Bundesligatabelle

Es hat sich was getan beim Lieblingsclub

1.FC Köln

Wenn man bedenkt, das der Lieblingsclub nach dem 12. Spieltag der Hinrunde gerade lächerliche 7 Punkte auf der Habenseite zu verzeichnen hatte, war ich noch Anfang November davon überzeugt, das ein erneuter Abstieg aus dem Fußballoberhaus nahezu unausweichlich wäre. Doch es hat sich was getan beim Lieblingsclub…

Zwar war auch der Trainerwechsel zu Markus Gisdol nicht sofort von Erfolg gekrönt, doch immerhin konnte man die letzten 4 Spiele der Hinrunde allesamt gewinnen und so zählbares auf dem Punktekonto verbuchen. Und auch in der Rückrunde wurden weiterhin fleißig Punkte gesammelt. Bis auf zu erwartende und leider auch deutliche Niederlagen in Dortmund und München konnten 8 der letzten 10 Spiele gewonnen werden. Und es ist nicht utopisch, beim Nachholspiel gegen Mönchengladbach am kommenden Mittwoch auf mindestens einen Punkt zu hoffen.

In der Bundesligatabelle belegt der #effzeh mit nunmehr 32 Punkten einen soliden 10. Platz und die paar Punkte die man noch zum sicheren Verbleib in der 1. Liga benötigt, sollten doch auf jeden Fall noch drin sein. Das ist bisher die erfolgreichste Rückrunde seit immerhin 31 Jahren und auch wenn die ersten schon wieder von höheren Zielen phantasieren, bin ich schon zu zufrieden nicht bis zum Ende der Saison zittern zu müssen.

Warten wir ab, ob die Erfolgsserie weiter geht.

Es wird immer dunkler beim #effzeh

1.FC Köln

Nach der gestrigen 2:0-Niederlage in Düsseldorf wird die Luft immer dünner beim Lieblingsclub. Und der malträtierte Fan fragt sich langsam, gegen wen man denn überhaupt noch gewinnen will. Zwar ist noch nicht alles aus den Fugen, denn der Punkterückstand hält sich – zumindest noch – in Grenzen. Doch es fällt schwer, im Moment irgendetwas positives zu erkennen.

Wieder einmal Personaldiskussionen um Veh und Beierlorzer, der eine geht voraussichtlich im Sommer, wahrscheinlich schon früher. Für den anderen dürfte es dank der gestrigen Niederlage und der Pokalpleite unter der Woche gegen Saarbrücken auch nicht entscheidend einfacher werden, seinen Arbeitsvertrag zu erfüllen. Und die Mannschaft wirkt komplett verunsichert, kein Selbstvertrauen, nichts. Da wird einem schon Angst und Bange…

Die momentane Verunsicherung färbt selbst auf Spieler ab, die man mal als Stütze der Mannschaft bezeichnet hat. Doch seit Wochen „glänzt“ auch Schlußmann Timo Horn mit unerklärlichen Fehlern. Und wenn die Abwehrreihe und der Torwart nicht mit guten Leistungen überzeugen können, dann rappelts meistens hinten im Karton. Das Mittelfeld ist über weite Strecken des Spiels nicht vorhanden und in der Offensive wirken zwei Spieler, die in Liga 2 Torgaranten waren, aber für Liga 1 scheinbar ungeeignet sind.

Selbst ein anderer Trainer hätte wahrscheinlich ebenso damit zu kämpfen, aus dem vorhandenen Personal eine bundesligataugliche Mannschaft zu formen. Wenn sich bei dieser Truppe nicht schnell etwas ändert, dann dürfte wohl am Ende der Saison wieder einmal ein Abstieg fällig sein. Es ist zum kotzen!

Bundesligaauftakt VfB Stuttgart – 1.FC Köln

effzehDas hat Nerven gekostet.

Ich drücke es einmal vorsichtig aus: Ein Anfang ist gemacht. Es war in meinen Augen ein sehr unterhaltsames Spiel. Bei dem der #effzeh sich nicht hätte beklagen dürfen, wenn man nach einer knappen Viertelstunde mit 2:1 zurück gelegen hätte. Erst ab Mitte der ersten Hälfte konnte sich der #effzeh dem Druck der Stuttgarter etwas entziehen, beide Mannschaften boten dem Gegner viel Platz und beide Teams agierten mit viel Drang zum gegnerischen Tor.

Trotzdem war natürlich noch nicht alles Gold was glänzt. Vieles entstand eher zufällig, Rechtsverteidiger Olkowski mit einigen Schwächen und einem deutlichen Tempodefizit zum Gegenspieler, Jojic bis zu seiner Auswechslung fast nicht zu sehen. Der VfB Stuttgart war im Gegensatz zur Vorsaison fast nicht wieder zu erkennen und der #effzeh hätte sich durchaus nicht beklagen können, wenn man angesichts der vielen Chancen der Stuttgarter das erste Saisonspiel verloren hätte. Überhaupt schien mir das letztjährige Prunkstück der Mannschaft, die Abwehr, anfänglich noch sehr unsicher zu sein.

Es bleibt sicherlich noch viel Arbeit für das Trainerteam, um die noch vorhandenen Mängel abzustellen. Positiv ist anzumerken, dass man dem Team zumindest anmerkte dass es in Stuttgart mehr als einen Punkt holen wollte. Und man darf den 3:1-Sieg ruhig glücklich nennen, auch wenn es das Ergebnis nicht wiederspiegelt. Man kann dieses Spiel vielleicht so beschreiben: Viel Glück gehabt, gut eingewechselt und zum absolut richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen.

Der erste Dreier ist im Sack, noch dazu auswärts. 37 weitere Punkte fehlen noch, um auch in diesem Jahr nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Über etwas mehr darf gerne spekuliert werden, doch zur Überheblichkeit besteht kein Grund. Denn schon am kommenden Samstag wird es gegen den VfL Wolfsburg wahrscheinlich schwerer, im Heimspiel zumindest einen Punkt zu holen. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit, um sich an der aktuellen Tabelle zu ergötzen…

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