Zubits – Magnetische Schnürsenkel

Für manche Erfindungen kann ich mich ja begeistern.

Diese magnetischen Schnürsenkel zum Beispiel gibt es in sechs verschiedenen Farben, Kostenpunkt 20 US-Dollar das Paar. Nie mehr Schnürsenkel binden und eine echte Alternative zu den eher lästigen Klettverschlüssen. Auf der Seite des Herstellers gibt es weitere Informationen und hier könnt ihr euch die Funktion der Magnetverschlüsse ansehen.

Zubits Magnetic Shoelaces On & Off from Zubits on Vimeo.

Eine voll funktionsfähige Tastatur aus LEGO-Bauteilen

Mit LEGO kann man ja richtig cooles Zeug bauen…

Es gibt aber auch Leute, die von einem 08/15-Bauplan wenig halten und statt dessen einige Kreationen erstellen. Andreas hat zum Beispiel in seinem flickr-Account eine Menge Beispiele dafür. Jason und Kristal haben auch eine sehr ansehnliche Sammlung an außergewöhnlichen Modellen. Unter anderem hat Jason jetzt eine voll funktionsfähige Tastatur aus LEGO-Bauteilen entwickelt, die zwar etwas ungewöhnlich aussieht, sich aber von einer „herkömmlichen“ Tastatur nur in einer etwas verzögerten Anschlagrate unterscheidet.

Lego-Keyboard

Auf der Seite von JK Brickworks gibt es ein entsprechendes Video, wo man sich den Bau und die Funktion nochmal genau ansehen kann. Der erste Prototyp entstand übrigens schon im Jahr 2005, geriet dann erst einmal in Vergessenheit und wurde nach der Überwindung einiger technischer Probleme schließlich in diesem Jahr vollendet. Nichts ist eben unmöglich mit LEGO…

Wer Interesse hat, kann sich ja in der Galerie von JK Brickworks mal umsehen, da gibts noch mehr tolle Sachen.

Helene Fischer im Duell gegen AC/DC

ohrZugegeben, ein etwas irritierender Titel…

Aber ich erzähle euch ja jetzt auch die Geschichte die dahinter steckt. Es gibt ja Menschen, die immer wenn sie im Auto sitzen scheinbar schwerhörig sind. Ob dies darin begründet ist, dass die Musikanlage des Autos auf einer Lautstärke betrieben wird, die gleich die nähere Umgebung im Umkreis von 200 Metern mit beschallt, kann ich nicht sagen. Allerdings liegt die Vermutung nahe…

Eventuell möchte der betreffende Musik-Fetischist auch nur seine Umwelt wissen lassen, welchen Musikgeschmack er bevorzugt. Oder aber einfach nur zeigen, welche Power seine Lautsprecher haben. Naja, ich höre auch schon mal etwas lauter Musik im Auto, allerdings nicht gleich so laut, dass der Amboss Hurra schreit. Und wenn dann auch nur auf der Autobahn, da hört es auch niemand.

Der Jungmann gestern, der da an der Ampel in Lünen neben mir stand, war sichtlich stolz auf sein Cabrio. Und als er mit noch vertretbarer Lautstärke neben mir zum stehen kam, da dudelte irgendetwas deutsches in der Klimperkiste. Tja, und dann folgte das, was in mir die Lust auf Kontra erweckte. Denn gerade als Helene Fischer die ersten Takte ihres Trällerliedchens piepte, da drehte dieser Lautstärke-Voyeur auf einmal am Rädchen.

Und ich dachte ehrlich, das Helenchen säße plötzlich neben mir und piepte mir in die Löffel. Zufällig sprang dann der Laser meines CD-Spielers auf meine bevorzugte Musik. Und so habe ich zuerst einmal die Seitenscheibe herunter gelassen, dann den Taster für die Lautstärkewahl gedrückt gehalten und den entsetzten Blick des Jünglings, als ihm auf einmal 6 x 100 Watt Hells Bells entgegen pusteten, hätte ich gerne noch fotografiert.

Gut nur dass die Ampel dann auf grün sprang und ich während des Anfahrens wieder leiser stellen konnte, sonst wäre ich wahrscheinlich innerhalb von 10 Sekunden stocktaub gewesen. Naja, gute Musik kann man auch leiser hören, weshalb ich AC/DC gleich mal in die Endlosschleife getippt habe. Tztz, aber mal ehrlich, Helene Fischer ist doch etwas für Muschis, nicht für Männer…