Prisma für Android

Die Foto-App Prisma war ja bisher nur für iOS verfügbar, seit kurzem gibt es die App aber nun auch für Android.

Prisma ist eigentlich wenig nützlich, mehr eine Spielerei. Dank diverser Filter werden Fotos quasi zu Pop-Art und dazu braucht man nur ein paar Klicks. Wer Wert auf seine Daten legt, für den ist Prisma sicher die falsche Wahl, denn die Verarbeitung der Bilder findet nicht auf dem Smartphone statt, sondern auf externen Servern der Herstellerfirma. Die noch dazu die Nutzungsrechte der Kunstwerke für sich beansprucht.

Zum ausprobieren sollte man also keine fotografischen Meisterwerke hochladen, wenn man in Punkto Nutzungsrechte bedenken haben sollte. Ich denke allerdings, dass die meisten Nutzer sich darum eher weniger Gedanken machen, sondern das der Spaß im Vordergrund steht. Genau deshalb habe ich mir Prisma am Wochenende auch mal herunter geladen und die eingebauten Filter lassen wirklich tolle Dinge entstehen.

Die App an sich funktioniert sehr gut, da jedes Foto aber erst auf den Servern des russischen Entwicklers bearbeitet werden, dauert es zumindest bei mir doch einige Zeit, bis das fertige Bild verfügbar war. Angesichts des ersten Ansturms auf die Android-App allerdings keine Überraschung, das wird wohl zukünftig – hoffentlich – schneller geschehen. Angesichts der unklaren Nutzungsrechte sollte man Prisma allerdings eher als Spielzeug sehen und keine allzu privaten Fotos auf einen fremden Server jagen.

Denn wie schon erwähnt behält Prisma sich in seinen Datenschutzbestimmungen vor, Nutzerdaten mit Drittanbietern zu teilen. Zwar bleibt man weiter Urheber und auch Eigentümer der eigenen Bilder, man tritt allerdings seine Nutzungsrechte ab und gestattet Prisma damit, diese Bilder weiter zu vermarkten. Dies ist allerdings nichts gänzlich neues, Nutzer von Instagram kennen das Szenario.

Ich werde am Wochenende mal ein wenig weiter mit Prisma experimentieren, mal sehen was die App noch so hergibt.

Zeitplan der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016

logo_olympia

Das eine sportliche Großereignis dieses Sommers ist nun Geschichte, denn gestern Abend wurde das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft ausgetragen und mit dem neuen Europameister Portugal hat nun auch Cristiano Ronaldo #CR7 endlich seinen ersehnten Titel mit der eigenen Nationalmannschaft.

Doch in 25 Tagen beginnt schon das nächste und noch größere Sportspektakel, denn von 5. bis zum 21. August werden die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro statt und werden mit Brasilien damit erstmals in einem südamerikanischen Land ausgetragen. Unsere deutschen Sportler waren bei der ebenfalls gestern beendeten Europameisterschaft unerwartet erfolgreich und erkämpften sich 5 Gold- 4 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Und einige deutsche Athleten dürften auch bei Olympia nicht chancenlos sein, auch wenn dort die Trauben noch etwas höher hängen.

Fast 10.000 Sportler aus 206 Nationen kämpfen an 37 Wettkampfstätten in 48 unterschiedlichen Disziplinen in insgesamt 306 Wettbewerben um olympische Medaillen. Mit Golf und Rugby werden in Rio auch zwei Sportarten wieder mit dabei sein, die seit 1904 beziehungsweise 1924 nicht mehr als olympische Disziplinen galten. Morgen werden dann auch alle deutschen Olympiateilnehmer 2016 bekanntgegeben. Insgesamt wird die deutsche Olympiamannschaft aus rund 440 Athleten bestehen, von denen sich einige berechtigte Hoffnungen auf Medaillen machen dürfen.

Leider wird auch das Thema Doping wieder zur Sprache kommen, denn aktuell dürfen russische Leichtathleten bisher überhaupt nicht starten, weil ihr Verband vom Internationalen Leichtathletikverband IAAF suspendiert wurde. Und die kenianischen Leichtathleten dürfen nur starten, wenn sie sich auch außerhalb ihres Heimatlandes Dopingproben unterzogen. Wahrscheinlich und leider ist das aber nur der Spitze eines Sumpfes, der sich seit Jahren im Sport zeigt.

Früher wurde überwiegend für Ruhm und Ehre gelaufen, geworfen und gesprungen, heute wandern bei Sportveranstaltungen teilweise utopische Beträge in die Taschen der Sportler. Diesen Dopingsumpf wird man zumindest in den nächsten Jahren nicht in den Griff bekommen, weil auch die Funktionäre der Verbände besser geschmiert werden als ein Türscharnier. Da muss sich generell etwas ändern, doch wo soll man anfangen?

Auf der nachfolgenden Grafik gibt es die Termine zu den einzelnen Wettbewerben, die genauen Startzeiten gibt es auf dieser Seite. Ich habe mich mal durch diverse Android-Apps getestet, das meiste ist allerdings nicht in deutscher Sprache verfügbar. Wer sich trotzdem eine App laden möchte, kann sich ja im PlayStore etwas passendes heraus suchen.

zeitplan_olympia

Da viele Wettbewerbe wieder zu unfreundlichen Arbeitnehmerzeiten stattfinden, werde ich mir sicher einiges per Zattoo im Livestream auf dem Tablet ansehen. Und die Nachmittag- und Abendveranstaltungen werden bis auf wenige Ausnahmen sicher wieder an der Glotze verfolgt, so das die Äuglein während dieser 3 Wochen garantiert wieder viereckig werden.

Schaut ihr euch eigentlich auch so gut wie alles bei der Olympiade in Rio an? Pickt ihr euch nur die „Rosinen“ heraus? Oder geht euch Rio 2016 komplett am Arsch vorbei?

Grafikquellen: © Wikipedia

Gesucht – Eine genaue Wetter-App für Android

android

Manchmal sucht man sich ja blöd.

Auf dem Smartphone habe ich ja bis auf das Social-Network-Gedöns eigentlich nur Apps, die ich auch beruflich benötige. Also alles für Bürokram, Mails, Scans, und so etwas auch mal auf die schnelle unterwegs bearbeiten zu können, mehrere Hotel-Apps, Apps von Herstellern und Kunden, natürlich einen Terminkalender und meine großer Helfer Evernote, um auch unterwegs mal schnell wichtiges zu bunkern.

Mit all dem bin ich eigentlich im großen und ganzen zufrieden, das einzige wo es hakt ist eine relativ genaue Wetter-App. Da habe ich schon einiges ausprobiert, aber so richtig zufrieden gestellt hat mich da weder eine App für Umme noch einige Bezahlversionen. Im Moment teste ich wieder 2 Wetter-Apps, nämlich die Empfehlung eines guten Freundes namens Bayer Agrar Wetter und ein Fundstück was mir eher zufällig begegnet ist namens WarnWetter.

Wobei mir WarnWetter zumindest in der einen Woche in der ich die beiden jetzt ausprobiere die genaueren, wenn auch nicht die exakten Vorhersagen angezeigt hat. Gibt es eigentlich eine Wetter-App auf die man sich wirklich verlassen kann oder muss die erst noch gebacken werden? Ich bin auch gerne bereit dafür ein paar Kopeken springen zu lassen, daran soll es nicht scheitern. Was benutzt ihr denn so aufm Smartphone? Tipps und Vorschläge für mich?