Jede Menge Links zum Thema Köln(2)

domNoch mehr zum Thema Köln.

Vor ziemlich genau einem Monat hatte ich ja in diesem Beitrag schon ein paar interessante Links unters Volk gestreut. Aber natürlich hat Köln noch einiges mehr zu bieten und so folgt hier heute der zweite und wahrscheinlich noch nicht letzte Teil.

cologneweb.com – Kölner Restaurantverzeichnis
meinestadt.de – Sonderangebote in Köln (Prospekte)
koeln-nachrichten.de – Nachrichten aus Köln und Umgebung
koelntourismus.de – Touristeninformationen zu Köln
stadtplan.net – Kölner Stadtplan
cologne-in.de – Kinos in Köln
hochwasser-rlp.de – Hochwasser-Meldedienst
schokoladenmuseum.de – Schokoladenmuseum Köln
koelnmesse.de – Köln Messe
koelnerzoo.de – Kölner Zoo
kvb-koeln.de – Kölner Verkehrsbetriebe mit Fahrplanauskunft
koelntourismus.de – Denkmäler und Brunnen in Köln
jugz.de – Kinder- und Jugendzentren in Köln
stadtverbandkoeln.de – Stadtverband Kölner Schützen
e-werk-cologne.com – E-Werk Köln – Eventtempel für Veranstaltungen
koelnkongress.de – Tanzbrunnen Köln – Show und Konzerte
claudius-therme.de – Eines der schönsten Thermalbäder Europas
cologneweb.com – Kölner Altstadtführer

Es ist vorbei, ich lasse mich scheiden!

nocommentIch natürlich nicht…

Aber jemand anderes hat wohl diese schwerwiegende Entscheidung getroffen und obwohl die Person mir gänzlich unbekannt ist, weiß ich es jetzt auch. Gestern Abend im Hotel-Restaurant, ich hatte einen wunderschönen Tag in Garmisch-Partenkirchen verbracht, traumhaftes Wetter, das musste ich natürlich ausnutzen. Also hab ich einen Foto-Tag in den Bergen eingelegt.

Zurück im Hotel wollte ich eigentlich nur noch schnell etwas essen. Also kurz frisch gemacht, umgezogen und ab ins Lokal. Gegessen habe ich – falls es jemand interessieren sollte – Entenbrust mit Rotkohl und Knödeln, war sehr lecker. Und während ich noch aß, bahnte sich schräg gegenüber am Tisch wohl eine Ehetragödie an. Dort hatten sich so 11-12 Personen versammelt und feierten offensichtlich einen familieninternen Geburtstag, so viel hatte ich vorher mitbekommen.

Während des Essens hatte ich die Gruppe nicht mehr beachtet, nur die Frau auf der Kopfseite die am nächsten zu mir saß, war mir wegen ihrer offensichtlichen Nervosität aufgefallen. Sie mochte so knapp über 30 Jahre sein und die 2 Kinder vor ihr, ein Junge und ein Mädchen, gehörten wohl zu ihr. Als das Geschirr von meinem Platz abgeräumt wurde, da waren die meisten der Gruppe auch mit dem Essen fertig.

Und gerade als die Kellnerin wieder bei mir am Tisch erschien und mir einen Kaffee brachte, da entstand dort drüben plötzlich ein wirkliches Tohuwabohu. Ich vernahm nur ein deutliches „Und das ihrs alle wisst, ich lass mich scheiden. Der Dreckskerl ist mir fremd gegangen!“ Und dann gings los… Die anderen Gäste guckten wahrscheinlich genauso verdutzt aus der Wäsche wie die Kellnerin und ich und am Tisch der Geburtstagsrunde entbrannten plötzlich wütende Wortgefechte.

Die Kinder fingen an zu flännen, das scheidungswillige Weibchen verließ mit einem Mal fluchtartig das Lokal, um knappe zwei Minuten später wieder zu erscheinen, ihre Kinder einzupacken und abermals zu verschwinden. Der einzige der während dessen bemerkenswert ruhig blieb war das zukünftige „Scheidungsopfer“, der kopfschüttelnd und mit vor der Brust verschränkten Armen auf seinem Stuhl saß, während der Rest der Runde auf ihn einredete.

