Das war es wohl mit der 1. Bundesliga

effzeh

Es ist zwar noch nicht alles verloren, doch gestern hätte man schon mal einen Riesenschritt machen können, um doch noch die Klasse zu erhalten.

Denn bei einem Sieg hätte man erstmals den letzten Platz verlassen und den Abstand zum Relegationsplatz und sogar auf den rettenden Platz 15 auf 5 Punkte verringern können. Hätte… Denn schon vor dem Spiel hatte ich so eine Ahnung:

Zwar ist immer noch alles möglich, denn immerhin sind in den restlichen 9 Spielen immer noch 27 Punkte zu vergeben. Aber die Hoffnung schwindet immer mehr und es sieht so aus, als müssten wir uns mit einem erneuten Abstieg abfinden.

Unternehmen Klassenerhalt

effzeh

Noch zum Ende der Hinrunde habe ich nicht mehr viel auf einen möglichen Klassenerhalt des 1.FC Köln in der 1.Bundesliga gegeben. Magere 6 Punkte auf der Habenseite und sogar 9 Punkte Rückstand auf den Vorletzten.

Sicher ist das Unternehmen Klassenerhalt immer noch ein Gewaltakt, den man wohl nur mit einer großen Portion Glück bewerkstelligen kann. Glück, das man in der Hinrunde nicht gerade hatte. Doch nach 2 Spielen in der Rückrunde sieht man zumindest Licht am Ende des Tunnels, denn sowohl gegen Mönchengladbach als auch gestern gegen den HSV konnte man jeweils 3 Punkte verbuchen.

Geht man realistisch davon aus, das Werder Bremen heute bei den Bayern wohl auch keinen Punkterfolg verbuchen wird, dann ist der Rückstand auf den Relegationsplatz 16 nun auf überschaubare 4 Punkte geschrumpft und dieser Rückstand ist durchaus aufzuholen. Denn in den restlichen 15 Spielen sind immerhin noch 45 Punkte zu vergeben.

Natürlich muss die Mannschaft jetzt nachlegen und sich auch im nächsten Heimspiel gegen “Angstgegner” Augsburg den Hintern aufreißen, damit zählbares dabei heraus kommt. Was mich hoffen lässt ist nicht zuletzt, das man in der Winterpause mit Terodde einen Stürmer verpflichten konnte, der auch mal das Tor trifft.

Ich bin gespannt, ob sich in den nächsten 3-4 Wochen die Tabellensituation etwas zu Gunsten des #effzeh verändern wird. Daumen drücken ist angesagt, damit das Unternehmen Klassenerhalt gelingt!

Trennung von Stöger – Der richtige Weg?

effzeh

Einige haben es erwartet, andere haben gehofft das es nicht so weit kommt.

Doch seit gestern ist es nun amtlich, Trainer Peter Stöger und der 1. FC Köln gehen zukünftig getrennte Wege. Ich gehöre auch zur Fraktion, die mit dem Trainer auch in Liga 2 gegangen wären und erstaunlicherweise sind trotz der beispiellosen sportlichen Talfahrt noch viele andere meiner Meinung. Bei Facebook konnte man gestern zumindest sehr viele dementsprechende Postings lesen und auch die Kommentare auf der Youtube-Seite mit der Pressekonferenz zum Stöger-Aus sind eher Pro-Stöger.

Ob die Trennung nun der richtige Weg ist und ob angesichts der eklanten Verletztenmisere der (Übergangs)-Nachwuchstrainer Stefan Ruthenbeck die sportliche Situation wirklich verbessern kann bleibt abzuwarten. Ein neuer Trainer zur Rückrunde dürfte sich dann auch im Klaren darüber sein, das die Aufgabe nicht leicht und eigentlich schon fast unmöglich sein wird, den #effzeh noch vor dem Abstieg zu retten.

Bei den Fans des 1. FC Köln gibt es für diese Entscheidung kein Verständnis. Bis Sonntag 13.45 Uhr stimmten über 50.000 User bei der Umfrage ab.
74 Prozent hätten Peter Stöger nicht entlassen.
Quelle: https://www.express.de/28992232 ©2017

Überhaupt scheinen beim Lieblingsclub wieder altbekannte Untugenden aufzutreten. Zuerst das Hin und Her um eine eventuelle Verpflichtung von Horst Heldt als Sportdirektor und nun steht für den Posten angeblich Dietmar Beiersdorfer ganz oben auf der Liste, der allerdings schon den HSV ziemlich wuchtig gegen die Wand gefahren hat.

Das sowohl ein neuer Trainer als auch ein neuer Sportdirektor in relativ große Fußstapfen treten (müssen) und nicht nur zum Verein passen müssen und leider auch nicht auf Bäumen wachsen, dürfte die Aufgabe für die Verantwortlichen beim #effzeh nicht einfach machen. Bleibt zu wünschen, das das momentane Chaos nicht wieder zum Alltagsbetrieb gehört.

Peter Stöger und seinem Team wünsche ich für die Zukunft jedenfalls alles erdenklich Gute. Sie werden schwer zu ersetzen sein…