Wer hat eigentlich alkoholfreies Bier erfunden?

nurmalso

Alkoholfreies Bier zählt neben der Atombombe und der Frau zu den grausamsten und überflüssigsten Erfindungen der Menschheit. Es ist geschmacksneutral, gibt aber vor nach Bier zu schmecken. Dies alleine wäre eigentlich schon ein Grund, den Verbraucherschutz zu alarmieren. Denn der Konsum von alkoholfreiem Bier kann schlimme gesundheitliche Schäden verursachen, so etwa das verätzen des Gaumens oder im schlimmsten Fall drei Tage ununterbrochene Scheißerei.

Alkoholfreies Bier wird generell als Paradebeispiel dafür angesehen, wie etwas seinen Zweck ziemlich verfehlen kann. Ähnliche entartete Beispiele sind zum Beispiel entkoffeinierter Kaffee, Sprudelwasser ohne Kohlensäure und Schnaps ohne Alkohol. Da komme ich mir doch als Biertrinker vor wie ein Vegetarier, die essen auch nur getarnte Lebensmittel aus Fleischersatz, zumindest behaupten sie das.

Am häufigsten wird alkoholfreies Bier übrigens für kosmetische Restaurierungen bei Frauen verwendet, denn die Hersteller dieses abartigen Gesöffs mussten sich verpflichten, dass das Gebräu – wenn man es schon nicht trinken kann – mindestens einen Zweck erfüllt. So findet man heutzutage in einigen Haarshampoos alkoholfreies Bier, ebenso wie in Schminkkoffern. Dort wird es als Ausgleichsgewicht verwendet, damit die Farbe bei einer eventuellen Seereise nicht überschwappt.

Ich wäre dafür, alkoholfreies Bier auch in Zäpfchenform zu verkaufen. Denn was für den Arsch ist, das sollte auch da hinein. Und wenn ich den erwische, der mir das Gesöff gestern untergeschoben und meine Gesundheit in höchstem Maße gefährdet hat, dann… dann… ja dann…

Bier ist so alt wie die menschliche Kultur

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Als die Sumerer, das älteste bekannte Kulturvolk dieser Erde, an altem Brotteig den Gärvorgang entdeckten, hatten sie indirekt den Vorgang des Brauens und damit das Bier entdeckt. Ägypter, Römer und Kelten haben es weiterentwickelt und heute trinken Deutsche, Österreicher, Iren und Tschechen alleine jeweils über 100 Liter Bier im Jahr. Wer nur in Deutschland jeden Tag eine neue Biersorte probieren wollte, der müsste mehr als 10 Jahre durchsaufen.

Aber Bier ist nicht nur ein Lustigmacher, es lässt uns sogar länger leben. Biergenuß in Maßen senkt den Blutdruck und schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Die im Bier enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sorgen für reine Haut und als Spülung sorgt Bier sogar für kräftiges Haar. Bier beugt Nieren- und Gallensteinen vor, verringert die Gefahr eines Magengeschwürs und hilft auch – warm getrunken – bei einer Erkältung. Erwiesen ist auch, dass Bier das Risiko an Diabetes zu erkranken mindert und es schützt vor brüchigen Knochen. Und das ist noch nicht alles…

Mäßiger Konsum wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel sowie auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel aus. Man kann mit Bier sogar abnehmen, allerdings ist da Vorsicht geboten. Denn Bier regt auch den Appetit an und da sollte man lieber die Tüte Chips im Schrank lassen, sonst isses Essig mit dem Abnehmen.