Naja, ich habe dann meinen Kaffee ausgetrunken, bezahlt und bin aufs Hotelzimmer gegangen. Und dachte mir nur: „Sachen gibts…“ Btw… Nachdem ich mir betrogene Ehefrau während ihres „Auftritts“ näher angesehen habe, würde ich an Stelle des „Scheidungsopfers“ schnellstmöglich in die Scheidung einwilligen. Es gibt sicher auch bessere, allerdings ist das nur meine subjektive Meinung…

4 Nerds beim Abendessen

papierAlso manche Leute…

Bei mir gibt es einen eisernen Grundsatz: Ich gehe entweder ohne Handy in ein Restaurant oder schalte es auf lautlos und „ignoriere“ es. Leider ist das bei vielen nicht selbstverständlich… Ein schönes Beispiel wie man es nicht handhaben solte lieferten diese vier Nerds gestern Abend. Alle vier hatten schon als sie das Lokal betraten ihr Smartphone in der Hand. Das war das was mir sofort auffiel…

Und zugegeben, wenn sie mit mir verabredet gewesen wären hätte ich sie zuerst einmal höflich darauf hingewiesen, dass das hier ein Restaurant und kein Social Network-Portal wäre. Nun, dem Herrn Gott sei Dank waren sie nicht mit mir verabredet, setzten sich aber gleich in meinen Blickbereich an den Tisch gegenüber. Sie alle mögen so Mitte bis Ende 20 gewesen sein, ein Alter in dem mir der Gesprächsstoff noch nicht ausging.

Als die Bedienung mit der Speisekarte erschien und fragte, ob sie schon etwas zu trinken bringen könne, antworte einer mit „Eine Cola“, ein zweiter nickte beifällig was wohl eine Art Zustimmung für dieses Getränk bedeutete. Die anderen beiden, ein Weibchen und noch ein Männlein, reagierten überhaupt nicht und starrten statt dessen nur stumm auf ihre Handys und tippten irgend etwas.

Als die Bedienung ein paar Minuten später mit den Getränken erschien, hatte sich in der Zwischenzeit wenigstens einer erbarmt einen Blick in die Speisekarte zu werfen. Die Bedienung fragte nochmals nach, ob man etwas trinken möchte und da blickte zumindest das Weibchen auf und bestellte eine Apfelschorle. Der bisher noch untätige Knabe war weiter in sein Smartphone vertieft.

Als die Bedienung dann die gewünschte Apfelschorle brachte und fragte, ob man schon etwas aus der Karte gewählt hätte, muss sie sich allerdings etwas… verarscht vorgekommen sein. Denn in der Zwischenzeit waren wieder alle vier mit ihren Daddelkisten beschäftigt – Antwort Fehlanzeige. So zog sie mit Kopfschütteln wieder ab. Es dauerte abermals knappe 5 Minuten, als sich einer der vier wohl an den Grund ihres gemeinsamen Restaurantbesuchs erinnerte.

„Kann ich etwas zu essen bestellen?“ rief er urplötzlich in Richtung der Bedienung durchs Lokal. Dann war Stille und es dauerte geraume Zeit, bis die Bedienung abermals erschien. Er bestellte einen Strammen Max mit Bratkartoffeln und dann machte die Bedienung noch einen Versuch, die anderen drei von ihren Handys loszueisen. „Möchten sie auch etwas essen?“ fragte sie sehr vorsichtig.

Das Weibchen blickte kurz auf, nuschelte irgendetwas von einem gemischten Salat ohne Rote Beete, der Knabe ihr gegenüber blickte ebenfalls hoch, nickte mit dem Kopf und äußerte seine Bestellung mit einem kurzen „Nehm ich auch“ und der letzte im Bunde blieb stumm. Er daddelte weiter, vielleicht hatte er ja auch sein Geld vergessen… Um es abzukürzen, selbst beim Essen blieben alle Smartphones nicht außer Sichtweite. Wer allerdings jetzt vermutet hätte, dass die vier vielleicht miteinander gesprochen hätten, den muss ich enttäuschen.

Kein Wort. Wahrscheinlich waren alle vier nur sehr gut erzogen und erinnerten sich an den Grundsatz ihrer Eltern: Beim Essen spricht man nicht! Wobei mir das dann doch sehr unwahrscheinlich erschien…