Gehen wir mal wieder ins Restaurant

steakEs bleibt nicht aus, dass ich – wenn ich auf Reisen bin – auswärts esse…

In meinem Fall verkehre ich wahrscheinlich mehr in Restaurants als der Durchschnitt der Republik, allerdings esse ich doch am liebsten zu Hause. Zudem hat der Herr Gott auch dafür gesorgt, dass das Weibchen sehr gut kocht. Allerdings sage ich ihr das nur selten, sonst dreht sie gleich wieder am Rad… Naja, es schmeckt in jedem Fall immer!

Wenn ich übers Wochenende irgendwo in Deutschland unterwegs bin bleibt es nicht aus, dass ich ein Restaurant zum essen aufsuche. Schließlich muss der Astralkörper genährt werden. Das kann allerdings – je nach Gegend – ein ganz schön teures Vergnügen sein, denn manches Restaurant langt ganz kräftig in den Geldbeutel. Da sind 50-100 Euro nichts, die sind ruckzuck ausgegeben.

Auch daheim gehe ich natürlich ab und zu mit der besseren Hälfte essen und die Blagen sind ja Gott sei Dank aus dem Haus, weshalb es nur noch halb so teuer ist. Aber wie es der Zufall will trifft man meistens ein paar Freunde, trinkt ein paar Bierchen mehr und dann ist der Hunderter schon wieder vernichtet. Aber das gute daran ist, dass wir wenigstens die Wirtschaft angekurbelt haben…

Meistens gehen wir am Wochenende essen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn ich nämlich nach 2 oder 3 Wochen Restaurant-Essen wieder nach Hause komme, dann wird grundsätzlich daheim gegessen. Dann hängen mir nämlich meistens die Schnitzel, Steaks, Haxen und Salate zu den Ohren heraus und ich freue mich auf einen Eintopf oder auch auf ein paar Reibekuchen. Oder beides…

Ich kenne aber auch Leute denen Restaurants grundsätzlich zu teuer sind und die deshalb nie oder nur äußerst selten auswärts essen. Obwohl sie jetzt nicht gerade zu den Ärmsten gehören… Wie sieht das eigentlich bei euch aus? Geht ihr nie in einem Restaurant essen? Ab und zu? Regelmäßig? Erzählt doch mal…

Heißhunger auf Hausmannskost

steakLangsam kann ich das Futter nicht mehr sehen.

Zum Hotelleben gehört zwangsläufig, dass man auswärts essen geht. Nun bin ich ja auch zu Hause nicht so ein Typ, der jeden abend ein Steak oder ein Schnitzel auf dem Teller haben muss. Vielmehr freue ich mich über Hausmannskost, zum Beispiel Kartoffeln mit Wirsing und einer Bratwurst, Spinat mit einem Spiegelei oder auch einen leckeren Eintopf. Leider sind solche leckeren Sachen nur äußerst selten in Restaurants zu bekommen.

Statt dessen habe ich in den letzten 2 Wochen schon mindestens ein halbes Schwein und den Großteil einer normal gewachsenen Kuh vertilgt. Einschließlich Zutaten natürlich… Denn selbst am vergangenen Wochenende war an Hausmannskost nicht zu denken, denn wir waren ja wieder im Schützeneinsatz. Und bald kann ich kein Fleisch mehr sehen, deshalb habe ich die bessere Hälfte auch eben schon instruiert, heute Abend nach meiner Rückkehr mal wieder etwas Abwechslung in meinen Speiseplan zu bringen.

Sonst verende ich noch an einseitiger Ernährung und die ortsansässige Bauerngewerkschaft wird mich wegen Vernichtung ihres Viehbestands verklagen. Reibekuchen, da hätte ich jetzt Hunger drauf. Reibekuchen wären jetzt genau das richtige, um meinen Magen mal wieder an etwas anderes zu gewöhnen. Ich glaube ich werde gleich nochmal daheim anrufen denn die bessere Hälfte könnte theoretisch schon mal mit dem Kartoffeln schälen anfangen.

Dazu übrigens nur Schwarzbrot, das reicht voll und ganz. Und morgen dann irgendetwas mit Gemüse, schließlich braucht Mann auch Vitamine. Und am Sonntag dann… Ich muss jetzt aufhören zu schreiben, sonst läuft mir noch der Sabber in die Schuhe…

Kosten-Nutzen-Rechnung

lupeJeder möchte ja Geld verdienen.

Nach Möglichkeit viel, wobei es aber gerade in der Selbstständigkeit da einiges zu beachten gibt. Einkauf, Pacht, Steuern, Kosten für Personal und und und… Mit Hilfe dieser und noch einiger anderer Faktoren ermittelt man dann seine Ausgaben und kalkuliert dann die Preise, die der geneigte Kunde dann bezahlen soll und wenn alles gut läuft, dann hat man am Monatsende sogar einen Überschuß zu verbuchen. Im günstigsten Fall nur so viel, dass es nicht mehr lange bis zur ersten Million dauert, im ungünstigsten Fall so viel dass das Finanzamt noch einen weiteren Anteil möchte.

Wie dieses durchaus empfehlenswerte Restaurant in Saarlouis diese Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt hat, in dem ich gestern Abend seeehr lecker gegessen habe, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Denn für insgesamt 8 Gäste, die sich auf 5 Tische verteilten, standen neben 2 Bedienungen für die Gäste auch 4 Personen hinter der Theke plus mindestens 2 Angestellte in der Küche zur Verfügung.

Zumindest in den 2 Stunden in denen ich dort verkehrte hätte man locker eine Bedienung und auch 3 Mann Thekenbesatzung locker einsparen können. Übrigens war die Situation vorgestern ähnlich, also zumindest kein Zufall. Ob dieser überproportionale Personaleinsatz nun immer so gehandhabt wird, ob eventuell nur eine kurzzeitige Gästeflaute herrscht oder der Chef/die Chefin nur gerne viele Leute auf der Gehaltsliste stehen hat würde ich ja heute Abend gerne nochmal erfragen.

Doch heute Abend bin ich zum Pizzaessen verabredet…