Meine Nerven – der #effzeh macht es spannend

effzeh

24 Zähler hatte der 1. FC Köln nach 17 Spielen in der Hinrunde gesammelt und damit so viele Punkte wie seit 15 Jahren nicht mehr. Eigentlich eine beruhigende Halbzeit-Bilanz, die bei einigen schon Hoffnungen auf höhere Ziele weckte. Aber der #effzeh wäre nicht der #effzeh, wenn das „einfach so“ weiter gegangen wäre. Und so kam was kommen musste…

Die Schiedsrichter hatten sich mit teilweise sehr fragwürdigen Entscheidungen scheinbar gegen uns verschworen und die Mannschaft spielte teilweise wirklichen Müll. Und so kamen in bisher 13 Spielen der Rückrunde lediglich noch 13 Punkte dazu. Wobei die gestern erkämpften 3 Punkte gegen Mainz 05 nur einer Energieleistung und gewaltigen Leistungssteigerung in den letzten 30 Minuten zu verdanken sind, denn man lag schon absolut verdient mit 2 Toren zurück.

Nun stehen also 37 Punkte auf der Haben-Seite, 6 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und 10 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Damit sollte mit den gestern gesicherten Punkten das Thema Abstieg nicht mehr zur Tagesordnung gehören. Wobei mich die letzten 4 Spiele gegen Darmstadt, Augsburg, Bremen und Dortmund jetzt auch nicht gerade optimistisch stimmen, dass das Punktekonto noch merklich anwachsen wird.

Für die nächste Saison dürften hoffentlich noch ein paar Verstärkungen auf dem Zettel der Verantwortlichen stehen, etwas mehr Glück bei Schiedsrichterentscheidungen wäre wünschenswert und auch ein wenig mehr Konstanz in den Leistungen, damit meine Nerven nicht schon wieder so ramponiert werden wie das gestern der Fall war. Ansonsten hat man zumindest bis jetzt das selbst ausgegebene Saisonziel erreicht.

Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Der liebe Gott und Pep Guardiola

daumen

Vorgestern wurde bei Facebook etwas nettes über den Lieblingsclub geteilt, das ich euch nicht vorenthalten möchte.

Als Pep Guardiola in den Himmel kommt, sagt Gott zu ihm: „Hallo, Herr Guardiola, schön Sie zu sehen!“ In Anbetracht Ihrer großen Verdienste um den FC Bayern bekommen Sie hier Ihr eigenes Häuschen und glauben Sie mir, das kriegt hier nicht jeder!“

Gott nimmt Guardiola an die Hand und führt ihn vor einen kleinen Flachdachbungalow auf einer kleinen Wolke. Die Fußmatte an der Tür ist mit dem Bayern-Logo versehen und eine kleine FC-Bayern-Fahne weht im Vorgärtchen. Guardiola denkt sich: „Ja, ganz nett“, dreht sich um… und traut seinen Augen nicht.

Auf der nächsten Wolke, hoch über ihm steht ein italienischer Palazzo, komplett mit Balustrade und sechs dorischen Säulen. Der Palazzo ist weiß-rot gestrichen und über und über mit 1.FC Köln-Symbolen, -Graffiti, -Fahnen und Transparenten übersät, große Köln-Wappen aus Marmor zieren den Garten. Aus riesigen Lautsprechern dröhnt die FC-Hymne zu ihm herab. In Köln-Trikots gewandetes Hauspersonal erfüllt alle Wünsche. Guardiola wendet sich an Gott und sagt, schwer brüskiert:

„Was ist das denn? Wieso kriegt der Stöger so einen Palast da hingestellt? Der hat doch noch gar nix geleistet, der Mann! Warum zum Teufel lebt der hier in so einem Haus?“ Gott dreht sich um und schaut Guardiola tief in die Augen:

„Mein Sohn, das ist nicht Stögers Haus, das ist meines!“

Alles Joode zom Jebotsdach, #effzeh

Am heutigen 13. Februar feiert der Lieblingsclub seinen 68. Geburtstag. Und zum neunten Mal muss der 1.FC Köln an seinem Geburtstag ein Pflichtspiel austragen. Die bisherige Bilanz ist positiv, allerdings erzeugt der heutige Gegner Eintracht Frankfurt bei mir ein grummeln im Bauch.

fc-koeln.de

© fc-koeln.de

Denn im Hinspiel kam man mit 2:6 böse unter die Räder und Köln-Schreck Alex Meier erzielte alleine 3 Tore. Nicht nur deshalb wird man dieses Spiel am heutigen Abend nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Fall eines Heimsieges hätte der #effzeh dann 29 Zähler auf der Habenseite, doch leider schießen hätte, wenn und aber keine Tore.

Bleibt also nur Daumen drücken und zu hoffen, dass der 1.FC Köln sich seine Geburtstagsfeier nicht selbst vermiest. Ich bin mal vorsichtig optimistisch und tippe auf einen 3:2-Sieg für den Lieblingsclub.