Verspätete Gedanken zum Weltfrauentag

nurmalso

Aber sicher ist mir nicht entgangen, dass am Dienstag Weltfrauentag war. Und Kavalier der ich nun mal bin habe ich dem Weibchen sogar den Kaffee ans Bett gebracht. Aber warum gibt es eigentlich den Weltfrauentag?

Als Frau bezeichnet man ja im allgemeinen die menschliche Lebensform, die uns Kronen der Schöpfung das Leben angenehm gestalten soll. Leider geriet diese Bedingung des lieben Herrn Gott im Laufe der Evolution weitestgehend in Vergessenheit. Seit Schein-Frauen wie Alice Schwarzer, von der bis heute nicht 100%ig erwiesen ist ob sie wirklich eine Frau ist, ihre vermeintlichen Geschlechtsgenossinnen unter ihre Fuchtel nahm, ist eigentlich in unserer Welt nichts mehr wie vorgesehen. Und wir Kronen der Schöpfung lernten zu leiden…

Der weltweite Verbreitungsgrad der Spezies Frau nahm im Laufe der Jahrtausende über Gebühr zu. Im weltweiten Vergleich gibt es heute schon mehr Frauen als Männer, ein Grund weshalb schon seit einigen Jahren ein erbitterter Kampf der Geschlechtsgenossinnen um uns Männer begonnen hat. Sogar öffentlich werden diese Kämpfe ausgetragen und Millionen von Weibchen die gerade noch im letzten Moment ein Männlein abbekommen haben, ergötzen sich an diesen Kämpfen vor den Fernsehschirmen.

In Sendungen wie dem „Bachelor“ aber auch „Bauer sucht Frau“ werden Frauen hinterlistige Rivalinnen die verbissen die Chance nutzen wollen, auch endlich eine Krone der Schöpfung abzubekommen. Dem unterlegenen Rest bleibt meist nur das Kloster. Wobei in Frauenkreisen schon gemunkelt wird dass es allemal besser sei ins Kloster zu gehen, als mit so einer Tunte wie dem Bachelor Händchen zu halten.

Einige Exemplare der Gattung Frau sind in der heutigen Zeit nicht auf Anhieb von Männern zu unterscheiden. Brigitte Nielsen ist so ein abschreckendes Beispiel, von dem Mann auch mal in die Irre geführt werden kann. Zwar verfügt dieser Schein-Mann auch über Merkmale wie beispielsweise einen militärisch kurzen Haarschnitt, einen muskelbepackten Körper und starken Bartwuchs. Zur Sicherheit empfiehlt sich aber bei solchen Typen ein durchaus beherzter Griff in den Schritt…

Damit wir Männer nicht in dumme Lage geraten aus Versehen so einen Schein-Mann anzubaggern, hat der liebe Herr Gott die Dämlichkeiten noch mit ein Paar offensichtlichen Erkennungszeichen versehen. Generell erkennt man Frauen an den beiden Bällen oberhalb des Bauchnabels. Diese Bälle können mitunter im Laufe der Jahre mal etwas tiefer zu finden sein, für beides aber gilt: Mit diesen Bällen kann man keine Tore schießen!

Ein zweites wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind Schuhgeschäfte. Solche Etablissements nutzen grundsätzlich nur Frauen, Männer machen um Schuhgeschäfte einen großen Bogen. Wir bekommen schon bei unserer Geburt 4 Paar Turnschuhe, mit denen wir auch ein ganzes Leben auskommen. Wir sind eben genügsam… Macht Mann den Fehler und überlässt dem eigenen Weibchen aus Sorglosigkeit die Kreditkarte, dann gehts aber schnurstracks ins nächste Schuhgeschäft. Und hat das Weibchen einmal freie Hand, dann werden auch gerne gleich mal mehrere Paar erworben…

Der Herr Gott hatte eigentlich nie vorgesehen, dass Frauen einmal Auto fahren würden. Dies war eher ein männliches Privileg, doch ein unbekannter UrUrUr-Ahn gestattete wohl seiner besseren Hälfte ihn nach einer ausgiebigen Zechtour einmal nach Hause zu chauffieren. Und schon war die Kacke am dampfen, sie wurden gesehen, die anderen wollten auch fahren und da konnte der Herr Gott nicht anders, als es ihnen auch zu erlauben.

