Desire

Erfahrungsbericht mit dem HTC Desire 500

smartphoneKnapp einen Monat nutze ich nun das HTC Desire 500.

Vorrangig kann ich aber schon mal festhalten: Ich habe mich an das Ding gewöhnt, nachdem ich jahrelang nur Samsung-Smartphones hatte. Und obwohl es eher ein Verlegenheitskauf war, werde ich es jetzt auch nicht mehr eintauschen. Mein HTC Desire ist weiß mit einem blauen Rand, wobei mir die Farbe eines Smartphones eigentlich relativ egal ist. Jedenfalls wenn es nicht pink oder sonst etwas schwuchteliges ist… Noch dazu sieht man von seiner Farbe nichts mehr, weil ich mir so eine Silikonhülle über die Rückseite gepappt habe, falls ich einmal irgendwo anecken sollte. Was nicht unwahrscheinlich ist…

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Das Display ist mit seinen sichtbaren 4,3 Zoll allemal groß genug, schließlich brauche ich kein Heimkino um zu telefonieren. Das Gewicht des HTC ist mit knapp 125 Gramm noch angenehm und man hat auch bei längeren Telefongesprächen nicht das Gefühl, einen Amboß in der Hand zu halten. Trotz der im Vergleich zu teureren Geräten niedrigen Auflösung ist alles scharf genug und gut zu erkennen. Und die CPU hat auch weniger zu verarbeiten.

Das Display habe ich mit einer entsprechenden Folie geschützt, denn nichts ist ärgerlicher als ein verkratztes Display. Zudem sind diese Folien in der Anschaffung nicht gerade teuer, ich habe für 2 Folien und die Silikonhülle gerade mal knapp 7 Euro bei Amazon bezahlt.

Das HTC Desire ist mit einem Qualcomm Snapdragon 200-Chipsatz und einem mit 4 x 1200 Megahertz getakteten Quad-Core-Prozessor ausgestattet, von dessen Leistung ich angenehm überrascht bin. Man darf nicht vergessen, das ich für das Desire mal gerade 150 Euro gelöhnt habe, wenn auch mit Verhandlung. Die CPU sorgt jedenfalls für genügend Leistung, selbst Videos laufen ruckelfrei und ein schnelles Surfen im Netz ist allemal möglich.

Mehr benötige ich auch nicht. Schließlich zocke ich mit dem HTC nicht und die Apps die ich nutze laufen ohne murren so wie sie sollen. Für den Preis kann man da wirklich nicht motzen. Für den „normalen“ Alltag ist das HTC Desire auf jeden Fall eine wirklich preiswerte Empfehlung, wobei ich jetzt auch nicht zu den Menschen gehöre, die immer das neueste und damit auch oft das teuerste haben müssen.

Der Arbeitsspeicher von einem Gigabyte reicht mir vollkommen aus, wobei ich aber auch keine speicherintensiven Apps nutze. Die 4 GB internen Speicherplatz habe ich mir mit mit einer 16 GB-microSD-Karte aus meiner alten Funkgurke erweitert, theoretisch kann man hier auch noch 64 GB bunkern. Für den normalen Hausgebrauch dürfte dies vollkommen ausreichen.

Auf dem HTC läuft Jelly Bean als Androidversion in Zusammenarbeit mit HTC Sense 5. Die Funktionen von HTC Sense kann man bei Wikipedia nachlesen. Das Schmuckstück des Desire ist sicherlich seine Kamera. Die Frontkamera leistet 8 Megapixel mit maximal 3264 x 2448 Pixeln, die zweite Kamera löst mit 1440 x 900 Pixeln auf. Einen kleinen Kameracheck hatte ich ja hier schon veröffentlicht.

Der Akku hält bei mir locker den ganzen Tag, wobei es aber auch regelmäßig abends wieder am Ladegerät hängt. Bei einem Kapazitätsversuch habe ich letzte Woche knapp 3 Tage reichlich telefoniert und war auch im Netz unterwegs. Bei 12% ging das Desire dann wieder an den Strom, insgesamt aber schon eine sehr gute Rate. Ich kenne teurere Geräte die diese Zahlen nicht erreichen…

Mittels Bluetooth kann ich mich auch im Auto verbinden und sowohl im Sprech- als auch im Empfangsmodus ist alles gut zu verstehen. Dank HTC Sense lassen sich auch gespeicherte Daten schnell mit Laptop oder Tablet synchronisieren. Die gängigsten Office-Formate werden ebenso wie die gängigsten Bildformate fehlerfrei angezeigt. Audio und Video habe ich nur mal zu Versuchszwecken genutzt, denn Videos schaue ich mir lieber auf dem Tablet an und Musik höre ich entweder im Auto oder daheim. Wobei die Abspielqualität bei Musik dank integriertem Equalizer nicht die schlechteste ist.

