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Gestern habe ich mir ein iPhone gekauft

smartphoneGestern war ich einkaufen…

Ich musste beruflich an den Arsch der Welt nach Cham im Bayrischen Wald, unweit der tschechischen Grenze. Von dort aus habe ich dann einen Abstecher zu unseren östlichen Nachbarn gemacht. Kurz hinter der Grenze gibt es einen Vietnamesenmarkt, auf dem so gut wie alles vertickt wird. Von der biologisch abbaubaren Unterhose über diverse elektronische Artikel bis zu Zigaretten, verscheuert wird alles was sich zu Geld machen lässt.

Wenn man Glück hat, dann kann man unter Umständen sogar seine eigenen Sachen wieder käuflich erwerben, die einem vorher aus dem Auto geklaut wurden. Aber das nur nebenbei… Gestern habe ich auch etwas gekauft, nämlich das neue iPhone PS6M. Nagelneu, wobei das Typenschild schon etwas abgegriffen aussah. Aber 20 Euro erschien mir ein fairer Preis für ein Telefon, das nichts kann was andere Telefone nicht auch können und sich noch dazu in Hosentaschen ergonomisch dem Körper angleicht.

Allerdings habe ich jetzt ein Problem, denn die Spracheinstellung ist noch auf vietnamesisch eingestellt. Und das iPhone PS6M ist scheinbar noch so neu, dass selbst Google mir keine Bedienungsanleitung finden wollte. Nun seid ihr meine letzte Rettung, denn unter euch gibt es sicher eine Menge Fetischisten, die sich mit diesem Apple-Gedöns gut auskennen. Oder gar vietnamesisch in Wort und Schrift beherrschen…

Hier unten seht ihr das Typenschild, damit könnt ihr sicher etwas anfangen und mir weiter helfen. Gut, über die Schreibfehler müsst ihr hinweg sehen, sind halt Vietnamesen…

iphone

Das neue iPhone 6

smartphoneKeine Angst, es wird nicht technisch…

Über die Neuerscheinungen des Obstladens wurde in den vergangenen Tagen auch genug geschrieben und philosophiert. Außerdem bin ich garantiert nicht der richtige, um über Smartphones zu berichten. Denn ich bin immer noch mit meiner mittlerweile 4 Jahre alten Samsung-Gurke unterwegs und auch vollkommen damit zufrieden. Und ich gehöre auch nicht zu den Fetischisten, die regelmäßig ausrasten nur weil mal wieder ein neues Smartphone erscheint.

Womit wir aber fast beim eigentlichen Thema werden. Denn ich frage mich wirklich ob ich zu den scheinbar wenigen gehöre, die Preise von 700-900 Euro! für ein popliges Smartphone ein wenig heftig finden. Für diese Kohle bekomme ich nämlich auch zwei durchaus akzeptable Notebooks, die man zwar nicht in die Hemdtasche stecken kann, die dafür aber bequemer zu bedienen sind. Und ich staune, dass gerade viele Jugendliche voll im Smartphonerausch sind, wo die Kohle naturgemäß noch nicht so locker sitzt.

Ob es sich jetzt um Produkte von Apple, Samsung oder sonstigen Konkurrenten handelt spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Schon 500 Ocken für einen Telefonknochen finde ich heftig und ich persönlich käme auch nie auf den Gedanken, so viel Geld für so ein Spielzeug auszugeben. Klar, mit den entsprechenden Mobilfunk-Verträgen der Anbieter zahlt man so ein Smartphone quasi in Monatsraten ab. Aber auch dann wird es nicht gerade günstiger, sich so ein Ding zuzulegen.

Ich bin mal gespannt wann die ersten Smartphones 2000 Euro und mehr kosten werden und welche Funktionen man ihnen noch implementiert. Und ebenso gespannt bin ich, ob der Verbraucher in Punkto Preise irgendwann einmal eine Schmerzgrenze zeigt oder ob nur das Statussymbol an sich zählt. Koste es was es wolle…