Allerdings wollte er auch in dieser Sache einen kleinen Unterschied zwischen Männlein und Weiblein belassen. Und so kam es, dass Frauen bis zum heutigen Tag nicht einparken können. Sieht Mann also ein Auto dass einen Meter vom Bordsteinrand entfernt steht oder sogar in einem 90-Grad-Winkel zur Straße abgestellt wurde dann kann er sicher sein, dass dies kein Geschlechtsgenosse war. So etwas können nur Frauen und dieses Können gönnen wir Kronen der Schöpfung den anderen Menschen auch…

Genau genommen sind Frauen zwar da, aber eigentlich nur durch unsere Duldung. Frauen sind zuweilen ängstlich, sogar beim Gang zur Toilette hat man schon vermehrt Rudelbildungen beobachtet aus Angst, unterwegs erkannt zu werden. Sie sind nicht wirklich hart im nehmen wie wir Männer. Während wir im Sommer bei 35°C und mehr noch in langen Hosen schwitzen, tragen diese verweichlichten Exemplare kurze Röcke. Aber Frauen haben auch einen ganz entscheidenden Vorteil und diesen möchte ich natürlich nicht verheimlichen.

In verschiedenen Kulturen des Orients werden Frauen nämlich auch als Zahlungsmittel verwendet. Eine Frau entspricht dabei durchschnittlich etwa dem Wert von 3-4 Kamelen. Dieser Wert wird im allgemeinen nach dem jeweiligen Körpergewicht berechnet und kann auch schon einmal das vier- bis fünffache an Ertrag bringen. Wie kürzlich bekannt wurde, soll diese angenehme bargeldlose Zahlungsweise auch innerhalb der Europäischen Union eingeführt werden. Ein entsprechender Antrag wurde schon in erster Lesung debattiert.

Naja, ein bisschen lang geworden isser schon, der Beitrag. Doch weshalb es den Weltfrauentag eigentlich gibt, hat sich mir trotz des etwas längeren Beitrags immer noch nicht erschlossen. Kann mir da vielleicht jemand weiter helfen?

Benötigt eigentlich noch jemand ein Telefonbuch?

telefonbuch

Gestern habe ich hier ein Relikt aus fast vergessenen Zeiten in die Finger bekommen: Ein Telefonbuch.

Ein Telefonbuch ist wie der Name schon vermuten lässt ein Buch, in dem die Telefonnummern fast aller Einwohner eines Landkreises und/oder einer Stadt stehen. Die jüngeren unter uns werden so etwas sicher nicht mehr kennen aber die Leser meiner Generation erinnern sich bestimmt. Eigentlich wurde das Telefonbuch zu unserer Zeit aber nur genutzt, um neue Telefonnummern für geplante Telefonstreiche zu finden. Denn wenn man wirklich mal einen Eintrag gesucht hat, dann war die betreffende Person mit Sicherheit nicht eingetragen…

Aber das Telefonbuch hatte auch Vorteile. Wenn früher beim Lommi zu wenig Stühle waren, dann wurde kurzerhand ein Bierkasten als Sitzplatz hergerichtet und ein Telefonbuch diente als „Polster“. Wenn zu Hause ein Schrank wackelte, dann konnte das Telefonbuch gute Dienste leisten um ein Wackeln zu verhindern. Wenn Sohn 1.0 mir zeitweise mal wieder Löcher in den Bauch gefragt hat, dann habe ich ihm das Telefonbuch gegeben und ihm gesagt, er solle das auswendig lernen und wenn er fertig wäre dürfte er weiter Fragen an mich stellen.

