Unternehmen Klassenerhalt

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Noch zum Ende der Hinrunde habe ich nicht mehr viel auf einen möglichen Klassenerhalt des 1.FC Köln in der 1.Bundesliga gegeben. Magere 6 Punkte auf der Habenseite und sogar 9 Punkte Rückstand auf den Vorletzten.

Sicher ist das Unternehmen Klassenerhalt immer noch ein Gewaltakt, den man wohl nur mit einer großen Portion Glück bewerkstelligen kann. Glück, das man in der Hinrunde nicht gerade hatte. Doch nach 2 Spielen in der Rückrunde sieht man zumindest Licht am Ende des Tunnels, denn sowohl gegen Mönchengladbach als auch gestern gegen den HSV konnte man jeweils 3 Punkte verbuchen.

Geht man realistisch davon aus, das Werder Bremen heute bei den Bayern wohl auch keinen Punkterfolg verbuchen wird, dann ist der Rückstand auf den Relegationsplatz 16 nun auf überschaubare 4 Punkte geschrumpft und dieser Rückstand ist durchaus aufzuholen. Denn in den restlichen 15 Spielen sind immerhin noch 45 Punkte zu vergeben.

Natürlich muss die Mannschaft jetzt nachlegen und sich auch im nächsten Heimspiel gegen “Angstgegner” Augsburg den Hintern aufreißen, damit zählbares dabei heraus kommt. Was mich hoffen lässt ist nicht zuletzt, das man in der Winterpause mit Terodde einen Stürmer verpflichten konnte, der auch mal das Tor trifft.

Ich bin gespannt, ob sich in den nächsten 3-4 Wochen die Tabellensituation etwas zu Gunsten des #effzeh verändern wird. Daumen drücken ist angesagt, damit das Unternehmen Klassenerhalt gelingt!

Trennung von Stöger – Der richtige Weg?

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Einige haben es erwartet, andere haben gehofft das es nicht so weit kommt.

Doch seit gestern ist es nun amtlich, Trainer Peter Stöger und der 1. FC Köln gehen zukünftig getrennte Wege. Ich gehöre auch zur Fraktion, die mit dem Trainer auch in Liga 2 gegangen wären und erstaunlicherweise sind trotz der beispiellosen sportlichen Talfahrt noch viele andere meiner Meinung. Bei Facebook konnte man gestern zumindest sehr viele dementsprechende Postings lesen und auch die Kommentare auf der Youtube-Seite mit der Pressekonferenz zum Stöger-Aus sind eher Pro-Stöger.

Ob die Trennung nun der richtige Weg ist und ob angesichts der eklanten Verletztenmisere der (Übergangs)-Nachwuchstrainer Stefan Ruthenbeck die sportliche Situation wirklich verbessern kann bleibt abzuwarten. Ein neuer Trainer zur Rückrunde dürfte sich dann auch im Klaren darüber sein, das die Aufgabe nicht leicht und eigentlich schon fast unmöglich sein wird, den #effzeh noch vor dem Abstieg zu retten.

Bei den Fans des 1. FC Köln gibt es für diese Entscheidung kein Verständnis. Bis Sonntag 13.45 Uhr stimmten über 50.000 User bei der Umfrage ab.
74 Prozent hätten Peter Stöger nicht entlassen.
Quelle: https://www.express.de/28992232 ©2017

Überhaupt scheinen beim Lieblingsclub wieder altbekannte Untugenden aufzutreten. Zuerst das Hin und Her um eine eventuelle Verpflichtung von Horst Heldt als Sportdirektor und nun steht für den Posten angeblich Dietmar Beiersdorfer ganz oben auf der Liste, der allerdings schon den HSV ziemlich wuchtig gegen die Wand gefahren hat.

Das sowohl ein neuer Trainer als auch ein neuer Sportdirektor in relativ große Fußstapfen treten (müssen) und nicht nur zum Verein passen müssen und leider auch nicht auf Bäumen wachsen, dürfte die Aufgabe für die Verantwortlichen beim #effzeh nicht einfach machen. Bleibt zu wünschen, das das momentane Chaos nicht wieder zum Alltagsbetrieb gehört.

Peter Stöger und seinem Team wünsche ich für die Zukunft jedenfalls alles erdenklich Gute. Sie werden schwer zu ersetzen sein…

Vorbereitung auf Liga 2 #effzeh

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Noch im Mai war ganz Köln euphorisiert.

Der #effzeh hatte mehr oder minder unerwartet und nicht zuletzt auch dank des Unvermögens einiger anderer Bundesligaclubs das Erreichen der Europa League geschafft, das hatte es 25 Jahre nicht mehr gegeben. Doch diese Euphorie dürfte zumindest bei einem Großteil der Anhänger mittlerweile verflogen sein.

Die Europa League ist ein Wettbewerb, bei dem man Geld verdienen kann und sich nicht blamieren sollte. Das ist größtenteils bisher gelungen, wobei noch 2 Spiele ausstehen. Von einem Weiterkommen reden wir jetzt lieber mal nicht. Denn der Wettbewerb, der wohl – nicht nur für mich – weitaus wichtiger sein dürfte, da bekommt der #effzeh einfach nichts auf die Kette.

Hatte man noch am Donnerstagabend die leise Hoffnung, das der 5:2-Sieg gegen Bate Barisov eventuell einen Kick zum positiven bewirken könnte, dann wurde man gestern nachmittag wieder eines besseren belehrt. Die 3:0-Niederlage gegen Hoffenheim war auch in der Höhe vollkommen verdient! Der #effzeh spielte mindestens eine Klasse schlechter als 3 Tage zuvor und selbst die größten Europa-effzeh-Enthusiasten sollten sich langsam aber sicher darauf einrichten, das wohl nächste Saison wieder Hausmannskost in Liga 2 geboten werden dürfte.

Ich bin niemand der nach Entlassungen schreit wenns mal eng wird, schließlich hat man trotz der vielen Niederlagen oft auch gut gespielt und auch viel Pech gehabt. Zudem waren die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer zu unseren Gunsten und auch der Verletzungsteufel hat mal wieder unbarmherzig zugeschlagen. Zudem wird jemand vermisst, der auch ab und zu mal das gegnerische Tor trifft…

Trotzdem muss ich 2 Entscheidungen in Frage stellen. Was zum Teufel hat die Verantwortlichen dabei geritten, die Verträge von Lehmann und Rausch zu verlängern?? Gut, die beiden sind mit Sicherheit nicht die allein Schuldigen, viele spielen derzeit unter Form oder nur gelegentlich gut. Doch vom einen kommt aber auch null Impuls nach vorne und der andere ist froh, wenn er mal einen Ball zum Mitspieler bekommt.

Ich hatte ja schon Anfang der Saison die Befürchtung, das 2017/18 weitaus schwieriger werden würde. Aber das man so abkackt, das ist einfach nicht zu fassen. Und es tut mir in der Seele weh so etwas mit ansehen zu müssen, wie sich die Mannschaft zum Gespött der Öffentlichkeit macht. 11 Spiele, 9 Niederlagen, 2 Unentschieden und 2 von 33 möglichen Punkten auf dem Konto, wir sind der HSV des Westens!

Da kannst du nur noch mit dem Kopf schütteln und jede Woche eine Kerze anzünden…