Saure Sahne, Schmand oder Sauerrahm – Was ist denn nun richtig?

reisszwecken

Nicht jeder Mann ist in Punkto Lebensmitteln und speziell bei Molkereiprodukten so auf dem Laufenden. Zu dieser Gattung gehöre ich unzweifelhaft auch, denn für den Einkauf sowie die Verarbeitung von Lebensmitteln gibt es ja schließlich Frauen…

Am Samstagnachmittag musste ich dann allerdings doch noch schnell zum Discounter des Vertrauens düsen, weil etwas entscheidendes im Haushalt fehlte. Das kommt nun wirklich nicht oft vor und ist deshalb eigentlich auch keinen Beitrag wert. Aber am Samstag hatte ich ein kleines Problem mit den Molkereiprodukten. Wenn das in der Vergangenheit vorkam (und es kam öfter vor), habe ich mir einfach etwas geschnappt was am logischsten erschien und bin auch meistens gut damit gefahren.

Am Samstag aber dachte ich so bei mir: Du bist noch zu blöd um saure Sahne zu kaufen! Saure Sahne kaufen? Klingt einfach – ist es aber nicht. Denn es gibt außerdem süße Sahne, wobei hier der Unterschied noch einfach ist. Aber es gibt ja auch noch Sauerrahm und Schmand. Und was davon ist jetzt Saure Sahne? Nun, wozu gibt es Smartphones, da konnte ich mich endlich mal schlau machen. Und damit ihr Anti-Küchenwunder es endlich auch kapiert, kommt hier die Auflösung des Rätsels:

  • Süße Sahne – Die vor allem in Deutschland gebräuchliche Bezeichnung süße Sahne ist volkstümlich und dient nur zur Unterscheidung von saurer Sahne. Sie bezeichnet also den nicht weiter verarbeiteten frischen, nur ultrahocherhitzten oder sterilisierten Rahm in verschiedenen Konzentrationen.
  • Saure Sahne – Saure Sahne ist Sahne, die mit Milchsäurebakterien versetzt wurde, wodurch sie neben einem leicht säuerlichen Geschmack eine festere, cremige Konsistenz annimmt.
  • Schmand – Schmand ist eine fetthaltigere saure Sahne mit einem Fettgehalt von meist 20–29 %.
  • Sauerrahm – Saure Sahne, Sauerrahm enthält mindestens 10 % Fett.

    Wieder etwas gelernt…

  • Pfandspende bei Lidl nutzen

    Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann muss ich mich zwangsläufig auch mal unterwegs verpflegen.

    Vorrangig geht es da natürlich um Getränke, ich kann zwar einen ganzen Tag ohne etwas zu futtern überleben, aber ohne etwas zu trinken geht das nicht. Also habe ich im allgemeinen Sprudelwasser oder Apfelschorle und Kaffee gebunkert. Und gerade bei den Kaltgetränken sammeln sich da auch mal schnell ein paar Pfandflaschen an.

    Sehr häufig gebe ich diese Pfandflaschen auch weg. Immer dann, wenn ich mal wieder eine/n dieser bedauernswerten Senioren sehe, die öffentliche Mülleimer nach Pfandgut durchsuchen. Dann bekommt er oder sie kurzerhand die Tüte mit den Pfandflaschen in die Hand gedrückt. Gut, das sind jetzt keine Millionenwerte, aber meistens freut sich der- oder diejenige dann doch darüber.

    pfandautomat

    Und ich kann den Verlust von höchstens einem Euro fünfzig gerade so verschmerzen. Treffe ich unterwegs keinen Pfandsammler, dann fahre ich zwecks Nachschub meistens eine Filiale von Lidl an. Denn der Discounter Lidl ermöglicht seit 2009 die Spende per Knopfdruck. Wenn man dort am Automaten seine Pfandflaschen zurückgibt, kann man direkt am Rückgabeautomaten wählen, ob man einen Pfandbon erhalten und an der Kasse einlösen oder die Summe dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. spenden möchten.

    Ich denke dass das eine gute Sache ist, denn in den allermeisten Fällen kann man auf solch kleinere Beträge gut verzichten. Und nebenbei einfach per Knopfdruck noch ein gutes Werk tun und andere unterstützen. Und zu meiner Überraschung habe ich letztens irgendwo gelesen, das in den 8 Jahren seit bestehen dieser Aktion schon über 10 Millionen Euro auf diese Art und Weise gespendet wurden.

    Wer also auf sein Flaschenpfand nicht unbedingt angewiesen ist, der kann ja zukünftig auch mal auf den Spendenknopf drücken. Wenigstens ab und zu mal…

    Das kleine Schleckermäulchen

    Kollege B. ist das, was man im allgemeinen als kleines Schleckermäulchen bezeichnet.

    Bringt jemand etwas Süßes mit ins Büro dann dauert es nicht lange, bis B. die Finger danach ausstreckt. Dabei ist es völlig egal was da gerade in der großen Schüssel liegt, Hauptsache süß. Gummibärchen, Schokolade, Pralinen, Plätzchen, B. schaufelt alles rein, wobei er allerdings auch selbst am meisten für Nachschub sorgt. Ist die Schüssel leer, dann gehts ab zum nächsten Discounter und dann wird umgehend Nachschub besorgt.

    Ist er mal länger im Außeneinsatz, dann wird das Süßzeug eigentlich kaum angerührt. Lediglich N., die neue Schreibkraft, greift auch gerne mal zu. Es sei ihnen gegönnt… Am Freitagnachmittag kam Rudi mein Chef ins Büro und hatte ein paar Leckerchen für seinen Kampfhund mitgebracht. Was mich dann zu einer kleinen Untat inspirierte…

    Denn in der großen Schüssel lagen noch ein paar Plätzchen, wahrscheinlich steinhart, aber da B. für ein paar Tage unterwegs war, war das auch kein Wunder. Also habe ich ein paar der Hunde-Leckereien kunstvoll um die Plätzchen drapiert, was Rudi meinen Chef zu der Aussage verleitete, dass ich nur Blödsinn im Kopf hätte. Na wenn schon…

    Heute morgen kam B. ins Büro und hatte auch gleich wieder Nachschub mitgebracht. Noch während er seine Jacke auszog griff er in die große Schüssel und knabberte erstmal ein Plätzchen. „Mist, vorbei…“ dachte ich so bei mir, ließ mir aber nichts anmerken. Als er sich hingesetzt hatte kam der zweite Griff und der war goldrichtig. Er biß hinein, zog das Stück wieder aus dem Mund und fragte in die Runde: „Wie lange liegt das denn schon darin?“

    knochen

    „Du warst ja nicht da, B.“ antwortete ich und fügte hinzu: „Die schmecken aber sicher trotzdem.“ Wobei ich mich dabei schon hinter dem Bildschirm verkrümelte, um nicht laut loslachen zu müssen. Da biß er noch mal hinein, kaute genüßlich, schluckte und fragte: „Wer hat die denn gebacken, da fehlt ja so ziemlich alles an Gewürzen.“ Rudi Mein Chef war der erste, der dann laut lachte und B. wusste gar nicht wie ihm geschah.

    Ich habe ihm dann wortlos die Verpackung hingeschoben, was er mit einem freundlichen „Ihr Gangster“ quittierte. Naja, von der Form der Leckereien her hätte man auch früher Verdacht schöpfen können, aber die Gier war wohl zu groß…