Wahrscheinlich kann das HTC Desire 500 noch einiges mehr, was ich bisher noch gar nicht ausprobiert habe. Doch das was ich bisher genutzt habe, das kann es gut bis sehr gut. Das HTC Desire 500 ist kein HighTech-Wunder, bedenkt man aber den Kaufpreis, ist es allemal empfehlenswert. Wer sich dafür interessiert, der findet hier ein Datenblatt mit der vollständigen Konfiguration.

HTC Desire 500 – Kleiner Kameracheck

Etwas überrascht war ich gestern, als ich während einer kurzen Pause mal die Kamera meines „neuen“ HTC Desire 500 ausprobiert habe. Die Qualität ist nicht die schlechteste und mit etwas Nachbearbeitung könnte man daraus noch ein wirklich ansehnliches Foto zaubern…

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Die größere Version gibt es mit einem Klick ins Foto bei Pinterest.

Der erste Tag mit dem HTC Desire 500

androidMal ehrlich, muss es denn gleich immer ein Top-Modell sein?

Ich hatte ja gestern berichtet, dass ich mein altes Smartphone unfreiwillig geschrottet habe. Und da war natürlich Gefahr im Verzug, denn vor allem für die Kunden muss man ja erreichbar sein. Und da ich hier noch in den bajuwarischen Urwäldern unterwegs bin, musste eine schnelle Lösung her. Und so bin ich dann vorgestern an das HTC Desire 500 gekommen…

Nach nun knapp zwei Tagen Verwendung kann ich sagen: Schlecht isses nicht, das HTC. Allerdings bin ich jetzt auch nicht so ein Freak, der gleich immer die aktuellsten Smartphone-Versionen haben muss. Wichtig ist zuerst einmal, dass das Ding telefonieren kann. Und das kann es… Ins Internet komme ich auch und in Punkto Apps auf dem Smartphone bin ich sowieso Puritaner. Das was wichtig ist habe ich auf dem Tablet und auf dem HTC befinden sich jetzt genau 7 Apps, davon waren allerdings 4 schon vorinstalliert und ich bezweifle, dass ich die je benötigen werde.

Mir ist auch egal, ob das Ding jetzt die gerade aktuellste Android-Version intus hat. Hat es nämlich nicht, da läuft nämlich noch das Geleebonbon (4.1.2) drauf. Das aber sehr zügig, ohne zu ruckeln oder zu wackeln. Die Kamera leistet 8 Megapixel, allerdings habe ich die Qualität der Fotos noch nicht ausprobiert. Der Akku präsentiert sich bisher erstaunlich genügsam und trotz des Plastikbodys macht das Ding einen stabilen Eindruck. Heute oder morgen werde ich mir allerdings noch eine Schutzfolie für das Display besorgen und wahrscheinlich auch so einen Silikonschutz für die Rückseite. Sicher ist sicher…

Für den Preis von 150 Euro kann man nicht motzen und ich würde auch nie im Leben 500 Euro oder mehr für ein Smartphone ausgeben. Auch wenn die Kohle ja eigentlich nur vorgestreckt habe… Das HTC ist noch relativ handlich, hat ein 4,3 Zoll großes Display und ist von seinen Ausmaßen kein Heimkino. Brauche ich ja auch nicht, wichtiges wird mit dem Tablet oder Laptop erledigt. Auf dem Display ist alles gut erkennbar, auch wenn es sicherlich bessere Auflösungen gibt.

Rechnet man Betriebssystem, die vorinstallierten und meine neu hinzu gekommenen Apps zusammen, bleiben mir noch knapp 700 MB freier Speicherplatz. Reicht mir allemal, aber da wenigstens die micro-SD-Karte den Sturz meiner alten Funkgurke überlebt hat, sind auch noch zusätzliche 16 GB Speicher für Fotos, Unterlagen etc. drin. Werde ich wahrscheinlich nie benötigen aber was solls. In den nächsten Tagen werde ich mich erst einmal besser an das HTC gewöhnen. Der erste Eindruck ist jedenfalls nicht der schlechteste…