Ahrtal-Hilfe

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Von den wirklich verheerenden Überschwemmungen, die vor ziemlich genau 2 Monaten unter anderem das Ahrtal sehr getroffen haben, hat ja wahrscheinlich jeder gehört, gelesen oder gesehen. Und mir persönlich hat es buchstäblich in der Seele weh getan, unser Naherholungsgebiet so zerstört zu sehen. Ich weiß nicht wie oft ich vor den Überschwemmungen schon im Ahrtal war, da werden über die Jahre sicherlich einige hundert Male zusammen kommen. Mal schnell nach Feierabend mit dem Moped auf ein Käffchen und ein Schwätzchen zu Fred, mit Freuden auf dem Wein-Wanderweg oder auch mal ein Wochenende zur Erholung.

So wie es war wird es leider so schnell nicht mehr werden, wenn man das Ausmaß der Überschwemmungen mal mit eigenen Augen gesehen hat. Ich habe es gesehen, denn ich habe an 3 Wochenenden versucht mitzuhelfen, dieses Chaos wenigstens wieder halbwegs in den Griff zu bekommen. Doch leider fehlt es immer noch an Materialien und Baustoffen, um die beschädigten und teilweise noch zerstörten Gebäude auch winterfest zu machen.

Wer seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen möchte oder Sachspenden abgeben möchte, der kann sich am besten bei AhrHelp registrieren, dort wird alles koordiniert. Auch in unserer Firma ist/war das Ahrtal natürlich oft Gesprächsthema und so habe ich mich sehr gefreut, dass Rudi mein Chef und alle Kollegen auch mit auf den Hilfezug mit aufspringen.

Im Oktober werden wir alle zusammen für jeweils 4 Tage im Ahrtal aufschlagen. Chef organisiert mit einigen anderen Firmen im Moment noch weitere Hilfe/Spenden bei unseren Händlern und Zulieferern, denn wir wollen einigen Betroffenen Wärmepumpen installieren und möglichst so viele wie nur möglich. Vorerst kommt es dabei nicht auf Schönheit an, sondern nur auf Effektivität. Denn mit den Dingern kann man sowohl trocknen, kühlen und auch heizen. Heißt auf deutsch, Innengerät an die Wand, Außengerät vor die Tür, Verrohrung, Verkabelung, Inbetriebnahme.

Das wird Akkord vom feinsten und ich freue mich wirklich, das ausnahmslos alle Kollegen da mitmachen und sogar auf Urlaubstage verzichten. Es ist zwar leider auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein aber man die Leute ja wenigstens etwas unterstützen. Wenn wir so abgesoffen wären, würden wir uns auch über jede Hilfe freuen.

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