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In dieser Kategorie findet man Tipps zu Software und hilfreiches für den Alltag.

Warum in die Ferne schweifen – Webcams aus aller Welt

kamera

Tja, im Moment isses ja Essig was das Thema Reisen angeht. Dank diesem mistigen Virus sind Urlaubsplanungen zumindest im Moment nur mit einem kleinen Risiko verbunden. Denn niemand kann absehen, wann andere Länder ihre Grenzen wieder öffnen oder auch unsere Hotels in deutschen Urlaubsgebieten wieder Gäste empfangen dürfen. Wir haben unseren geplanten Motorradurlaub in Kärnten mit Abstechern nach Italien und Slowenien auch erstmal storniert, aber dafür für 2021 geplant.

Aber im Internet kann man sich ja zumindest kurzfristig mal an andere Orte und in andere Länder beamen. In vielen Städten sind Webcams installiert, wo das Treiben am heimischen Bildschirm beobachtet werden kann. Ich habe mich gestern am ganz späten Nachmittag mal umgesehen und festgestellt: Es ist überall fast menschenleer. Am eindrucksvollsten war für mich die Sicht an/in die 5th Avenue in New York. Kein Auto auf der Straße, kein Mensch auf der Straße, wie man hier unten im ersten Screenshot sehen kann. Und ich denke mir, das dort normalerweise nachmittags um halb 3 die Hölle los ist.

Ich habe mal zusätzlich noch ein paar europäische Orte heraus gepickt und mit einem Klick auf das jeweilige Bildchen gelangt ihr sofort zur entsprechenden Cam. Ganz unten am Ende des Beitrags gibts dann noch ein paar Links, wo ihr noch jede Menge Links zu Webcams in der ganzen Welt findet. Es ist zwar im Moment nicht viel los aber als kleiner Zeitvertreib zu empfehlen.

New York, 5th Avenue
Rom, Colosseum
Brügge, Marktplatz
Prag, Altstadt
Dublin, O’Connell-Street
Madrid, Metropolis-Haus
Eindhoven, Marktplatz
New York, Brooklyn Bridge

Und hier gibts noch die versprochenen Links:
Skyline Webcams
feratel Webcams weltweit
earth TV
EarthCam
Elivewebcams
Und es gibt noch eine Menge mehr Webcams. Wer Langeweile hat, einfach mal googeln.

5 Tipps zum basteln mit Klopapier

daumen

Es soll ja Leute geben, die in diesen Zeiten der Corona-Krise handelsübliches Klopapier gebunkert haben bis der Keller voll war. Direkte Bunkerkünstler sind mir zwar noch nicht begegnet, aber auch ich habe in diversen Läden die ratzeputz leer gefegten Regale gesehen, die wahrscheinlich nicht nur bei mir nur fassungsloses Kopfschütteln verursacht haben. So stellte sich der gemeine Wessi im allgemeinen die Einkaufswelt der ehemaligen DDR vor, wobei ich glaube das unsere ostdeutschen Stammesbrüder nie Klopapier gehortet haben.

Doch irgendwann geht hoffentlich auch die Corona-Krise vorüber, die Ausgangsbeschränkungen werden wieder aufgehoben und die Zulieferer haben es geschafft, die Regale wieder voll zu bekommen. Nur unsere Klopapierhamster sitzen noch auf Bergen von Rollen, futtern was das Zeug hält, doch mehr als täglich dreimaliger Stuhlgang will nicht funktionieren. Und die Vorräte werden und werden nicht weniger. Tja liebe Hamster, für diesen Fall könnte man ja mal kreativ werden!

Ich habe gestern Abend mal bei YouTube nachgeschaut und nachfolgend könnt ihr euch 5 Videos mit Bastelanleitungen ansehen. Wen der Bastelrausch erfassen sollte den warne ich allerdings vor: Immer mindestens 30 Rollen auf Vorrat horten, denn wenn der nächste Dünnschiss kommt, dann…

Tipps zur Beschäftigung bei Langeweile und Ausgangsbegrenzungen

tipp

Zumindest gestern haben doch bei uns fast alle die Vorgabe verstanden das es im Moment besser ist, einfach mal in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Ich habe den gestrigen Nachmittag überwiegend auf dem Balkon in der Sonne verbracht und außer ein paar gelegentlich vorbei fahrenden Autos nur ganz wenige gesehen, die sich draußen aufhielten. Löblicherweise waren sie aber auch alle alleine unterwegs. Normalerweise sieht es da – gerade an einem Sonntag – doch ganz anders bei uns aus.

Glücklich können sie natürlich die schätzen, die bei diesem Wetter zumindest draußen an der frischen Luft im Garten sitzen oder sich dort anderweitig beschäftigen können. Ich habe ich dieser Woche schon ein paar Nachbarn dabei beobachten können, wie sie ihren Balkon entmüllt haben. Wahrscheinlich für den Fall, das wirklich eine Ausgangssperre droht. Doch man kann sich auch in diesen Zeiten sinnvoll mit Dingen beschäftigen, die man sonst gerne mal schleifen lässt.

