Monat: Juni 2015

Augen auf beim Hemdenkauf

wäscheMänner und Klamotten…

Wenn ich für eines kein Geld ausgebe, dann ist es für Kleidung. Sagen wir mal so, zumindest nicht selbst ausgebe. Denn ich lasse fast ohne Ausnahme kaufen. Das Weibchen hat den richtigen Blick dafür und ist somit bestens geeignet, mir in unregelmäßigen Schüben neue Klamotten in den Schrank zu hängen. Eine Ausnahme machen da eigentlich nur meine heißgeliebten Lederjacken, von denen ich mindestens noch 8-10 im Schrank habe.

Eigentlich ist Kleidung eine an sich überflüssige Materialansammlung um den menschlichen Körper. Sie verhindert den freien Blick darauf und kostet eigentlich nur unnötig Geld. Im Winter kann sie aber durchaus von Nutzen sein, um den Astralkörper vor Frostbeulen zu schützen. Und im heißen Sommer hat wohl jeder eher wenig an, es sei denn er oder sie arbeitet im Kühlhaus.

Bei mir hängen zum Beispiel dutzende Hemden im Schrank, wovon ich allerdings einen Teil noch nicht einmal anprobiert habe. Aber da vertraue ich wieder auf die bessere Hälfte, die meine Kragenweite besser kennt als den Inhalt ihrer Handtasche. Und sie kennt meine Vorliebe immer alles etwas größer zu kaufen, denn wenn ich eines hasse dann sind es enge Klamotten.

In der Freizeit werden Hemden auch nur über der Hose getragen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meinen Bauch verstecken möchte oder gar muss, es ist für mich einfach nur bequemer. Genauso käme ich niemals auf den Gedanken, ein T-Shirt in der Hose zu tragen. Und genau wie enge T-Shirts sind auch enge oder gar taillierte Hemden schon immer ein absolutes No Go für mich gewesen.

Gut, es muss jetzt nicht rumschlabbern wie ein Jutesack, aber ich muss mich darin bewegen können. Und natürlich wird das Hemd nach dem Gebrauch nicht einfach aufgeknöpft und in die Wäsche befördert, sondern männergerecht wie ein T-Shirt über dem Kopf ausgezogen. Was mir allerdings des öfteren mal einen natürlich unberechtigten Rüffel des Weibchens einbringt…

Und etwas kann ich auf den Tod nicht leiden und das sind gestärkte Hemden. Wir hatten vor Jahren mal eine Haushaltsverstärkung die die Angewohnheit hatte, aus einem Hemd nach einem einfachen Bügelvorgang eine Betonmauer zu zaubern. Die Dinger waren so bretthart, die raschelten sogar beim gehen. Und wenn jemand auf der Straße mich unbeabsichtigt angerempelt hätte, wäre wahrscheinlich mancher Knochen an meinen Hemden zerschellt.

Hemden müssen natürlich immer mindestens eine Brusttasche, besser noch zwei, haben. Schließlich muss Mann seine wichtigsten Utensilien ja irgendwo verstauen können. Hemden ohne Brusttasche sind eher was für Mädchen, da kann ich mir ja gleich Rüschen an den Kragen nähen lassen. Auch die Länge des Hemdes kann durchaus entscheidend sein, denn es darf weder zu kurz noch zu lang sein. Und am besten untenrum gerade geschnitten und nicht zu bunt.

Ihr seht also, dass ich beim Hemdenkauf ziemlich viel beachten müsste. Deshalb lasse ich auch lieber kaufen… Und ihr?

Verwirrende Begriffe

papierManche Begriffe sind ja richtig irreführend…

Hausarzt zum Beispiel ist so ein Begriff. Ich kenne zwar einen Arzt, den ich auch alle paar Jahre mal aufsuche, aber genau das ist der springende Punkt. Wenn er denn Hausarzt wäre, dann müsste er ja eigentlich zu mir kommen und mir damit unter anderem ersparen, in seinem überfüllten Wartezimmer auf ihn warten zu müssen. Außerdem hat er weder den Titel „Hausarzt“ noch „Persönlicher Arzt von Hans L., der auch zu ihm nach Hause kommt“ auf seinem Schild stehen. Genau genommen habe ich den Titel „Hausarzt“ auch noch nie auf einem Schild vor irgendeiner Praxis gesehen. Vielleicht habe ich aber auch nicht richtig hingeguckt…

Hausmeister ist auch so eine irreführende Berufsbezeichnung. Vor etwa 20 Jahren hatten wir auch mal einen Hausmeister. Der war aber weder Meister noch gehörte ihm das Haus. Eigentlich konnte er auch nichts denn wenn es irgendwo klemmte, dann holte er eine Fachfirma. Doch, saufen konnte er, wie ein Loch… Aber wenigstens hatte er auf seinem Klingelschild „Hausmeister“ stehen, auch wenn er eigentlich keiner war.

In manchen Haushalten soll es ja auch Hausdrachen geben. Jedenfalls habe ich den Ausdruck schon mehrmals gehört. Wobei mir unbegreiflich ist, wie man ein so großes Tier wie einen Drachen artgerecht in einer Zwei- oder Dreizimmerwohnung halten kann. Wahrscheinlich ist dort wegen der großen Brandgefahr auch eine spezielle Versicherung notwendig. Und komischerweise habe ich auch noch nie bei Jochen, der öfter damit prahlt einen Hausdrachen zu haben, so ein Tier gesehen. Auch kein Warnschild vor der Wohnungstür, nichts! Nur ab und zu war auch seine Frau da…

Vielleicht hat er ja auch nur gelogen.

Ein Spiel für starke Nerven

tippJetzt wird es blutig.

Ich hatte ja hier schon öfter erwähnt dass ich kein Freund von Spielen bin, für die man zuerst einmal ein Fachstudium benötigt um die Anleitung zu kapieren. Ich liebe eher diese kleine Spielchen für zwischendurch, wo man nicht lange nachdenken muss, sondern einfach drauf los zocken kann. So etwas habe ich jetzt auch wieder entdeckt. Aber bevor ich euch jetzt den Link präsentiere, muss ich euch warnen! Denn dieses Spiel ist nichts für schwache Nerven.

Also können die ganz ängstlichen und vorsichtigen unter euch schon mal weitersurfen. Alle anderen, die auf spritzendes Blut und umher fliegende Innereien stehen, können sich ja mal an diesem wirklich blutrünstigen und ekligen Spiel versuchen. Für eventuelle Ohnmachtsanfälle oder auftretenden Bröckelhusten kann ich natürlich keine Verantwortung übernehmen. Denn ich habe euch ja gewarnt…

Für die ängstlichen und vorsichtigen Leser, die nicht sofort weitergesurft sind habe ich natürlich auch etwas, denn ihr sollt ja nicht leer ausgehen. Während die waghalsigeren zocken, könnt ihr euch in der Zwischenzeit anschauen, was die Ampelmännchen in ihrer Freizeit treiben. Einen schönen Samstag auch…