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Es wird enger im Bundesligakeller

1.FC Köln

In den vergangenen Wochen hat der Lieblingsclub sehr oft das Glück gehabt, dass die Mannschaften die hinter dem 1.FC Köln platziert waren/sind ebenso wenig gepunktet haben wie der #effzeh.

Aber seit gestern sieht das anders aus, im Tabellenkeller wird es mächtig eng. Abgesehen von Schalke 04, für die ein Nichtabstieg wohl einem Wunder gleich käme, kämpfen jetzt vier Mannschaften darum den Abstieg zu vermeiden. Außer dem #effzeh haben sich noch Hertha BSC, Mainz 05 und Arminia Bielefeld auf den äußerst gefährdeten Plätzen versammelt und wenn man mal die Tabelle betrachtet, da kann es einem als FC-Fan wieder Angst und Bange werden.

Tabelle

Zwar kann bei den noch ausstehenden 9 Spielen noch ausreichend gepunktet werden, nur frage ich mich wo und vor allem wie der #effzeh noch Punkte holen will? Wenn man auch weiterhin ohne Stürmer spielt dürfte es äußerst schwer werden, überhaupt Tore zu erzielen. Bei Mannschaften wie Bielefeld oder Mainz kann man immerhin erkennen, dass die Mannschaft willens ist den Abstieg noch zu vermeiden. Eine Eigenschaft die ich beim 1.FC Köln nicht erkennen kann.

So langsam aber sicher bin ich dieses Hoffen und Bangen leid. Am besten gleich in die 2. Liga und gar nicht erst versuchen wieder aufzusteigen. Denn der im Moment vorhandene Kader ist einfach zu großen Teilen nicht erstligatauglich. Leider…

Das wars dann für den Bundes-Jogi – Löw hört auf

fussball

Nennt mich den Seher von Senftenberg, denn ich habe noch am Sonntag vorhergesagt, dass der Bundes-Jogi nach der Europameisterschaft aufhört.

Tja, und gestern hat Joachim Löw dann bekannt gegeben, dass genau zu diesem Zeitpunkt Schluss für ihn als Bundestrainer ist. Nach 15 zumeist sehr erfolgreichen Jahren hat der Jogi wohl die Schnauze voll davon, den Kopf für das zuletzt doch sehr mittelmäßige Gekicke seiner Auswahlspieler hinhalten zu müssen. Denn nach dem ziemlich unrühmlichen Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft 2018 und einigen kontrovers diskutierten Personalentscheidungen bekam er seither deutlich spürbaren Gegenwind von Fachleuten und auch von vielen der ca. 80 Millionen Hobby-Bundestrainern.

Trotzdem gehört er zu den sehr erfolgreichen seiner Zunft. Herauszuheben ist natürlich der WM-Gewinn 2014, aber auch seine Gesamtbilanz ist nicht von schlechten Eltern. Von bisher 189 Spielen unter seiner Regie konnten immerhin 120 gewonnen werden, 38 mal reichte es zu einem Unentschieden und nur 31 Niederlagen wurden verbucht. Und vielleicht kann er diese positive Statistik noch etwas verbessern…

Alles in allem hat der Jogi doch einen sehr guten Job gemacht und auch wenn er manchmal tüchtig Kritik einstecken musste, hat er seinen Stil unbeirrt durchgezogen. Für seinen guten Job sollte sich jeder Fußballfan bei ihm bedanken! Mit seinen 60 Jahren darf er sich jetzt guten Gewissens zur Ruhe setzen, ein paar Euronen für einen sorglosen Ruhestand dürfte er wohl gespart haben.

Und seit gestern werden dann schon kräftig Spekulationen über seinen potentiellen Nachfolger geführt. Jürgen Klopp hat schon abgewunken, nun sind noch Thomas Tuchel oder Hansi Flick in der Verlosung. Oder der DFB zaubert noch einen bisher unbeachteten Kandidaten aus dem Hut. Mich würde nicht wundern, wenn zum Beispiel Stefan Kuntz, aktuell noch U21-Coach, zum neuen Chef der Nationalmannschaft befördert würde.

„Schaun mer mal“ wie der Kaiser zu sagen pflegte…

1. FC Köln – Will man so die Klasse halten?

1.FC Köln

Eigentlich hatte ich mir – obwohl der VfB Stuttgart bisher eine wirklich gute Saison spielt – schon etwas ausgerechnet was das Punktekonto erhöht hätte. Gerade mit dem unerwarteten Derbysieg gegen Mönchengladbach im Rücken sollte doch da etwas drin sein. Aber Pustekuchen, der Lieblingsclub „glänzte“ mal wieder mit Sicherheitsfußball und man hatte den Eindruck, dass die Mannschaft nicht wirklich gewinnen oder eventuell nur nicht höher verlieren wollte.

Zwar wurden kaum Chancen des Gegners zugelassen und auch aus kämpferischer und läuferischer Sicht war die Leistung im großen und ganzen in Ordnung. Um so ärgerlicher, wenn man dann dank scheinbar nicht vorhandener Angriffskräfte keinerlei Anstalten macht, auch ein oder gar mehrere Tore zu erzielen. Die Mannschaft beginnt grundsätzlich erst selbst aktiv zu werden, wenn man bereits mit einem oder zwei Gegentoren in Rückstand ist. Das ist allerdings für die 1. Bundesliga zu wenig.

Der 1. FC Köln kann sich im Moment äußerst glücklich schätzen, das Mannschaften wie Mainz, Bielefeld und Berlin im Moment auch nicht immer ihren besten Fußball spielen, sonst wäre man wahrscheinlich schon genauso weit abgeschlagen wie Schalke 04. Nur darf und kann man sich eben nicht darauf verlassen, dass diese Mannschaften genauso regelmäßig verlieren wie man selbst. Bestes Beispiel Mainz 05, die am Samstag bei den Ponys aus Gladbach die Punkte entführten.

Sicherlich kann Trainer Gisdol mit dem vorhandenen Kader keine Wunderdinge vollbringen, nur gelegentliche Überraschungen sind drin und das ist eben zu wenig. Aber man muss sich auch die Frage stellen, ob die Truppe wirklich auch auf Sieg eingestellt ist oder ob man bestenfalls mit einem Unentschieden schon zufrieden ist. Ich bin weit davon entfernt hier nach Trainerwechsel zu schreien, denn auch ein neuer Trainer wird mit diesem Kader arbeiten müssen, der aus meiner Sicht zu mindestens einem Drittel nicht bundesligatauglich ist.

Wenn man sehr optimistisch ist, dann darf man eventuell sogar hoffen dass der #effzeh am kommenden Wochenende in München punktet. Denn die scheinen nach einem glücklichen Unentschieden gegen Bielefeld und einer Niederlage gegen Frankfurt auch nicht gerade in Bestform. Sieht man es eher pessimistisch, dann könnte es allerdings gegen gefrustete Bayern auch ein Schlachtfest geben. Die Spieler sind gefragt und gefordert, sich dagegen zu wehren und vielleicht eine erneute Überraschung zu schaffen.

Vielleicht schafft es Gisdol ja, seinen Mannen mal etwas Mut zu einzuimpfen und auch gegen Bayern endlich mal offensiv spielen zu lassen. Denn als Fan gehe ich lieber mutig unter, bevor ich mir diesen Angsthasen-Fußball weiter ansehen muss. Dazu muss die Mannschaft allerdings auch mal 90 Minuten konzentriert bleiben und eigene Fehler auf ein Minimum reduzieren. Wunder gibts zwar nicht immer wieder, aber vielleicht manchmal… :whistle: