Was für eine Woche…

nurmalsoSo eine stressige Woche gab es lange nicht.

Eigentlich ging es schon am vergangenen Freitag los, denn da feierte der Stammwirt seinen 60sten Geburtstag. Und da mussten wir natürlich auch hin, genauso wie einen Tag später zum Straßenfest eines örtlichen Karnavalsvereins, bei dem wir für ein paar Stunden den Thekendienst übernahmen, bevor es dann zum gemütlichen Teil überging. Um ein Uhr nachts habe ich dann aber den Sittich gemacht, denn am Sonntag folgte der nächste Termin, diesmal wieder in grün.

Der Schöne und das Biest

Der Schöne und das Biest

Zum Diözesanjungschützentag in Hennef haben wir unseren Bezirksschülerprinzen Daniel begleitet und der Tag zog sich wie Gummi. Aber auch das habe ich überstanden und am Montagmorgen ging es dann wieder beruflich weiter. Kreuz und quer durch die Republik, kein Arbeitstag von Montag bis gestern unter 14 Stunden, das schlaucht. Da hatte ich noch nicht einmal Lust, abends noch irgendetwas in den Blog zu tackern oder gar den Feedreader mal durchzustöbern.

Heute lasse ich es zur Abwechslung mal wieder etwas ruhiger angehen, denn schon morgen geht es wieder früh um 6 Uhr auf die Autobahn. Denn dann steht das Europakönigschießen in Peine auf dem Programm und auch dieser Tag dürfte wieder ziemlich lang werden. Wenn wir es abends pünktlich nach Hause schaffen werden wir noch einen Abstecher zu einer Geburtstagsfeier machen und schlußendlich müssen wir am Sonntag dann zum Schützenfest eines Nachbarvereins erscheinen.

Aber am Montag, da habe ich frei. Nur einen Tag Urlaub zum ausruhen, das ist jetzt nötig. Bei Rudi meinem Chef ist das so kurzfristig Gott sei Dank keine große Sache. Gefragt, genehmigt, fertig. Und in der nächsten Woche schraube ich dann alles mal wieder einen Gang zurück, schließlich ist ein alter Mann kein ICE. Ach ja, das Weibchen weilt nun schon seit einer Woche in der Türkei, da war doch noch was mit einkaufen, waschen und so…

Bratwurst geht – fast – immer

Ich esse ja eigentlich gerne vom Grill.

Aber irgendwann isses dann auch mal genug. Während unserer „Schützenfest-Saison“ mutiert die gemeine deutsche Bratwurst schon fast zum Standard-Essen. Schließlich muss eine gute Grundlage sein, denn natürlich werden auch ein paar Bierchen dabei gezischt. Wenn mir das Weibchen allerdings dann offenbart, dass es nach getaner Schützen-Repräsentation keine Lust mehr aufs Kochen habe, wir ja statt dessen noch etwas am Grill essen könnten, regt sich mein Widerstand.

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Ich bin ja nicht auf die Welt gekommen, um mich nur von gegrillter Bratwurst, gegrilltem Kotlett und frittierten Kartoffelstäbchen zu ernähren. Außerdem ist am kommenden Wochenende gleich das nächste Grill-Großereignis, unser jährliches Fußballturnier der AH Grengel. Und da gibts unter anderem auch wieder Bratwurst…

Wie oft wird denn bei euch gegrillt?

Provokation und das Ergebnis

War ja ein paar Tage ziemlich ruhig hier. Aber das hatte ich ja schon vorher angekündigt, da während unseres jährlichen Schützenfestes wenig bis überhaupt keine Zeit zum bloggen bleibt. Naja, jetzt isses geschafft, allerdings mit einem etwas anderen Ausgang wie ich mir das vorgestellt hatte.

Denn nachdem ich im vergangenen Monat gerade meine Königskette abgegeben und damit zwei Jahre als Schützenkönig und Bezirkskönig beendet habe, sollte jetzt eigentlich wieder das etwas ruhigere Leben beginnen. Da hatte ich die Rechnung allerdings ohne das Weibchen gemacht… Denn die bessere Hälfte hatte offensichtlich doch mehr Gefallen an diesem ganzen Königsleben gefunden als ich vermutet hätte. Und so nötigte sie mich quasi, doch auch in diesem Jahr noch einmal mit zu schießen.

Tja, und wie es der Teufel wollte gehörte der letzte Schuss wieder mir. Und so steht jetzt – mit einer einmonatigen Unterbrechung – das dritte Jahr in Folge an, in dem mir eine Kette um den Hals baumelt. Nach 2003/04 und 2013/14 werden wir das Jahr 2015/16 nun sogar als Kaiserpaar bestreiten, denn dreimal König ist eben Kaiser. Das ist jetzt das Ergebnis der weiblichen Provokation…

Und in den nächsten Jahren werde ich am besten am Pfingstmontag verreisen, damit ich erst gar nicht mehr in Versuchung komme ein Gewehr in die Hand zu nehmen.

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