Ich habe mir zum Beispiel gestern mal mein Prime-Konto vorgeknöpft und ausgemistet. Man kennt das ja, mit dem Smartphone werden zigfach Fotos gemacht und nicht alles benötigt man für die Ewigkeit. In meinem Fall sind auch viele berufliche Fotos, Mängel, Störfälle usw. darunter, was in der Zwischenzeit längst erledigt ist. Bei mir wird das eben alles als „Backup“ sofort in die Cloud also zu Amazon Prime geschossen. Stand gestern waren das knapp 18.000 Bildchen, wovon ich erstmal knapp 4000 gelöscht habe.

Alleine dafür ging schon der Vormittag drauf. Nach dem Mittagessen und einem kleinen Mittagsschläfchen habe ich dann mein Büro wie schon erwähnt nach draußen verlegt. Es war zwar temeraturmäßig gesehen noch etwas frisch, aber in der Sonne ganz angenehm. Dann gings ans Eingemachte, sortieren und Alben anlegen. Nach gut drei Stunden hatte ich gut ein Siebtel der verbliebenen 14.000 Fotos sortiert und eingeordnet und stellte fest, das diese Arbeit wohl an diesem Sonntag nicht zu erledigen sei. Aber die Corona-Krise wird wohl leider Gottes auch nicht so schnell beendet sein und schließlich muss ich dann auch noch etwas zu tun haben.

Auch manches Smartphone ist dank massig Speicherplatz und Speichererweiterungen fast zur Müllkippe verkommen. Ich kenne Leute, die bunkern die WhatsApp-Nachrichten, Bildchen und Videos aus zig Jahren auf dem Telefonknochen. Zuletzt wollte mir jemand ein Foto zeigen was allerdings daran scheiterte, das er sich nicht mehr daran erinnern konnte wann er es aufgenommen hatte. Und in dem Wust von Aufnahmen war dieses Foto unauffindbar. Warum also jetzt nicht mal aufräumen? Zudem wird der freigegebene Speicherplatz sicher bei einigen immens sein…

Wer es nicht ganz so ausgiebig mag, der kann ja auch einfach mal Ablage machen, sprich seine Rechnungen und Belege abheften. So etwas mache ich für gewöhnlich nur jedes Vierteljahr, vorher wird erstmal in einer Schublade gesammelt. Gut, Rechnungen sprich dringendes sind bei mir nur im seltensten Fall dabei, alles wird vom Konto abgebucht. Aber jetzt wäre doch ein guter Zeitpunkt, Telefonrechnungen, Gehaltsabrechnungen, Versicherungsbelege etc. mal wieder zu sortieren und abzuheften. Oder gehört ihr zu den Schubladensammlern die niemals etwas abheften?

Der nächste Tipp geht an die Computerbesitzer. Wir alle wissen ja, das sich innerhalb kürzester Zeit soviel Müll (siehe Smartphone) auf dem Rechenknecht ansammeln kann, das man irgendwann nicht mehr durchblickt. Genau jetzt besteht die Möglichkeit das zu ändern! Schnappt euch euren Rechner, schaltet mal Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, Email und was weiß ich alles aus was euch mit Benachrichtungen nervt und sortiert mal eure Dateien. Da wird mit Sicherheit vieles nicht mehr benötigt es sei denn, ihr entmüllt regelmäßig.

Und wenn ihr dann alles mal wieder so habt das ihr durchblickt, dann wäre doch so ein Daten-Backup auch keine schlechte Idee. Viele – und das weiß ich aus Erfahrung – vernachlässigen leider, ihre Dateien regelmäßig zu sichern. Sei es nun praktisch als Sicherung in einer Cloud, per externer Festplatte und einem Backup-Programm (einfach mal googeln) oder wenn das Datenaufkommen nicht so groß sein sollte auch auf einem USB-Stick. Sollte der Rechner nämlich mal abstürzen, kann man zumindest auf seine wichtigsten Dateien jederzeit zurückgreifen.

Und die jetzt nicht so aktiven im Social Network haben gerade jetzt Zeit und Muße, mal ein gutes Buch zu lesen. Ich muss gestehen, das ich jetzt eher nicht so der Bücherwurm bin, eher so der Nachrichten- und Neuigkeitenfreak. Und das neueste gibts nun mal nicht unbedingt in einem Buch. Das einzige was ich relativ regelmäßig außerhalb des Internets lese sind Motorradzeitschriften, alles andere eben nur online. Ebooks habe ich mal vor 2 Jahren probiert, ist aber auch nicht so meins. Aber die Geschmäcker sind verschieden und Bücherwürmer haben im Moment bestimmt keine Langeweile.

Sicher sind das alles keine Allheilmittel aber zumindest für einige Zeit kann man sich damit sinnvoll beschäftigen. Habt ihr vielleicht noch andere Tipps? Ich zumindest werde mich in dieser Woche auch mal dem Keller widmen. Da hat sich nämlich über die Wintermonate wieder einiges angesammelt, was da nicht unbedingt hinein gehört. Und wenn das alles erledigt sein sollte und dann immer noch Ausgangsbegrenzungen erforderlich sein sollten, dann gibts ja da noch 5 nicht zusammengebastelte Motorradmodelle, die schon länger wegen Zeitmangels auf Vollendung warten.

Also so schnell wird es mir nicht langweilig werden…