Positive Zwischenbilanz des 1.FC Köln

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Am Mittwoch habe ich mir ja das Nachbarschaftsduell gegen Leverkusen nochmal live im Stadion gegönnt.

Nun, insgesamt gesehen sprang ein gerechtes 1:1 heraus nach einem Spiel, das man nicht unbedingt gesehen haben muss. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass den Lieblingsclub schon seit Wochen massive Personalprobleme infolge von Verletzungen plagen und da darf man mit dem Unentschieden durchaus zufrieden sein.

Wie mit dem gesamten Verlauf der Hinrunde. 6 Siege, 7 Unentschieden und nur 3 Niederlagen sind aller Ehren Wert und 25 Punkte bedeuten, das man auf einem sehr guten siebten Platz überwintert. Eigentlich gab es nur eine wirkliche Enttäuschung für mich und das war das Spiel gegen Hoffenheim, wo sich nicht nur Marcel Risse das Kreuzband riss und – oder vielleicht gerade deshalb – man sich 4 Gegentore einschenken ließ.

Nun steht mit „Heimkehrer“ Christian Clemens die erste Neuverpflichtung fest, bei dem man allerdings angesichts seiner Verletzungsakte erstmal abwarten muss, ob es die Mannschaft verstärken kann. Zudem soll Mergim Mavraj wohl zum Hamburger SV wechseln, was ich angesichts überwiegend starker Leistungen von Mavraj schade finden würde. Und man kann davon ausgehen, dass das Gespann Stöger und Schmadtke sicher noch etwas im Köcher hat.

Zudem spielt die jetzt anstehende Winterpause dem Kader in die Karten und dank der etwas längeren Pause dürften wohl wenigstens ein paar Verletzte bis zum Start der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen. Und dann darf man als Fan darauf hoffen, das der Mannschaft ein genau so guter Start wie in der Hinserie gelingt. Der Kontakt des #effzeh zu den europäischen Fleischtöpfen ist noch da und Träume darf man ja noch haben…

1.FC Köln – Der Höhenflug hält (noch) an

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Hatte ich mich vor knapp einem Monat noch recht vorsichtig optimistisch (schöne Momentaufnahme) zum damaligen 2.Platz des #effzeh in der Bundesligatabelle geäußert, ist der Lieblingsclub drei Spieltage später nicht nur weiterhin ungeschlagen, man hat auch zusammen mit dem FC Bayern die wenigsten Gegentore der Liga – nämlich 4 – kassiert. Und man steht wieder auf Platz 2…

Ich bin nicht so vermessen zu behaupten, dass ein Platz in einem internationalen Wettbewerb nun schon so gut wie eingeplant werden kann. Tatsache ist, das 15 Punkte nach nun 7 Saisonspielen auf der Haben-Seite verbucht sind, womit die von mir avisierten 22-23 Punkte bis zur Winterpause wohl keine Utopie sein dürften. Sturmtank Anthony Modeste führt mit 7 Treffern die Torjägerliste an und allgemein benötigt man nicht mehr so viele Chancen wie noch in der letzten Saison, um Tore zu erzielen.

Schon am Samstag steht das nächste garantiert nicht einfache Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin an und irgendwann wird man bestimmt auch die erste Niederlage kassieren. Bis dahin genieße ich einfach die aktuellen Tabellensituation und hoffe, das man sich zumindest bis zur Winterpause noch in der oberen Tabellenregion platzieren kann. Weiter so #effzeh, im Moment macht ihr einfach Spaß.

Traumstart des 1.FC Köln in die Saison 2016/17

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Darmstadt, Wolfsburg, Freiburg und Schalke.

Wer hätte gedacht, das der 1.FC Köln trotz jetzt nicht gerade hochkarätiger Gegner nach vier Spielen 10 Punkte auf dem Habenkonto hat? Ich zumindest nicht, wobei ich allerdings eher pessimistisch denke, jedenfalls wenn es um den Lieblingsclub geht. Was allerdings mit der jüngeren Vergangenheit des #effzeh begründet werden kann, denn so einen Start in die Saison gab es immerhin seit 1989 nicht mehr. Da hieß der Trainer Christoph Daum und man wurde deutscher Vizemeister.

Naja, so weit wird es in dieser Saison sicher nicht mehr in der Tabelle nach oben gehen, deshalb ist der momentane zweite Platz eine sehr schöne Momentaufnahme. Erwähnenswert ist sicher noch, das der #effzeh erst im vierten Saisonspiel gegen Schalke das erste Gegentor der Spielzeit kassierte, auch das hat es lange nicht gegeben. Die Mannschaft wirkt im Gegensatz zur schon relativ erfolgreichen Vorsaison gefestigter und auch abgebrühter.

Wobei man erstmal abwarten sollte, wie sich der Lieblingsclub am kommenden Sonntag gegen den sehr starken Aufsteiger aus Leipzig schlägt. Kann man dieses Spiel auch siegreich gestalten, dann dürfte die Höhe der Euphoriewelle hier in Köln erst recht in ungeahnte Höhen katapultiert werden. Gut, das Wort „Bayernjäger“ wurde hier in der Presse schon benutzt, dürfte aber eher unrealistisch sein.

Am besten wird es sein, ruhig zu bleiben und es so zu sehen wie ich: Die ersten 10 Punkte zum Klassenerhalt sind gesichert, alles andere ist Zubrot. Auch wenn viele der Mannschaft durchaus zugestehen, dass sie sich nach langen Jahren in dieser Saison durchaus für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren könnte. Mir fehlt da noch etwas der Glaube, auch wenn ich es mir natürlich wünschen würde.

Nach der ersten Halbserie der Bundesliga kann man sicher etwas besser absehen, wohin die Reise für den 1.FC Köln geht.