Android müllt den Speicher voll

androidJetzt muss ich aber mal motzen…

Schon seit einigen Jahren “arbeite” ich mit den diversen Android-Versionen. Ich würde mich nicht als größten Fan bezeichnen, aber auf Smartphone und Tablet verrichtet das Android-System einen guten Job. Allerdings ist mir schon länger aufgefallen, dass viele Apps Teile ihrer Software auf der SD-Karte bzw. auf dem verbauten internen Speicher abladen.

Dabei meine ich jetzt nicht die Funktion App2SD sondern die Tatsache, dass eine App sich einen beliebigen Unterordner erstellt und dort Programmteile auslagert. Generell stört das zwar nicht, doch eigentlich ist meines Wissens der Ordner sdcard\android\data dafür zuständig, Apps zu speichern. Statt dessen sieht es aber zumindest bei mir im Speicher aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.

Will man eine App mal wieder loswerden, bleiben dann oft auch Rückstände auf Smartphone oder Tablet und da kann sich dann auch schon mal schnell etwas ansammeln. Zudem sind diese Unterordner oft ziemlich nichtssagend betitelt und da heißt es dann raten, ob man den betreffenden Ordner benötigt oder löschen kann. Erst recht, wenn man eine App nur mal kurz ausprobiert hat und dann wieder in den Datenhimmel schicken möchte.

Herrscht jetzt eigentlich nur bei mir so ein Chaos im Speicher oder sieht das bei euch ähnlich aus? Gibts vielleicht einen Trick mit dem ich da mal etwas Ordnung schaffen kann? Denn von meinen 16 Gigabyte internem Speicher auf dem Tablet stehen im Moment “nur” noch 3 GB zur Verfügung und das, obwohl ich nicht hunderte Apps in Verwendung habe.

Vom Discounter zu Instagram

smartphoneSmartphone-Manie mal anders…

Gestern in einem Supermarkt in der Nähe von Stuttgart. Eigentlich bin ich nur in dem Laden gelandet, weil der Getränkevorrat im Auto zur Neige ging. Also schnell zwei Flaschen Sprudelwasser aus dem Kühlregal geschnappt, als mir diese beiden jugendlichen Weibchen auffielen. Sie hantierten munter mit ihren Smartphones, eine offensichtlich ansteckende Krankheit die ich schon oft beobachtet habe.

Denn scheinbar sind die Telefonknochen bei vielen festgewachsen oder eine Minute ohne Smartphone verursacht schon eine tiefe Depression. Auf jeden Fall hatten die beiden Dämlichkeiten scheinbar einen Haufen Spaß in der Hose, Fotos von Lebensmitteln zu schießen und diese dann in ihren Instagram-Account zu laden. Zumindest äußerten sie sich vorher immer relativ lautstark, wenn sie etwas offensichtlich außergewöhnliches oder lustiges entdeckt hatten.

Nun ja, ich entdecke ja unterwegs auch schon mal etwas kurioses oder auch lustiges, allerdings halte ich nicht generell Ausschau danach. Und ich bin mir jetzt auch nicht hundertprozentig sicher, ob so vieles auf Lebensmittelverpackungen nun wirklich so außergewöhnlich oder lustig ist, wie die beiden gestern fotografiert haben. Vielleicht haben sie vorher nur etwas falsches gegessen, getrunken oder auch etwas verbotenes eingeworfen…

Oder habe ich da etwa einen neuen Trend entdeckt? Weiß da jemand mehr? Vorsichtshalber kann ich mich ja am Samstag mal beim örtlichen Discounter einmieten und in aller Ruhe die Verpackungen kontrollieren. Vielleicht ist ja wirklich etwas lustiges zu finden…

Das neue iPhone 6

smartphoneKeine Angst, es wird nicht technisch…

Über die Neuerscheinungen des Obstladens wurde in den vergangenen Tagen auch genug geschrieben und philosophiert. Außerdem bin ich garantiert nicht der richtige, um über Smartphones zu berichten. Denn ich bin immer noch mit meiner mittlerweile 4 Jahre alten Samsung-Gurke unterwegs und auch vollkommen damit zufrieden. Und ich gehöre auch nicht zu den Fetischisten, die regelmäßig ausrasten nur weil mal wieder ein neues Smartphone erscheint.

Womit wir aber fast beim eigentlichen Thema werden. Denn ich frage mich wirklich ob ich zu den scheinbar wenigen gehöre, die Preise von 700-900 Euro! für ein popliges Smartphone ein wenig heftig finden. Für diese Kohle bekomme ich nämlich auch zwei durchaus akzeptable Notebooks, die man zwar nicht in die Hemdtasche stecken kann, die dafür aber bequemer zu bedienen sind. Und ich staune, dass gerade viele Jugendliche voll im Smartphonerausch sind, wo die Kohle naturgemäß noch nicht so locker sitzt.

Ob es sich jetzt um Produkte von Apple, Samsung oder sonstigen Konkurrenten handelt spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Schon 500 Ocken für einen Telefonknochen finde ich heftig und ich persönlich käme auch nie auf den Gedanken, so viel Geld für so ein Spielzeug auszugeben. Klar, mit den entsprechenden Mobilfunk-Verträgen der Anbieter zahlt man so ein Smartphone quasi in Monatsraten ab. Aber auch dann wird es nicht gerade günstiger, sich so ein Ding zuzulegen.

Ich bin mal gespannt wann die ersten Smartphones 2000 Euro und mehr kosten werden und welche Funktionen man ihnen noch implementiert. Und ebenso gespannt bin ich, ob der Verbraucher in Punkto Preise irgendwann einmal eine Schmerzgrenze zeigt oder ob nur das Statussymbol an sich zählt. Koste es was es wolle…

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