Kinder im Internet

tipp

Man kann und soll das internet vor Kindern nicht verstecken. Aber es macht nur Sinn, wenn sie ihre Erfahrungen in den verschiedenen Angeboten wiederentdecken und durch sie lernen können. Und man sollte seinen Nachwuchs nicht unbegrenzt alleine in der neuen Wunderwelt herumtoben lassen. In Zeiten wo selbst 10-jährige schon mit Ultra-Smartphones und Flatrate ausgestattet sind natürlich kein leichtes Unterfangen.

Ein besonderes Augenmerk sollte auf das Nutzerverhalten der Kinder gerichtet werden. Denn ein Großteil ihrer Interessen spielt sich naturgemäß nicht auf Kinderseiten ab, sondern auf Seiten die nicht speziell für Kinder konzipiert wurden. Hier lockt der Reiz des Verbotenen und es winkt ein Einblick in die Erwachsenenwelt.

Kinder sind von Natur aus neugierig und tun alles, um das gesamte Internet zu entdecken. Das lässt sich nicht verhindern, sollte aber bei der Weiterentwicklung beachtet werden. Dass das Internet auch dunkle Seiten hat ist unbestritten. Filter allein stellen da keine Lösung dar, insbesondere nicht im derzeitigen Entwicklungsstadium der Filtertechnologie. Jedes halbwegs begabte Kind wird diese Filter nach kurzer Zeit umgehen…

Filter sind nicht mehr als mechanische und automatisierte Verfahren, die auf Dauer nur ein ruhiges Gewissen bei den Eltern produzieren. Sie ersetzen keinen Erziehungsberechtigten, entbinden niemanden von seiner Aufsichtspflicht. Auch wenn dies vom Großteil der Erziehungsberechtigten gerne anders gesehen wird.

Und nicht nur Kinder müssen lernen sich im Internet zu bewegen, sondern auch ihre Eltern. Ich persönlich kenne viele Familien, wo schon die noch relativ jungen Familienmitglieder im Internet unterwegs sind und ihre Erziehungsberechtigten noch nicht einmal wissen, wie man einen Computer anschaltet und das mittlerweile auch Smartphones netzfähig sind. Selbst ein Mangel an Interesse entbindet in diesen Fällen nicht von der Aufsichtspflicht!

Das Internet wurde in den letzten Jahren zu einem nicht mehr weg zu denkenden Informations- und Kommunikationsmedium. Unsere Gesellschaft kommt ohne Email, Homepages, Blogs und nicht zu vergessen das Social Network fast nicht mehr aus. Aber wie in jedem Bereich des gesellschaftlichen Lebens gibt es leider auch hier schwarze Schafe, die pornographische, rassistische und gewaltverherrlichende Beiträge veröffentlichen.

Trotzdem oder gerade deshalb ist das Internet heutzutage eine gesellschaftliche Realität die, richtig und kritisch genutzt, eine wertvolle, unerschöpfliche, fast unverzichtbare Informationsquelle und ein praktisches und schnelles Kommunikationsmedium darstellt. Und gerade unsere Kinder wachsen mit diesem Medium selbstverständlicher auf wie wir, allerdings agieren sie auch oft leichtsinniger. Die angesprochene richtige und kritische Nutzung des Mediums sollte für Erziehungsberechtigte heute auch ein Erziehungsziel sein.

Zumindest sollte man sich darüber einmal dringend Gedanken machen.

Apps aktualisieren – Automatisch, manuell oder nie?

android

Mit der Zeit bunkert man ja eine Menge Apps auf seinem Smartphone.

Da der Speicherplatz bei aktuellen Geräten ja auch recht großzügig ist auch kein großes Problem. Viele dieser Apps benötigt man täglich, andere weniger und wieder andere wollte man vielleicht nur mal ausprobieren und hat sie dann vergessen. Doch fast alle Apps haben eines gemeinsam, sie werden teilweise in sehr kurzen Abständen aktualisiert. Viele dieser Updates dienen der Sicherheit, andere der Performance und manchmal werden auch neue Funktionen spendiert.

Doch teilweise kann einen dieser Update-Wahn schon ganz schön nerven. Gestern zum Beispiel, ich hatte mich abends beim Essen gerade ins WLAN des Hotels eingeklinkt, da blinkte gleich ein Fenster im Launcher auf. 16 Apps warteten auf Aktualisierung, wobei ich eigentlich am vergangenen Samstag schon mal alles aktualisiert hatte. Naja, “wat mut dat mut” wie der Italiener sagt, also alles nochmal auf den neuesten Stand gebracht.

