Sport

Hier findet man alles zum Thema Sport.

Schlachtfest zum Saisonabschluss

1.FC Köln

Wie gut das der Klassenerhalt schon sicher war. Das der #effzeh den Nachbarn aus Düsseldorf keine Schützenhilfe leisten würde, damit hatte ich vorher schon gerechnet. Sprich, eine Niederlage gegen Werder Bremen war quasi einkalkuliert, nicht zuletzt anhand der Tatsache, das man kein einziges der sogenannten „Geisterspiele“ gewinnen konnte.

Das es für die Mannschaft außer eventuell einer minimalen Verbesserung in der Tabelle um nichts mehr ging, konnte man schon in den ersten Minuten sehen. Und Bremen hatte eben den Biss, sich unbedingt noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu sichern. Das sich der Lieblingsclub dann allerdings mit 6:1 schlachten ließ, das ist trotz allem nicht nachvollziehbar. Zum Glück haben sich die Düsseldoofen mit ihrer Niederlage in Berlin selbst aus der Liga verabschiedet, sonst… Allerdings war der 1.FC Köln auch schon immer dafür bekannt, sich von Zeit zu Zeit zur Lachnummer zu machen.

Jetzt kann man als Fan nur hoffen, das die Sommerpause auch dazu genutzt wird an der Einstellung jedes einzelnen zu arbeiten. Denn ich glaube nicht, das man mit der Mentalität der vergangenen Wochen in der Saison 2020/21 irgendetwas reißen kann. Viel mehr möchte ich dazu überhaupt nicht schreiben, das würde meine Nerven nur unnötig beanspruchen.

Ich bin gespannt, ob man für diese Truppe überhaupt potentielle Verstärkungen anlocken kann. Als Berufsfußballspieler würde ich mir da eher einen anderen Verein suchen…

Ziel erreicht – Klassenerhalt

Kurz zusammen gefasst kann man die Saison so darstellen: Beschissen gestartet, sehr guter Zwischenspurt, gerade so das Saisonziel erreicht. Auch wenn einige zwischendurch dank des Tabellenstandes von höheren Weihen träumten, bin ich doch mit dem Minimalziel Klassenerhalt zufrieden. Auch wenn man bei den letzten 8 „Geisterspielen“ teilweise den Eindruck gewinnen konnte, das die Mannschaft das rettende Ufer überhaupt nicht erreichen wollte.

Wollen wir hoffen, das es in der nächsten Saison nicht wieder so knapp wird. Meine Nerven würden es dem #effzeh sicher danken…

Quelle: 1.FC Köln

Olympia 2020 in Tokio muss verschoben werden

landkarte

Manche Diskussionen und Entscheidungen kann man zwar teilweise nachvollziehen aber…

Diese massiven Eingriffe die im Moment nötig sind, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und abzuschwächen, treffen nicht nur jeden „normalen“ Bürger, auch die Berufssportler dieser Welt sind zur Untätigkeit verdammt. Von den zu erwartenden finanziellen Problemen der diversen Fußballligen hört oder liest man ja fast täglich, aber auch andere beliebte Sportarten wie Handball, Basketball oder Eishockey müssen überlegen wie es weitergeht, wenn diese Kontaktbeschränkungen noch lange dauern sollten. Aber auch viele Amateurclubs werden vielleicht nach dieser Corona-Krise Abstriche machen müssen.

Die Fußball-Europameisterschaft wurde schon um ein Jahr verschoben und je nachdem wie lange der Spielbetrieb noch aussetzen muss, ist auch der Termin im Sommer 2021 wohl noch nicht endgültig. Auch die Weltmeisterschaften in anderen Sportarten wurden schon abgesagt oder verlegt. Nur das IOC, das Internationale Olympische Komitee, hält immer noch an der Durchführung der Olympischen Spiele in Tokio vom 24. Juli bis 9. August 2020 fest. Für mich vollkommen unverständlich, zudem die Kritik einiger Landesverbände schon zu lesen war. Und die Kanadier haben sogar schon entschieden, kein Team zur Olympiade zu schicken.

Zuerst einmal stehen noch einige nationale Qualifikationswettbewerbe auf dem Terminkalender, die allerdings wohl zumindest in Asien, Amerika und Europa wohl im Moment unmöglich ausgetragen werden können. Hallen und Stadien sind gesperrt, an einen geregelten Trainingsbetrieb ist nicht zu denken. Einige Athleten haben schon ihren Verzicht auf Olympia mitgeteilt, die meisten trainieren noch, oft allerdings eingeschränkt, weil sie eben noch mit einer Durchführung seitens des IOC rechnen. Auch Tokio als Ausrichter der Spiele setzt sich im Fall einer Ausrichtung natürlich einem hohen Risiko aus.

Man stelle sich vor, in einer Stadt mit 38 Millionen Einwohnern reisen Athleten mit Betreuerstäben und Trainern ein und verbreiten das Virus dort weiter. Ein Szenario das man sich lieber nicht ausmalen möchte. Sicherlich waren mit der Ausrichtung der Olympiade immense finanzielle Investitionen notwendig und gerade das IOC dürfte alleine dafür, das die Spiele in Japan ausgetragen werden dürfen, nicht unerheblich die Hand offen gehalten haben. Fehlende Besucher und Einnahmen aus Fernsehrechten – da dürfte bei einer Absage ein dickes Minus zu verzeichnen sein.

Eine Verlegung um ein Jahr ist auch nicht mal so eben möglich, denn die 10.000 Wohnungen für Athleten, Trainer und Betreuer im olympischen Dorf sind alle schon verkauft. Doch eine Lösung muss sich finden und jetzt kann das IOC mal zeigen, das für die Institution nicht nur Geld das wichtigste ist, sondern auch im Sinne von Athleten und Ausrichtern entschieden werden kann. Zwar hat man sich noch vier Wochen „Bedenkzeit“ eingeräumt aber alles andere als eine Verschiebung der Olympiade wäre unverantwortlich.