Mit Cold Turkey das Social Network blocken

Was man mit einem kalten Truthahn alles so bewirken kann…

Und nein, beim kalten Truthahn meine ich jetzt nicht das englische Weihnachts-Nationalgericht, auch keinen plötzlichen Drogenentzug, sondern eine Software für Social Network-Geplagte, die allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Cold Turkey macht es möglich, sich endlich vollkommen auf die Arbeit, Schule, Studium oder was auch immer zu konzentrieren – denn man blockt einfach Dienste wie Facebook, Google+, Twitter oder Youtube.

Mit wenigen Klicks wird das gewünschte für einen selbst festlegbaren Zeitraum gesperrt, wobei sich Cold Turkey kinderleicht bedienen lässt. Die Einstellungen gelten dabei systemweit für alle Benutzer und unterschiedliche Browser. Wobei man dann allerdings vorsichtig sein sollte, denn der kalte Truthahn erledigt – einmal aktiviert – seine Arbeit sehr vorbildlich. Denn über den Taskmanager ist die Software nicht abschaltbar und selbst ein Neustart des Rechners ändert nichts an der Blockade. Der Nutzer ist also ziemlich sicher vor allen sozialen Ablenkungen.

coldturkey

Auch die Deinstallation der Software ist ziemlich tricky, denn dazu wird ein kleines Tool benötigt, dass extra von der Website des Entwicklers heruntergeladen werden muss. Allerdings – und jetzt kommen wir zu dem “mit Vorsicht zu genießen” – meint es die Software aber manchmal auch zu gut, denn in diversen Foren beschweren sich geplagte Nutzer des Truthahns, dass Cold Turkey sie zum Beispiel nach einem abgebrochenen Update dauerhaft vom Internet aussperrte.

Da hilft dann nur noch die Systemwiederherstellung oder ein überlegter Eingriff in die Windows Registry, für ungeübte eher nicht zu empfehlen. Wer sich trotzdem nicht ablenken lassen möchte, hier geht es zum Download von Cold Turkey. BtW… Während sich in der angebotenen Basis-Version Webseiten maximal drei Tage am Stück blockieren lassen, erhält man in der kostenpflichtigen Pro-Version unbegrenzte Handlungsfreiheit.

Computer vor 35 Jahren – Der Osborne 1

Wenn man bedenkt dass man mit diesem Teil im Jahr 1981, also vor knapp 35 Jahren, absolut auf dem neuesten Stand der Technik war, dann muss man die heutige Rechenleistung eines Smartphones schon als gigantisch bezeichnen. Der Osborne 1, tragbar, Gewicht knapp 11 kg, 4MHz Pruzessor, 64 KB Arbeitsspeicher, eingebauter 5″ CRT-Monitor, Modem, eine serielle Schnittstelle, einem 4″-Diskettenlaufwerk und dem damals erhältlichen Betriebssystems CP/M (Control Program for Microcomputers) wurde für knapp 1800 US-Dollar verkauft, allerdings nicht in sehr hoher Auflage.

oldcomputers.net
© oldcomputers.net

Wenn man sich dieses Stückchen mit der doch recht überschaubaren Leistung ansieht darf man erst recht erstaunt sein, dass die Amerikaner 13 jahre zuvor mit Apollo 11 den Mond erreicht haben.