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Willkommen im Abstiegskampf – #effzeh

effzeh

So wirklich Spaß vermittelt der Lieblingsclub ja schon länger nicht mehr.

Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann man zuletzt gewonnen hat. Scheinbar hat man seit Beginn der Corona-Krise und damit verbundenen Geisterspielen keinen Bock mehr aufs gewinnen. Seit nunmehr 7 Monaten hat die Mannschaft keinen Dreier mehr verbucht. Vor jedem Spieltag propagiert Trainer Gisdol zwar gebetsmühlenartig das die Mannschaft motiviert sei, doch in den Spielen ist von Motivation wenig bis überhaupt nichts zu erkennen.

Und es ist auch nicht absehbar, das in nächster Zeit nochmal Punkte eingefahren werden können. Denn nach der Länderspielpause empfängt man Eintracht Frankfurt, muss dann zu einem durchaus starken Aufsteiger nach Stuttgart und in der Woche darauf muss man beten, gegen Bayern München nicht zweistellig zu verlieren. Heißt auf deutsch: Willkommen im Abstiegskampf.

Im Moment ist auch nicht ersichtlich, das die Mannschaft sich verbessert und man als Fan das Gefühl entwickeln könnte, einmal positiv dem nächsten Spieltag entgegen zu sehen. Stattdessen ist Woche für Woche Kopfschütteln und ärgern angesagt. Mit dieser Einstellung hat die Mannschaft nichts in der 1. Bundesliga zu suchen, da ist man in Liga 2 wohl besser aufgehoben. Und kann dort vielleicht sogar mal wieder gewinnen…

Angefangen mit Torhüter Timo Horn, der in allen bisherigen Saisonspielen nicht immer sicher aussah, einer Abwehr die sich immer wieder übertölpeln lässt bis zu einer Sturmreihe, die den Namen im Moment nicht verdient hat, ist die Mannschaft so nicht bundesligatauglich. Von vielen Fans wird schon ein Trainerwechsel gefordert, wobei das Beispiel Schalke 04 aktuell zeigt, das du aus einem alten Gaul nicht mal eben ein Rennpferd zaubern kannst. Und der Trainer muss eben mit dem vorhandenen Spielermaterial arbeiten und kann sich keine Wunschspieler aus den Rippen schneiden.

Denn die Truppe ist zumindest im Moment so schlecht, das selbst ein halbwegs mittelmäßiger Bundesligaspieler es vermeiden wird, beim 1. FC Köln anzuheuern. „Dank“ Covid 19 kann die Mannschaft wenigstens froh sein, nicht von den eigenen Fans ausgepfiffen zu werden. Warten wir ab, ob sich in nächster Zeit etwas zum positiven verändern wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Schlachtfest zum Saisonabschluss

1.FC Köln

Wie gut das der Klassenerhalt schon sicher war. Das der #effzeh den Nachbarn aus Düsseldorf keine Schützenhilfe leisten würde, damit hatte ich vorher schon gerechnet. Sprich, eine Niederlage gegen Werder Bremen war quasi einkalkuliert, nicht zuletzt anhand der Tatsache, das man kein einziges der sogenannten „Geisterspiele“ gewinnen konnte.

Das es für die Mannschaft außer eventuell einer minimalen Verbesserung in der Tabelle um nichts mehr ging, konnte man schon in den ersten Minuten sehen. Und Bremen hatte eben den Biss, sich unbedingt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu sichern. Das sich der Lieblingsclub dann allerdings mit 6:1 schlachten ließ, das ist trotz allem nicht nachvollziehbar. Zum Glück haben sich die Düsseldoofen mit ihrer Niederlage in Berlin selbst aus der Liga verabschiedet, sonst… Allerdings war der 1.FC Köln auch schon immer dafür bekannt, sich von Zeit zu Zeit zur Lachnummer zu machen.

Jetzt kann man als Fan nur hoffen, das die Sommerpause auch dazu genutzt wird an der Einstellung jedes einzelnen zu arbeiten. Denn ich glaube nicht, das man mit der Mentalität der vergangenen Wochen in der Saison 2020/21 irgendetwas reißen kann. Viel mehr möchte ich dazu überhaupt nicht schreiben, das würde meine Nerven nur unnötig beanspruchen.

Ich bin gespannt, ob man für diese Truppe überhaupt potentielle Verstärkungen anlocken kann. Als Berufsfußballspieler würde ich mir da eher einen anderen Verein suchen…

Ziel erreicht – Klassenerhalt

Kurz zusammen gefasst kann man die Saison so darstellen: Beschissen gestartet, sehr guter Zwischenspurt, gerade so das Saisonziel erreicht. Auch wenn einige zwischendurch dank des Tabellenstandes von höheren Weihen träumten, bin ich doch mit dem Minimalziel Klassenerhalt zufrieden. Auch wenn man bei den letzten 8 „Geisterspielen“ teilweise den Eindruck gewinnen konnte, das die Mannschaft das rettende Ufer überhaupt nicht erreichen wollte.

Wollen wir hoffen, das es in der nächsten Saison nicht wieder so knapp wird. Meine Nerven würden es dem #effzeh sicher danken…

Quelle: 1.FC Köln