Wetterkapriolen

Naja, bedenkt man das wir gerade einmal Anfang März haben, dürften die Wetterkapriolen die ich in dieser Woche erlebt habe keine Überraschung darstellen. Und doch war alles dabei. Am Montag auf der Hinfahrt hat es von Köln bis Baden-Baden teilweise geschüttet wie aus Kübeln und angekommen im Schwarzwald gab es nachmittags blauen Himmel und Sonne.

Am Dienstag dann auf der Fahrt nach Freudenstadt Nebel mit Sichtweiten unter 5 Metern und Neuschnee. Wäre ich nur ein wenig schneller gefahren hätte ich sogar beinahe einen Schneepflug über den Haufen gefahren, den ich erst im letzten Moment gesehen habe. Am Mittwoch dann Regenfälle mit bis zu 80 Litern auf den Quadratmeter, da bist du auf der Schwarzwaldhochstraße fast weggeschwommen.

Am Donnerstag dann leichte Wetterberuhigung, nur noch gelegentlich Regen, dafür aber den ganzen Tag grau. Gestern vormittag dann am Bodensee in Überlingen angekommen, blauer Himmel und fast kein Wölkchen zu sehen. So blieb es dann auch den ganzen Tag, super Wetter um den ganzen See, in Konstanz, Überlingen, Friedrichshafen und in Lindau. Und so soll es wohl auch noch die ganze nächste Woche bleiben, da kann ich ja zumindest heute und morgen noch etwas unternehmen.

Um einmal die Unterschiede von 3 Tagen zu zeigen, habe ich nochmal ein paar Bildchen von meinem Instagram-Profil verlinkt. Schon krass, diese Unterschiede…

Betriebsausflug zur DTM am Nürburgring

Nachdem wir ja im vergangenen Jahr schon ein DTM-Wochenende am Nürburgring verbracht haben, sollte eigentlich in diesem Jahr eine andere Rennstrecke Ziel unseres Betriebsausfluges werden. Doch man kennt das ja, Termine, Termine, Termine…

dtm-auto

Und weil es gar nicht so einfach ist alle unter einen Hut zu bekommen, wurde es dann doch wieder der Nürburgring. Diesmal 3 Wochen früher im September und nachdem wir nun gefrühstückt haben, gehts ab in die Eifel. Bis Sonntag werden wir uns dort wieder aufhalten, hoffentlich viele spannende Rennen in verschiedenen Rennklassen sehen und natürlich abends auch ein bis zwei Bierchen trinken. Die Eifel soll ja staubig sein…

Die große Knipse lasse ich diesmal daheim, im vergangenen Jahr habe ich ja schon reichlich Fotos gemacht und wer Lust hat, kann sich die noch bei Pinterest ansehen. Diesmal gibts ausschließlich Handyfotos und einige davon erscheinen sicher auf meinem Instagram-Account oder auch später hier im Blog.

Wir sind dann mal weg…

Prisma für Android

Die Foto-App Prisma war ja bisher nur für iOS verfügbar, seit kurzem gibt es die App aber nun auch für Android.

Prisma ist eigentlich wenig nützlich, mehr eine Spielerei. Dank diverser Filter werden Fotos quasi zu Pop-Art und dazu braucht man nur ein paar Klicks. Wer Wert auf seine Daten legt, für den ist Prisma sicher die falsche Wahl, denn die Verarbeitung der Bilder findet nicht auf dem Smartphone statt, sondern auf externen Servern der Herstellerfirma. Die noch dazu die Nutzungsrechte der Kunstwerke für sich beansprucht.

Zum ausprobieren sollte man also keine fotografischen Meisterwerke hochladen, wenn man in Punkto Nutzungsrechte bedenken haben sollte. Ich denke allerdings, dass die meisten Nutzer sich darum eher weniger Gedanken machen, sondern das der Spaß im Vordergrund steht. Genau deshalb habe ich mir Prisma am Wochenende auch mal herunter geladen und die eingebauten Filter lassen wirklich tolle Dinge entstehen.

Die App an sich funktioniert sehr gut, da jedes Foto aber erst auf den Servern des russischen Entwicklers bearbeitet werden, dauert es zumindest bei mir doch einige Zeit, bis das fertige Bild verfügbar war. Angesichts des ersten Ansturms auf die Android-App allerdings keine Überraschung, das wird wohl zukünftig – hoffentlich – schneller geschehen. Angesichts der unklaren Nutzungsrechte sollte man Prisma allerdings eher als Spielzeug sehen und keine allzu privaten Fotos auf einen fremden Server jagen.

Denn wie schon erwähnt behält Prisma sich in seinen Datenschutzbestimmungen vor, Nutzerdaten mit Drittanbietern zu teilen. Zwar bleibt man weiter Urheber und auch Eigentümer der eigenen Bilder, man tritt allerdings seine Nutzungsrechte ab und gestattet Prisma damit, diese Bilder weiter zu vermarkten. Dies ist allerdings nichts gänzlich neues, Nutzer von Instagram kennen das Szenario.

Ich werde am Wochenende mal ein wenig weiter mit Prisma experimentieren, mal sehen was die App noch so hergibt.