So etwas möchte niemand sehen – Randale beim Rheinischen Derby

effzehViel habe ich gestern nicht mitbekommen…

Denn gestern war wie heute und auch noch in den nächsten Tagen Karneval angesagt. Aber natürlich ist man dank Smartphone auch während eines Karnevalsumzugs immer über die Bundesliga informiert. Und musste dann als Fan des 1.FC Köln eine wirklich bittere Niederlage gegen Borussia Ostholland Mönchengladbach registrieren, die zwar von den Chancen her gesehen sicherlich verdient, vom Zustandekommen her allerdings umstritten war. Denn der Freistoß der zum Siegtor in der Nachspielzeit führte war ein Witz. Aber Nachkarten gilt nicht, Glückwunsch an die Ponys…

Was mich allerdings bei der abendlichen Berichterstattung in der Sportschau wirklich schockiert hat waren diese Idioten, die den Ruf eines Vereins zerstören und denen dies auch scheinbar vollkommen gleichgültig ist. Vermummt wurden da wieder mit Bengalos und sogar Rauchbomben herum gezündelt und als ob das noch nicht genug wäre, stürmte man nach Spielschluss auch noch den Platz und prügelte sich mit Ordnern und Polizei. Das waren keine schönen Szenen die sich da in Mönchengladbach abspielten und im Endeffekt muss man sich schämen, dass sich solche Chaoten zu den “Fans” des 1.FC Köln zählen.

Da der Verein wegen solcher Randale leider schon vorbelastet ist, dürfte nicht nur eine Rekordstrafe des DFB zu erwarten sein, sondern sogar “Geisterspiele” ohne Unterstützung der wirklichen Fans drohen. Und das dürfte den Verein noch mehr treffen als die gestrige Niederlage gegen den alten Rivalen. Diese Chaoten haben in einem Fußballstadion nichts verloren und ich wäre froh, wenn man diesen polizeilich bekannten Gewalttätern endlich mal ein lebenslanges Stadionverbot erteilen würde. Denn sie blamieren nicht nur einen Verein, sie blamieren eine ganze Stadt!

Das war kein schöner Tag gestern…

3 wichtige Punkte zum Rückrundenstart der Bundesliga

effzehEs war nicht alle Gold was glänzte…

Aber dieser 2:0-Auswärtssieg des 1.FC Köln zum Auftakt der Rückrunde gegen den HSV war wichtig, sehr wichtig sogar. Zwar verbesserte man sich in der Tabelle nur um einen Platz auf Rang 10, aber man baute den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf 5 Punkte aus. Zwar war es kein Spitzenspiel aber man hatte den Hamburger SV eigentlich bis auf wenige Ausnahmen über die gesamte Spielzeit gut im Griff.

Ebenso wichtig dürfte das Spiel am kommenden Mittwoch gegen den VfB Stuttgart werden. Auch da sollten 3 Punkte im Bereich des möglichen liegen, auch wenn man sich in dieser Saison im heimischen Stadion eher schwer damit tut Punkte einzufahren. Doch mit dem Selbstbewusstsein nach dem Sieg bin ich optimistisch und die Heimschwäche muss ja schließlich auch mal ein Ende haben. Und sollte man das Spiel wirklich gewinnen, dann könnte man den Vorsprung nach hinten abermals vergrößern.

Schon drei Tage nach diesem Spiel empfängt man den SC Paderborn. Wieder eine wichtige Chance Punkte zu machen, bevor dann die ersten dicken Brocken in der Liga folgen. Denn gegen Mönchengladbach, Hannover und Bayern München dürfte im Höchstfall gegen die Niedersachsen etwas zählbares heraus springen. Trotzdem bin ich optimistisch, dass man einen gute Chance hat die Klasse ohne viel zittern zu erhalten.

Zwar glänzt man nicht gerade durch ein attraktives Spiel und das einige Akteure scheinbar Probleme bei der Ballannahme und beim exakten Zuspiel haben war nach der Hinrunde schon bekannt. Viele vermeintliche Chancen macht man sich durch persönliche Stockfehler selbst kaputt, einiges wirkt manchmal sehr überhastet. Vor allem wenn man zum Beispiel so ein Spiel wie Wolfsburg gegen Bayern als Vergleich sieht, da wird es einem als FC-Fan schon mal mulmig. Aber es ist keine Unruhe in der Mannschaft und auch die ganz jungen Spieler im Team wissen jetzt, woher in Liga 1 der Wind weht.

Ob aus dem geplanten Transfer von Carlos Eduardo noch etwas wird glaube ich persönlich nicht. Zwar möchte Eduardo nach eigener Aussage gerne nach Köln wechseln, doch Rubin Kasan verweigert zur Stunde noch die Verhandlungen und möchte den Spieler nicht abgeben. Da heißt es wohl noch etwas pokern, allerdings wird die Zeit knapp. Auch ein Stürmer konnte noch nicht verpflichtet werden, der schon fast eingetütete Wechsel des österreichischen Stürmers Philip Hoziner, unter Trainer Stöger Torschützenkönig in der Ösi-Liga, scheiterte an der sportärztlichen Untersuchung. Denn der Junge hat scheinbar ein schweres gesundheitliches Problem…

Da darf Toni Ujah nicht ausfallen, sonst sieht es in der Abteilung Attacke sehr mau aus. Vielleicht kann Manager Schmadtke ja noch einen guten Stürmer aus dem Ärmel zaubern, denn Simon Zoller wurde kurzfristig wieder nach Kaiserslautern ausgeliehen. Aber es gibt ja auch noch andere die Tore schießen können, siehe Marcel Risse im Spiel gegen Hamburg. In dieser Woche wird also einiges entschieden, am nächsten Sonntag sind wir alle schlauer wohin der Weg führen wird.

Auswärtsspiel

Ruhe bitte und Daumen drücken für den #effzeh…

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