In Maßen genossen ist Bier nicht schädlich, in Massen genossen allerdings schon. Gegen eine Flasche Bier am Tag ist nichts einzuwenden, noch besser legt man aber dazwischen auch lieber mal einen alkoholfreien Tag ein. Denn wer zuviel säuft den macht Bier auch krank, Herz- und Leberschäden sind dann die Folge. Bier ist also gesund und ungesund zugleich…

Sicherlich wird es auch Einwände gegen die von mir aufgeführten Gründe geben, vorwiegend von Alkoholgegnern. Für manche gehört das abendliche Bierchen zum Essen dazu, andere bezeichnen einen schon als Alkoholiker, wenn man eine Flasche Bier täglich trinkt. Zu Hause trinke ich eigentlich nie Bier, höchstens einmal wenn Besuch da ist. Auf Reisen abends beim Essen oft, aber nicht immer. Ich denke mein Bier-Konsum ist nicht zu exzessiv, wobei ich bei Feiern gerne auch einmal ein Bierchen mehr trinke.

Im allgemeinen muss da wohl jeder für sich die “gesunde” Mischung finden, denn jeder verträgt Bier anders. Der eine hat schon nach einer Flasche einen im Ohr, der andere säuft einen Kasten und steht danach immer noch wie die deutsche Eiche. Mir persönlich würde es jetzt nicht sehr schwer fallen, immer auf Bier verzichten zu müssen. Ich trinke es weil es mir schmeckt und lustig bin ich auch ohne Bier. Unter der Woche daheim trinke ich sowieso fast nur Sprudelwasser und Kaffee.

Und wie sieht das bei euch aus? Trinkt ihr regelmäßig Bier? Könnt ihr darauf verzichten?

Das Element Wasser

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Wasser ist ja der gebräuchliche Trivialname für H²O…

Und ich würde Wasser fast als das wichtigste Element bezeichnen, denn wenn man kein Wasser hätte, dann gäbe es auch kein Bier und keine Wassermelonen. Waschen müsste man sich mit trockenen Tüchern und Zähneputzen wäre wohl auch ein größeres Problem. Unsere Wäsche könnte nicht mehr gewaschen werden, es gäbe keine Eiswürfel im Sommer und schwimmen gehen könnte man auch knicken.

Also ist Wasser schon ziemlich wichtig. Man stelle sich nur mal vor, dass man nach dem Genuß (falls man da überhaupt von Genuß reden kann) von Knäckebrot ohne einen Schluck Wasser danach wochenlang unter Staublunge leiden würde. Aber das ist noch lange nicht alles, was Wasser kann. Wasser kann zum Beispiel im feuchten Zustand hervorragend naß machen. Es kann im Winter frieren und wenn man dann ausrutscht, dann kann es ganz schön weh tun. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß…

Seit vielen Jahren wird Wasser auch als Waffe eingesetzt. So beschießen Polizisten oft harmlose Menschen aus Spaß an der Freude mit Unmengen von Trinkwasser, nur weil diese anderer Meinung sind als Politiker. Die so malträtierten können dabei fiese Verletzungen erleiden und wie eine Demo zu Stuttgart21 gezeigt hat, sogar blind werden. Mit Wasser kann man aber auch – ganz wichtig – Feuer löschen.

Wasser kann aber auch eine heilende Wirkung haben, beispielsweise nach einer durchzechten Nacht kann es den daraus resultierenden trockenen Hals etwas anfeuchten oder wenn man Glück hat den Brand sogar ganz löschen. Mit Wasser kann man sogar Pflanzen gießen, dies nutzen aber meist nur dekadente Menschen um ein wenig anzugeben. Der wahre Pflanzenliebhaber wartet auf Regen und wenn der nicht kommt, dann kauft er eben neue Pflanzen…

Aber kommen wir nochmal aufs Bier zurück. Wasser ist ja ein Grundstoff des edlen Gesöffs und zu einem relativ hohen Prozentsatz im Bier enthalten. Angereichert mit Hefe, Hopfen und Malz erhält es seinen regional doch recht unterschiedlichen Geschmack. Mal etwas herber, mal etwas lieblicher, ober- oder untergärig gebraut, doch immer ist der Geschmack deutlich vom puren Wasser zu unterscheiden. Naja, fast immer…

Denn in dieser Plörre, die man mir gestern Abend in Schwäbisch Hall vorgesetzt hat, da fehlten wohl eindeutig die Zutaten. Bääääh…