Pfandspende bei Lidl nutzen

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, dann muss ich mich zwangsläufig auch mal unterwegs verpflegen.

Vorrangig geht es da natürlich um Getränke, ich kann zwar einen ganzen Tag ohne etwas zu futtern überleben, aber ohne etwas zu trinken geht das nicht. Also habe ich im allgemeinen Sprudelwasser oder Apfelschorle und Kaffee gebunkert. Und gerade bei den Kaltgetränken sammeln sich da auch mal schnell ein paar Pfandflaschen an.

Sehr häufig gebe ich diese Pfandflaschen auch weg. Immer dann, wenn ich mal wieder eine/n dieser bedauernswerten Senioren sehe, die öffentliche Mülleimer nach Pfandgut durchsuchen. Dann bekommt er oder sie kurzerhand die Tüte mit den Pfandflaschen in die Hand gedrückt. Gut, das sind jetzt keine Millionenwerte, aber meistens freut sich der- oder diejenige dann doch darüber.

pfandautomat

Und ich kann den Verlust von höchstens einem Euro fünfzig gerade so verschmerzen. Treffe ich unterwegs keinen Pfandsammler, dann fahre ich zwecks Nachschub meistens eine Filiale von Lidl an. Denn der Discounter Lidl ermöglicht seit 2009 die Spende per Knopfdruck. Wenn man dort am Automaten seine Pfandflaschen zurückgibt, kann man direkt am Rückgabeautomaten wählen, ob man einen Pfandbon erhalten und an der Kasse einlösen oder die Summe dem Bundesverband Deutsche Tafel e.V. spenden möchten.

Ich denke dass das eine gute Sache ist, denn in den allermeisten Fällen kann man auf solch kleinere Beträge gut verzichten. Und nebenbei einfach per Knopfdruck noch ein gutes Werk tun und andere unterstützen. Und zu meiner Überraschung habe ich letztens irgendwo gelesen, das in den 8 Jahren seit bestehen dieser Aktion schon über 10 Millionen Euro auf diese Art und Weise gespendet wurden.

Wer also auf sein Flaschenpfand nicht unbedingt angewiesen ist, der kann ja zukünftig auch mal auf den Spendenknopf drücken. Wenigstens ab und zu mal…

Die Waage – Der lebenslange Feind der Frau

lupeFrauen sind oft eigenartig…

Ich bin ja in Punkto Naturwissenschaften nicht so der Held. Gut, einiges habe ich seit der Schule noch behalten, anderes ist seither tief im Stammhirn verschollen. Was ich aber ergoogelt habe weiß ist die Tatsache, dass es bis heute einige unumstößliche Gesetzmäßigkeiten gibt. Die da wären:

– Die Erde ist eine Kugel, die sich ellipsenförmig um die Sonne dreht.
– Raum und Zeit ist in der Nähe großer Massen gekrümmt.
– Raum und Zeit entstanden durch das Zusammenspiel von Materie, Antimaterie und Energie.
– Frauen finden sich grundsätzlich zu dick.

Und gerade der letzte Punkt ist ein Phänomen, das – bis heute noch unzureichend erforscht – für das Zusammenleben von Menschen auf diesem Planeten enorm gefährlich ist. Das grundsätzliche Problem hierbei ist – das muss Mann zugeben – die Verhaltensweise des Mannes. Die ideale Antwort auf die geäußerte These einer Frau, nämlich dass sie zu dick sei, wird schon seit ewigen Jahren weltweit mit Hochdruck erforscht. Bisher erfolglos, denn die Auflösung ist schwierig und auch mathematisch leider nicht lösbar.

Frauen folgen nämlich keinen mathematischen Gesetzen. Denn ansonsten würden sie die Zahlen auf der Waage ablesen und als Indikator dafür akzeptieren, ob sie wirklich zu dick sind oder nicht. Aber Waagen lügen ja bei Frauen grundsätzlich – angeblich. Komisch, dass sie das nur beim weiblichen Geschlecht tun, bei meinem Astralkörper mir stimmen die immer… Bei der besseren Hälfte zum Beispiel habe ich die Vermutung, dass die Waage nur aus Mitleid die Arbeit quasi einstellt. Denn trotz 54-55 Kilo fühlt sich das Weibchen teilweise noch zu dick. Teilweise deshalb, weil es immer auch auf die persönliche Stimmung ankommt.

Wie soll es denn auch bitteschön eine kleine, harmlose Waage schaffen, das Geschlecht des zu wiegenden vorab zu erkennen und dann zu denken: “Ach, ist ja ein Huhn eine Frau, da zeige ich mal lieber etwas weniger an, sonst tritt sie mich wieder achtlos gegen die Wand. Und außerdem kann ich als Waage ja auch mal fünfe gerade sein lassen.” Grundsätzlich zwar bestimmt technisch machbar, jedoch nicht bei einer 20 Euro-Waage von Aldi oder Lidl. Man könnte somit aus der These dass Frauen sich grundsätzlich zu dick finden unmittelbar schließen, dass dem weiblichen Geschlecht darüber hinaus noch der technische Sachverstand fehlt.

Diese These würde ich natürlich direkt niemals unterschreiben. Schließlich möchte man es sich mit den Damen ja nicht verscherzen…