1.FC Köln : Borussia Mönchengladbach: Kein Derby wie jedes andere

effzeh…aber mit einem verdienten Gewinner.

Kaum Anhänger aus Mönchengladbach und auch die Anfeuerungen während des Spiels beschränkten sich eher auf Mindestmaß. Auch die Akteure auf dem Spielfeld vermittelten dem Zuschauer über lange Strecken nicht das Gefühl, das „Derby des Jahres“ auszutragen. Es blieb friedlich, Torchancen blieben Mangelware. Ein über sehr weite Strecken langweiliges Spiel wurde am Ende mit 1:0 gewonnen und dank Torjäger Anthony Modeste wurde die langjährige sieglose Serie gegen den Rivalen vom Niederrhein endlich beendet.

Über alles andere breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, denn das Spielgeschehen hier zu analysieren würde auch höchstens 2 Sätze beanspruchen. Vereinsführung und Fans freuen sich über einen letztendlich verdienten Sieg, auch wenn Trainer und Sportdirektor des Gegners das – aus welchen Gründen auch immer – anders sahen. Denn Mönchengladbach hatte während der 90 Minuten nicht eine gefährliche Torchance, der FC betonierte sich anfänglich am eigenen Strafraum ein und glänzte auch nicht mit vielen Torchancen, konnte aber wenigstens etwas zählbares verbuchen.

Der #effzeh hat nun nach 5 Spielen 10 Punkte auf der Habenseite zu verbuchen, während Mönchengladbach mit 0 (in Worten: Null) Punkten das Tabellenende ziert. „So muss es sein“ denkt sich da der geneigte Kölner… Am Dienstag hat man nun die Chance, im Auswärtsspiel gegen Hertha BSC Berlin weitere Punkte einzufahren und sich damit weiter in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. Und bis zum Klassenerhalt fehlen immerhin noch ca. 30 Punkte und nicht nur deshalb waren die 3 Punkte aus einem denkwürdigen Derby wichtig.

Denn auch ich kann heute endlich mal wieder die BMG-Anhänger in Firma und Freundeskreis etwas foppen. Das war jahrelang anders…

Auf dem Boden der Tatsachen

effzehDer 1.FC Köln ist Achter.

Das ist so ziemlich das erfreulichste des 4.Spieltags der Fußball-Bundesliga und nach der 6:2-Niederlage bei Eintracht Frankfurt ist man ziemlich hart wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Gut, es war die erste Niederlage der Saison, dafür aber gleich eine richtige Klatsche. Widmen wir uns dem positiven, denn als der #effzeh letztmals mehrere Wochen in diesen oberen Tabellenregionen verkehrte, da waren viele heutige FC-Fans noch nicht einmal geboren.

Wenigstens der Lieblingsfeind aus dem Osten Hollands, Borussia Mönchengladbach, hat nicht nur ein Spiel vergeigt sondern einen kompletten Fehlstart a la Borussia Dortmund 2014 hingelegt und noch keinen einzigen Punkt auf der Habenseite verbucht. Noch dazu ist der rheinische Konkurrent aus dem Nachbardorf, Bayer 04 Leverkusen, auch nur in den mittleren Tabellenregionen zu finden und zumindest im Moment darf gesungen werden: Die Nummer 1 am Rhein sind wir! auch wenn es nach so einer Klatsche doch schwer fällt sich darüber zu freuen…

Natürlich ist dies nur eine bittere Momentaufnahme und es werden hoffentlich auch wieder bessere Spiele kommen. Am kommenden Samstag kommt es zum Duell mit der Borussia auf dem letzten Platz und da wird sich zeigen, ob man wieder einmal den Aufbaugegner spielt oder den Gladbachern noch mehr Salz in die Suppe streut. Und sich damit nicht nur für die Klatsche gegen Frankfurt entschuldigt, sondern wichtige drei Punkte einfahren kann.

Warten wir ab…

Bundesligaauftakt VfB Stuttgart – 1.FC Köln

effzehDas hat Nerven gekostet.

Ich drücke es einmal vorsichtig aus: Ein Anfang ist gemacht. Es war in meinen Augen ein sehr unterhaltsames Spiel. Bei dem der #effzeh sich nicht hätte beklagen dürfen, wenn man nach einer knappen Viertelstunde mit 2:1 zurück gelegen hätte. Erst ab Mitte der ersten Hälfte konnte sich der #effzeh dem Druck der Stuttgarter etwas entziehen, beide Mannschaften boten dem Gegner viel Platz und beide Teams agierten mit viel Drang zum gegnerischen Tor.

Trotzdem war natürlich noch nicht alles Gold was glänzt. Vieles entstand eher zufällig, Rechtsverteidiger Olkowski mit einigen Schwächen und einem deutlichen Tempodefizit zum Gegenspieler, Jojic bis zu seiner Auswechslung fast nicht zu sehen. Der VfB Stuttgart war im Gegensatz zur Vorsaison fast nicht wieder zu erkennen und der #effzeh hätte sich durchaus nicht beklagen können, wenn man angesichts der vielen Chancen der Stuttgarter das erste Saisonspiel verloren hätte. Überhaupt schien mir das letztjährige Prunkstück der Mannschaft, die Abwehr, anfänglich noch sehr unsicher zu sein.

Es bleibt sicherlich noch viel Arbeit für das Trainerteam, um die noch vorhandenen Mängel abzustellen. Positiv ist anzumerken, dass man dem Team zumindest anmerkte dass es in Stuttgart mehr als einen Punkt holen wollte. Und man darf den 3:1-Sieg ruhig glücklich nennen, auch wenn es das Ergebnis nicht wiederspiegelt. Man kann dieses Spiel vielleicht so beschreiben: Viel Glück gehabt, gut eingewechselt und zum absolut richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen.

Der erste Dreier ist im Sack, noch dazu auswärts. 37 weitere Punkte fehlen noch, um auch in diesem Jahr nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Über etwas mehr darf gerne spekuliert werden, doch zur Überheblichkeit besteht kein Grund. Denn schon am kommenden Samstag wird es gegen den VfL Wolfsburg wahrscheinlich schwerer, im Heimspiel zumindest einen Punkt zu holen. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit, um sich an der aktuellen Tabelle zu ergötzen…

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