Auch im Training befindliche Bodybuilder haben das Telefonbuch gerne genutzt, um es vorzugsweise in Gegenwart von mindestens 5 Weibchen krachend zu zerreißen. In der Hauptschule diente das Telefonbuch auch mal als Lesebuch und wenn das Klopapier ausgegangen war, dann… Naja, ihr könnt es euch sicher denken… Na und heute? Niemand benötigt mehr ein Telefonbuch, alles wichtige ist im Smartphone gespeichert und wenn man mal eine Nummer nicht findet, dann gibts immer noch die Auskunft.

Oder nutzt ihr etwa noch ein Telefonbuch?

Beitragsgrafik © dastelefonbuch.de

Urlaubsplanung 2016 – Warum nicht mal nach Arschlochwinkel?

Die meisten unter euch dürften ja die Urlaubsplanung für dieses Jahr schon abgeschlossen haben.

Bei uns ist das Wörtchen Urlaubsplanung immer mit sehr vielen Diskussionen verbunden. Das Weibchen möchte zumeist irgendwo hin wo viel Wasser ist. Da das städtische Klärwerk in dieser Beziehung ausscheidet, kommt also nur irgendein Meer in Frage. Bevorzugt wird das Mittelmeer, aber auch Atlantik oder Pazifik kamen schon zur Sprache.

Bedingt durch meine vielen beruflichen Hotelaufenthalte bin ich ja eher ein Urlaubsmuffel. Am liebsten Balkonien, im Höchstfall mal ein Ausflug in die nähere Umgebung, für mich vollkommen ausreichend. Da heißt es natürlich in einer Partnerschaft, sich möglichst schmerzfrei irgendwo in der Mitte zu treffen. Wobei ich als Haushaltsvorstand natürlich immer ein Veto-Recht habe. Wenn mir – wie im vergangenen Jahr – ein Urlaubsziel nicht zusagt, dann muss das Weibchen eben mit ihrer Schwester fahren.

Das Weibchen hatte in diesem Jahr ein Ziel in Kroatien anvisiert, sicherlich eine total schöne Gegend, aber ich habe wie immer keinen Bock darauf. Zum einen bin ich dort schon mehrmals gewesen, zum anderen gibt es auch andere schöne Ecken in Europa. Ergo musste der Haushaltsvorstand, also ich, wohl oder übel ein Machtwort sprechen. Nix Wasser, nix Meer, nix See, wenn schon Urlaub dann in die Berge!

Von Dt. u. Österr. Alpenverein - https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=9177222

Von Dt. u. Österr. Alpenverein – Wikipedia

Am besten so hoch wie möglich… Gut, Nepal ist weit, Österreich ist (relativ) nah. Und auf ein paar tausend Meter Höhenunterschied kann man locker verzichten, wenn man einen Urlaubsort ausgewählt hat, der einen wirklich unvergleichlichen Namen trägt. Eintausendachthundertundfünfundvierzig Meter hoch, majestätisch gelegen und ein Hotel in der Nähe wird es sicher auch geben.

Der Legende nach entstand der Name Arschlochwinkel gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als erstmals Landvermesser der k. u. k. Monarchie das Dachsteingebiet kartografierten. Bei der topographischen Landesaufnahme war es eine wichtige Aufgabe, neben der Vermessung des Geländes möglichst auch alle Namen von Landschaftsteilen (Flurnamen) und Siedlungsobjekten mit zu erfassen und in dietopografischen Karten einzutragen. Viele dieser Punkte waren jedoch auch bei den Einheimischen namenlos. Durch die ständige Fragerei der Fremden genervt, sollen sich die Einheimischen einen Spaß daraus gemacht haben, Namen zu erfinden, die dann von den Landvermessern direkt übernommen wurden.
Quelle: Wikipedia

Arschlochwinkel, wir kommen! Und wo fahrt ihr hin?