Merkel bei Trump

nurmalso

Sicherlich dürfte es deutlich angenehmere Termine für unsere Bundeskanzlerette Angela Merkel geben als den Besuch beim amerikanischen Trumpeltier Präsidenten Donald Trump. Ich habe mir gestern die Berichterstattung bei Phoenix mal angesehen und alleine die Mimik der beiden Protagonisten war schon das einschalten wert. Wobei man der Merkelin doch deutlich ihre langjährige Erfahrung in Sprache und Gestik anmerkte.

Eine Erfahrung, die sich Trump erst noch aneignen muss, wenn er dazu überhaupt in der Lage ist. Der war zumindest sichtlich angesäuert angesichts der kritischen Fragen einer deutschen Journalistin, die dafür heute von ihren amerikanischen Kollegen im Netz gefeiert wird. Nun, die erste Annäherung der beiden Alpha-Tiere hat stattgefunden, ob man sich hinter verschlossenen Türen aber auch wirklich näher kommt und somit auch eine zukünftige Zusammenarbeit erleichtert, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Trump ist bestimmt kein einfacher Mensch, er ist nicht nur total von sich und seinem Tun überzeugt, er lässt sich sicherlich auch sehr schwer von etwas überzeugen. Zudem wittert er an jeder Ecke Verschwörungen und mit den Medien steht er bekanntermaßen auf Kriegsfuß. Den „Staatsmann“ muss er noch lernen und wirklich erreicht hat seine Regierungsmannschaft bisher genau genommen noch nichts. Seine Einreisedekrete wurden von den Gerichten kassiert und ansonsten ist sicherlich viel geplant, allerdings hapert es wohl massiv an der Umsetzung.

Mal sehen ob die Merkelin bei ihm noch etwas erreicht. Das Video von TIME gibt übrigens die gestrige Stimmung zwischen Merkel und Trump perfekt wieder. Noch deutlicher kann man sein Desinteresse nicht zum Ausdruck bringen. Kuckst du!

Es wird immer grotesker mit Trump

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Eines kann man dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump nicht absprechen: Für Schlagzeilen ist er fast täglich gut.

In seiner noch recht kurzen Amtszeit unterschrieb Trump fast im Eiltempo Erlasse und Dekrete und scheinbar scheut man in seinem Stab auch vor Lügen nicht zurück. Denn vor einigen Tagen hatte seine Top-Beraterin Conway von einem Massaker in der amerikanischen Stadt Bowling Green berichtet, für das angeblich zwei irakische Flüchtlinge verantwortlich gewesen sein sollen.

Und sie erdreistete sich sogar zu behaupten das die Information nicht bekannt wäre, weil die amerikanische Presse nicht darüber berichtet hätte. Dumm nur das in dieser Stadt nichts von einem Anschlag bekannt ist. Und Chef Trump ließ gestern auch wieder kein gutes Haar an den Medien und unterstellte der „sehr verlogenen Presse“ abermals, bewusst Vorfälle zu verschweigen.

Wenn man diese Meldungen liest und auch seine teilweise sehr provokativen Twitter-Statusmeldungen verfolgt, dann muss man sich wirklich die Frage stellen, ob dieser Mann mit seinem Amt nicht etwas überfordert ist. Es wirkt fast so, als wolle Trump hier unter allen Umständen einen Krieg der Kulturen anfachen und sein Verhalten ähnelt – wie kürzlich beim gerichtlichen Stop seiner Einreiseverfügung – eher dem eines beleidigten Kleinkindes, das unter allen Umständen mit dem Kopf durch die Wand will. Koste es was es wolle…

Viele seiner Beschlüsse wirken auf mich fast absurd, sein Verhalten kann man schon fast mit schizophren bezeichnen. Er scheint ein dickes Problem damit zu haben Kritik zu dulden und zu verarbeiten und scheinbar kann er mit Widerspruch überhaupt nicht umgehen. Ich warte auf den Tag wo der/die erste aus seiner Regierungsmannschaft öffentlich eine andere Meinung vertritt.

Der- oder diejenige darf sich dann wahrscheinlich gleich eine neue Tätigkeit suchen und ist ein Vaterlandsverräter. Denn nur die Meinung von Trump zählt, er ist der Entscheider und duldet nur seine Meinung. Ein Niveau wie ein Kleinkind – Hauptsache gewählt. Wenn dieser Mann wirklich vier Jahre sein Unwesen treiben darf, herrscht im günstigsten Fall in den USA Bürgerkrieg.

Im ungünstigsten Fall Weltkrieg…

Meine Hoffnungen

reisszwecken

Ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall.

Hoffnungen und Wünsche sind ja ganz eng verknüpft. Auf manches hofft man eventuell ein Leben lang und es tritt nie ein. Manches wünscht man sich und vielleicht erfüllt sich ab und zu auch ein Wunsch. Und ob man die drei Dinge die mir zu diesem Thema in den Sinn gekommen sind nun unter Hoffnungen oder eher unter Wünsche einordnet, das soll jeder für sich entscheiden.

Ich hoffe zum Beispiel, das ich auch zukünftig noch so genau so gesund und munter agieren kann wie bisher. Krankheiten oder gar schlimmere körperliche Einschränkungen dürfen gerne auch weiterhin einen großen Bogen um mich machen, in dem Fall würde ich auch gerne älter werden. Das gilt natürlich auch für alle Familienmitglieder und meinen Freundeskreis.

Ich hoffe ebenso, das dieser Mr. Trump in Amerika doch noch zur Vernunft kommt und er endlich agiert wie ein Präsident und nicht etwa wie ein gekränktes Kind. Er hat eine Riesenverantwortung und ich hoffe inständig, das er sich dieser Verantwortung auch wirklich bewusst ist und nicht nur seine persönliche Eitelkeit befriedigt.

Und ich hoffe, das ich in diesem Leben noch einmal einen nationalen Titelgewinn des 1.FC Köln erleben kann. Die Mannschaft ist meiner Meinung nach auf einem sehr guten Weg und entwickelt sich stetig weiter. Zumindest sollte man es in absehbarer Zeit schaffen, sich wieder regelmäßig für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Das gab es immerhin seit den erfolgreichen 80er Jahren nicht mehr…

Das war also der letzte Beitrag zur 30 Tage – 30 Beiträge-Challenge von Thorsten und trotz ungewohnter Themenvorgabe hat es wirklich Spaß gemacht. Natürlich gibt es hier auch weiterhin mehr oder minder regelmäßig etwas geschriebenes, dann aber wieder zu Themen die mir so im Kopf herum schwirren. Wer Lust hat kann gerne wieder vorbei schauen…