Obwohl die Telekom so freundlich war und mir seit Anfang April mein bis dato gültiges monatliches Datenvolumen von 4 auf 6 Gigabyte zu erhöhen, “erlaube” ich diese Updates immer erst nach Bestätigung. Zwar wird mein Datenvolumen auch bei großen Apps nicht entscheidend belastet, trotzdem möchte ich schon gerne wissen warum, wieso und weshalb da wieder ein Update folgt. Also lasse ich Updates nach wie vor nur bei WLAN zu und ich lese mir auch in der jeweiligen App-Beschreibung durch, ob jetzt ein Update der Sicherheit dient oder Neuerungen eingepflanzt wurden.

Wie geht ihr eigentlich da vor? Updates jederzeit, auch wenn es euer Datenvolumen “belastet”? Updates per WLAN – alle auf einmal oder einzeln? Oder aktualisiert ihr eure Apps überhaupt nicht?

Diesen kurzen Text habe ich heute morgen beim Frühstück im Hotel mit der WordPress-App auf dem Smartphone getippt und ich habe mir nicht die Finger gebrochen. So langsam bekomme ich Übung…

Der digitale Wahnsinn – Was benötigt man denn so fast täglich?

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Mittlerweile ist man ja von vielen digitalen Hilfsmitteln schon fast abhängig. Wenn ich da nur 10-15 Jahre zurück denke, da war die Welt noch ruhiger. Und deshalb nicht gleich unangenehmer. Die Quetschkommo.de ist ja meine momentane Spielwiese, doch es gab auch schon davor Aktivitäten.

Doch mit was arbeitet man fast täglich? Fangen wir mal mit dem Notebook an, schließlich ist das quasi der Hauptarbeitsplatz, beruflich wie privat. Wobei ich da jetzt nicht so der Freak bin, es muss nicht immer das neueste und teuerste sein. Wenns halt keinen Piep mehr von sich gibt, wird kurzfristig Ersatz besorgt. Ansonsten so in der Regel alle 2-3 Jahre ein neues und das alte wird dem Weibchen vererbt. Im Moment rattert hier noch das Lenovo IdeaPad G780, befeuert wird das alles seit einem knappen dreiviertel Jahr von Windows 10 Home in der 64 bit-Version. So gegen Ende des Jahres wird es dann voraussichtlich etwas neues geben…

Für die schnelle Arbeit unterwegs oder die abendliche Langeweile-Bewältigung in einem Restaurant dieser Republik ist das Samsung Galaxy Tab A 9.7-Tablet zuständig, wenn kein großer Schreibkram notwendig ist übernimmt dessen Part auch das HTC One M9, das ansonsten für den drahtlosen Sprechverkehr, Terminkalender etc. zuständig ist. Und immer öfter auch als Kamera für unterwegs eingesetzt wird, wobei im Handschuhfach auch noch eine etwas ältere kleine Digiknipse Typ Kodak EasyShare C195 deponiert ist.

Tja, und was wird mit diesen Hilfsmitteln alles veranstaltet? Im Moment wird – wie schon erwähnt – die Quetschkommo.de fast täglich befüllt, viel seltener auch ein Fotoblog und je nach Bedarf unsere Schützenseite. Facebook und Twitter werden per Hootsuite bedient, Fotos landen bei Pinterest und Schnappschüsse bei Instagram. Meine geistigen Ergüsse schreibe ich in Evernote vor, ebenso werden dort Ideen für Blogbeiträge gebunkert. Nebenbei dient Evernote auch zum beruflichen Austausch, was über freigegebene Ordner/Dateien recht praktisch ist.

Als Fotobunker dienen Amazon-Cloud und die Magenta-Cloud der Telekom. Ersteres dank Prime-Mitgliedschaft in unbegrenzter Größe. Den größten Teil des täglichen Mailverkehrs übernimmt Gmail mit 4 unterschiedlichen Addys, die neben einem beruflichen Konto mittels Thunderbird verwaltet werden. Als Drucker für den Hausgebrauch, hauptsächlich Vereinsdinge, dient ein Epson Expression Home XP-335. Umfangreichere Dinge werden in der Firma ausgedruckt.

Für den Unterwegs-Betrieb gibts auch noch einen mobilen Drucker namens Canon PIXM iP90v, falls mal auf die schnelle im Hotel oder im Auto etwas ausgedruckt werden muss. Und natürlich sollte man auch die etwa eine Million USB-Sticks mit unterschiedlicher Speicherkapazität nicht vergessen, die an Schlüsselanhängern, in sämtlichen Taschen, Koffern und was weiß ich noch wo deponiert sind. Das war es dann im groben… Und ihr so?