Der Irre aus Nordkorea und der Narzisst mit der Meerschweinchenfrisur aus USA

nurmalso

Eigentlich leben wir ja hier in unseren Gefilden noch in einer recht friedlichen Welt.

Friedlich darauf bezogen, das militärische Auseinandersetzungen nun relativ lange zurückliegen und es hoffentlich auch noch lange so bleiben wird. Doch was dieser kleine, dicke Diktator aus Nordkorea und das amerikanische Übel mit der Meerschweinchenfrisur, den seine Landsleute leider zum vermeintlich mächtigsten Mann der Welt wählten im Moment veranstalten, das dürfte auch so manchem hier in Europa die Stirn in Falten werfen.

Denn wenn diese unverhohlenen Waffengewaltdrohungen so weitergehen, dann dürfte es in absehbarer Zeit wirklich krachen und das wirklich buchstäblich. Und das alles nur, weil der kleine, dicke Diktator meint, seine nun verwendbaren Atomwaffen auch mal einsetzen zu müssen bevor sie in ihren Bunkern wieder verrosten und das amerikanische Übel mit der Meerschweinchenfrisur bekanntermaßen den diplomatischen Umgangston mit dem Schaumlöffel gefressen hat.

Und so schaukeln sich diese beiden Egomanen nun gegenseitig hoch und man kann schon fast davon ausgehen, das es irgendwann kein zurück mehr gibt. Denn zum einen muss natürlich der kleine, dicke Diktator sein Gesicht vor seinem Volk und auch vor der Welt wahren, denn er will ja nicht als Feigling zurückstecken müssen. Und zum anderen hat das amerikanische Übel mit der Meerschweinchenfrisur auch große Probleme damit, bei Konflikten oder Diskussionen nicht als vermeintlicher Sieger dazustehen.

Und so werden Kim Jong Un und Donald Trump sich weiterhin gegenseitig provozieren und sich drohen. Und sowohl China als auch Russland lachen sich einen ins Fäustchen und denken sich, das sich die Amis ihren Präsidenten ja unbedingt selbst wählen mussten. Das haben sie nun davon…

Es wird immer grotesker mit Trump

nocomment

Eines kann man dem neuen amerikanischen Präsidenten Trump nicht absprechen: Für Schlagzeilen ist er fast täglich gut.

In seiner noch recht kurzen Amtszeit unterschrieb Trump fast im Eiltempo Erlasse und Dekrete und scheinbar scheut man in seinem Stab auch vor Lügen nicht zurück. Denn vor einigen Tagen hatte seine Top-Beraterin Conway von einem Massaker in der amerikanischen Stadt Bowling Green berichtet, für das angeblich zwei irakische Flüchtlinge verantwortlich gewesen sein sollen.

Und sie erdreistete sich sogar zu behaupten das die Information nicht bekannt wäre, weil die amerikanische Presse nicht darüber berichtet hätte. Dumm nur das in dieser Stadt nichts von einem Anschlag bekannt ist. Und Chef Trump ließ gestern auch wieder kein gutes Haar an den Medien und unterstellte der „sehr verlogenen Presse“ abermals, bewusst Vorfälle zu verschweigen.

Wenn man diese Meldungen liest und auch seine teilweise sehr provokativen Twitter-Statusmeldungen verfolgt, dann muss man sich wirklich die Frage stellen, ob dieser Mann mit seinem Amt nicht etwas überfordert ist. Es wirkt fast so, als wolle Trump hier unter allen Umständen einen Krieg der Kulturen anfachen und sein Verhalten ähnelt – wie kürzlich beim gerichtlichen Stop seiner Einreiseverfügung – eher dem eines beleidigten Kleinkindes, das unter allen Umständen mit dem Kopf durch die Wand will. Koste es was es wolle…

Viele seiner Beschlüsse wirken auf mich fast absurd, sein Verhalten kann man schon fast mit schizophren bezeichnen. Er scheint ein dickes Problem damit zu haben Kritik zu dulden und zu verarbeiten und scheinbar kann er mit Widerspruch überhaupt nicht umgehen. Ich warte auf den Tag wo der/die erste aus seiner Regierungsmannschaft öffentlich eine andere Meinung vertritt.

