachher wieder verschließen kann? Oder haben Frauen einfach keine Gene dafür?

November Update Rollup KB3000850 für Windows 8.1

tippKein Betriebssystem ist perfekt…

Deshalb wird jedes Betriebssystem auch ständig aktualisiert, sicherer gemacht und auf den neuesten Stand gebracht. Auch wenn Windows in gewissen Obst- oder Pinguinkreisen nicht gerade den besten Ruf genießt – ich verwende Windows mittlerweile schon ewig und werde wahrscheinlich auch nicht mehr so schnell wechseln. Und auch wenn das Betriebssystem schon immer als angreifbar galt, haben zumindest die Apple-Jünger in den letzten Wochen in dieser Hinsicht jetzt aufgeholt.

Ich gehöre auch zu denen, die sich ihre Updates automatisch einspielen lassen. Auch wenn Datensicherheits-Freaks jetzt wieder die Haare zu Berge stehen, ich hab auf meinem Privatrechner nix zu verbergen und würde Windows nicht automatisch aktualisiert, würde ich es wahrscheinlich doch immer vergessen.

Gestern Abend habe ich meinen Unterwegs-Rechner mal wieder von gröbsten Datenmüll bereinigt, wobei mir dann auch das neue November Update Rollup KB 3000850 für Windows 8.1 aufgefallen ist, das in dieser Woche installiert wurde. Und da fiel mir ja bald der Backenzahn in den Kaffee, denn sage und schreibe 723,9MB für die x64-Version nenne ich doch mal ein stolzes Update. Früher bekam man für weniger ein komplettes Betriebssystem…

Naja, ich will euch nicht mit den Feinheiten dieses Updates quälen und vielleicht wollt ihr das ja auch gar nicht wissen, weil ihr minderwertigere Betriebssysteme nutzt und euch sonst schämt, was Windows einem alles auf die Festplatte schaufelt. Nur soviel: Es läuft alles und von einem Update ist nichts zu spüren. So soll es sein…

Wer lieber manuell updated, der kann sich unter den folgenden Links die Updates bei Microsoft holen:
Update für Windows 8.1 x32 (KB3000850)
Update für Windows 8.1 x64 (KB3000850)

Ich wünsche viel Vergnügen und würde im Fall eines manuellen Updates empfehlen, eventuell einen Systemwiederherstellungspunkt oder ein Backup anzulegen. Man weiß ja nie…

Rentner und Krankenkassen

arztkofferMan könnte behaupten, unseren Rentnern ginge es gut.

Immerhin verspricht die Bundesregierung Rentenerhöhungen von fast fünf Prozent bis zum Jahr 2016. Im nächsten Jahr sollen die Renten erst einmal um 1,57% (West) und 1,71% (Ost) steigen. Und zum 1. Juli 2016 winkt dann ein richtig fettes Plus: Sage und schreibe 4,51% gibts im Westen, im Osten sogar 4,62% Rentenerhöhung. Liest sich gut und wenn es dazu käme, es wäre die größte Rentenerhöhung seit 1991. Wenn das Wörtchen “wenn” nicht wäre…

Denn versprochen wurde unseren Ruheständlern schon viel, gehalten wurde aber das wenigste. Wobei viele eine Rentenerhöhung dringend benötigen würden. Es ist schon traurig genug, dass eine Generation die nach dem Krieg alles wieder in Gang gebracht und geschuftet hat, heute mit 1000 Euro Rente auskommen muss. Denn nicht jeder bekommt eine fette Rente und kann davon gut leben.

Viele haben eben nicht so gut verdient, einen Stall voller Kinder und da musste auch damals schon jeder Pfennig zweimal umgedreht werden. Und sparen war nur möglich, wenn man auf etwas anderes verzichtet hat. Der einzig wirkliche Vorteil der heutigen Rentner ist, dass sie noch Rente bekommen. schon in absehbarer Zeit wird wahrscheinlich so wenig in den Kassen sein, dass selbst das nicht gewährleistet werden kann.

“Absicherung fürs Alter” heißt die Zauberformel, mit der sich die Generation der heute 20-30-jährigen befassen muss, Wohl oder Übel. Aber ich will hier nicht den Rentenexperten geben, eigentlich beschäftigt mich etwas anderes. In unserem näheren Umfeld gibt es auch einen solchen Fall, 48 Jahre durchgehend fast ohne Arbeitslosigkeit gearbeitet und bekommt eine Rente von 1065 Euro.

Sie ist alleinstehend, kein Kind, kein Rind. Noch dazu benötigt sie auf Grund einer schweren Erkrankung Medikamente, die nicht ganz billig sind. Bisher trug diese Kosten bis auf eine relativ moderate Zuzahlung ihre Krankenkasse, doch seit etwa 2 Monaten verweigert die Kasse die Zahlung. Sie beruft sich auf ein billigeres Präparat, dass die Bekannte aber – nach einer medizinisch überwachten Testphase – nicht verträgt und das auch nur geringfügig billiger ist.

Genau genommen ist das alternative Medikament 6 Euro und 65 Cent preiswerter. Aufgerundet 344 Euro soll das “Original-Medikament” kosten und seit 2 Monaten muss die Bekannte diese Kosten selbst übernehmen. Bei 1065 Euro Rente sicherlich schon fast ein unmögliches Unterfangen, ohne den Gang zum Sozialamt antreten zu müssen. Da fragt sich der geneigte Beitragszahler natürlich, ob dies mit rechten Dingen zugeht.

Müssen Krankenkassen jetzt mit aller Gewalt Geld sparen oder geht es vielleicht nur darum den eigenen Profit zu mehren, in dem man quasi dem Staat einen Sozialfall mehr in die Statistik drückt. Oder war da wieder einmal nur ein übereifriger Sachbearbeiter am Werk, der einer eingeschüchterten Rentnerin mal zeigen wollte, wozu er fähig ist?

Traurig genug ist eigentlich schon, dass Ärzte selbst dringend benötigte Medikamente nicht mehr verschreiben dürfen, weil deren Kontingent für ein Quartal aufgebraucht ist. Da fragt man sich dann schon was wichtiger ist: Die Gesundheit oder der Profit der Krankenkassen? Es krankt in unserem Gesundheitssystem und das ziemlich heftig.

Vielleicht sollte man in Deutschland mehr Gefängnisse bauen. Und wer dann das Rentenalter erreicht braucht nur einen kleinen Einbruch zu begehen, um dann verknackt und eingelocht zu werden. Und da im Knast, da kann man dann in Ruhe seine Wehwehchen behandeln lassen…