Amazon

Amazon und der Verpackungsmüll

Es gibt solche Dinge, die muss man nicht verstehen.

Überall wird einem gepredigt, dass man Müll vermeiden soll. Die meisten bemühen sich ja auch redlich, doch aus Erfahrung kann ich berichten, dass der Versandhandel scheinbar damit Probleme hat. Und das betrifft nicht nur den Branchenriesen Amazon, doch um Amazon geht es in diesem kleinen Beitrag im speziellen.

Mein Kollege T. hatte eigentlich nur einen kleinen Spaten Löffel (siehe Foto, daneben ein „normaler“ Kaffeelöffel) für das Kaffeeservice seiner Mutter bestellt, damit sie den Zuckerkonsum ihrer Freundinnen beim wöchentlichen Kaffeeklatsch stilvoll befriedigen kann. Um so erstaunter war T. dann, als er dieses kleine Löffelchen bekam. Da Bilder ja mehr als 1000 Worte sagen, hat er mir sie freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Da war wohl ein wirklicher Verpackungskünstler am Werk oder T. hat zusätzlich noch einen Regenschirm bestellt und es mir nicht gesagt…

Löffel
Verpackung

Werbung nein danke!

Werbung

Früher… Früher gabs Werbung nur im Briefkasten. Gut, die gibts heute auch noch und so mancher Pizzabäcker verewigt sich fast wöchentlich in der Blechkiste. Und wird ebenso flugs in der Papiertonne entsorgt. Der zweite Werbeblock – nur ungleich umfangreicher – wird immer mit dem Wochenblättchen geliefert. Wenns um Artikel diverser Elektronik-Fachmärkte geht schaue ich gelegentlich mal rein, der große Rest geht auch gleich in die Tonne. Die Tonne für Papier und Pappe könnte fast abgeschafft werden, wenn der ganze Werbemüll nicht wäre…

Der andere große Werbeblock wird per Email angeliefert. Gut, das meiste sondert Gmail schon aus. Doch man kennt das ja, hast du einmal irgendwo etwas bestellt und/oder gekauft, hast du oft auch einen Newsletter am Hacken. Und so habe ich mich am vergangenen Wochenende mal aufgemacht, dieses ganze überwiegend ungewollte Zeug mal zu kündigen bzw. abzubestellen. Deutlich leerer ist es in den diversen Postfächer jedenfalls schon einmal geworden. Naja, den Platzhirsch Amazon kann man wahrscheinlich nicht bremsen und bei Booking.com ist manchmal sogar etwas interessantes dabei.

Und dank des Newsletters vom Lieblingsclub konnte ich vor kurzem mal wieder die Klamottensammlung etwas erweitern. Und alles andere ist jetzt abbestellt. Mal sehen ob sich auch wirklich jeder daran hält.