Der- oder diejenige darf sich dann wahrscheinlich gleich eine neue Tätigkeit suchen und ist ein Vaterlandsverräter. Denn nur die Meinung von Trump zählt, er ist der Entscheider und duldet nur seine Meinung. Ein Niveau wie ein Kleinkind – Hauptsache gewählt. Wenn dieser Mann wirklich vier Jahre sein Unwesen treiben darf, herrscht im günstigsten Fall in den USA Bürgerkrieg.

Im ungünstigsten Fall Weltkrieg…

Was erwartet die Welt mit einem amerikanischen Präsidenten Donald Trump?

nurmalso

Es war die erste Amtseinführung eines amerikanischen Präsidenten, die ich mir – zumindest bis zu seiner „Rede“ – live im Fernsehen angesehen habe.

Nach dem nicht gerade friedlichen Wahlkampf mit seiner Konkurrentin Hillary Clinton war ich eigentlich nur gespannt, ob Mr. Trump angesichts seines hohen Amtes nun versöhnlichere Töne anschlagen würde. Doch Pustekuchen, ich hatte den Eindruck als wäre er immer noch im Wahlkampf. Die Politiker in der amerikanischen Hauptstadt bekamen ihr Fett weg, denen er quasi vor einem Weltpublikum jegliche Qualifikation absprach.

Und auch in der restlichen Welt dürften manchen die Ohren geklingelt haben bezüglich einer weiteren oder zukünftigen Zusammenarbeit mit den USA. Denn sein „America first“ dürfte jedem zeigen, das mit den Vereinigten Staaten, die im Moment überhaupt nicht vereinigt erscheinen, in Zukunft nicht gut Kirschen essen ist. Sicherlich kann ein Präsident Trump nicht alleine entscheiden und gerade innerpolitisch dürfte er sich mit seiner Kritik – auch gegen Parteikollegen – nicht gerade Freunde gemacht haben.

Trotzdem wirkt dieser Mann auf mich unberechenbar und er polarisiert nach wie vor. Er polarisiert sogar so, dass ich im Freudeskreis orakelt habe: „Es gibt nur 2 Möglichkeiten, entweder er gibt auch normale Weise den irdischen Löffel ab oder er endet wie Präsident Kennedy 1963.“ Ich bin gespannt, war wir von diesem Populisten und Nationalisten in der Zukunft noch erwarten werden. Das die USA mit ihrem 2-Parteien-System meinungstechnisch quasi immer ein geteiltes Volk sind, wird auch Trump nicht ausmerzen können.

Allerdings waren die Amerikaner seit dem amerikanischen Bürgerkrieg noch nie so geteilt wie heute, wie man angesichts der Ausschreitungen und Proteste zu seiner Inauguration sehen konnte. Und schon heute werden wieder weit über 200.000 Menschen beim „Women’s March“ erwartet, wo gegen Frauenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Homophobie und religiöse Intoleranz protestiert wird. In ganz Amerika sind über 600 weitere Protestmärsche von Menschen angekündigt, die sich durch Trumps „Rhetorik“ im Wahlkampf beleidigt fühlten.

Doch das was wahrscheinlich nicht nur mir am meisten Sorge bereitet ist die Tatsache, dass – wie in den USA üblich – die Freigabe von Atomwaffen in der Hand einer einzigen Person liegt. Nur heißt diese Person jetzt Donald Trump und der hat im Wahlkampf schon geäußert, das ein Einsatz solcher Waffen manchmal wünschenswert wäre. Nun, vielleicht male ich das Szenario zu schwarz und Mr.Trump wird angesichts seines Amtes und der Verantwortung noch weise.

Allerdings befürchte ich eher, das er an seinem Altersstarrsinn fest hält…