Diva

Wahrscheinlich die letzte größere Tour für dieses Jahr – Mit der Diva in den Norden

In diesem Jahr habe ich ja endlich mal mehr Zeit gehabt. Und diese Zeit wurde sehr oft auf der dicken Diva verbracht. Urlaub in Kroatien, ein langes Wochenende am Veluwemeer in Holland, Touren durchs Sauer- und Siegerland, Westerwald, entlang der Mosel über Trier nach Luxemburg, zur Rennstrecke nach Spa in Belgien und natürlich einige Trips kreuz und quer durch die Eifel. So kamen seit April knapp 10.000 Kilometer zusammen. Und das Restprofil des Hinterradreifens wird am Wochenende aufgebraucht, morgen mittag gehts in den Norden.

Stützpunkt für das kommende Wochenende wird Papenburg sein, denn ich wollte schon immer mal die Meyer Werft besichtigen, wo die großen Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Als kleine Ergänzung wird es eine kurze Hafenrundfahrt bis zur Seeschleuse geben, Papenburgs Tor zur Welt. Am Nachmittag gehts dann mit der Diva nach Ostfriesland, Leer, Aurich und Norden stehen zur Besichtigung an.

Diva

Am Sonntag steht dann eine Tour nach Neuharlingersiel auf dem Plan, bisschen Seeluft schnuppern. Geplant ist noch eine Fahrt nach Wilhelmshaven, da müssen wir aber sehen wie wir zeitmäßig klar kommen. Wenns zu knapp werden sollte, gehts direkt von der Nordsee wieder in Richtung Heimat. Wo dann schon der neue Hinterreifen wartet… Ich hoffe das der Wettergott mitspielt, die Aussichten sind zumindest nicht so schlecht.

Schaun wir mal, ob die letzte größere #Divatours für dieses Jahr auch funktioniert wie geplant.

Neue Endrohre für die dicke Diva

Etwas neues braucht der Mensch…

Eigentlich nicht der Mensch, eher das Moped. Denn die Auspufftöpfe der Diva sind nicht mehr so ganz koscher, weshalb ich mich gestern Abend mal auf die Suche nach neuen Endrohren gemacht habe. Meinen ursprünglichen Plan, nämlich den Eisenhaufen auf eine 4 in 1-Anlage umzurüsten, habe ich allerdings schnell wieder aufgegeben. Erstens teuer, zweitens potthässlich.

Also wieder zwei Endrohre, die die Auswürfe des ollen Vierzylinders munter verteilen sollen. Natürlich spielt auch der Klang eine Rolle, denn ein Moped muss man auch hören können. Sonst könnte man ja gleich eine Nähmaschine fahren… B-) Fündig geworden bin ich bei Barracuda und die beiden GoldAlustücke samt Mittelrohren entlasten den Geldbeutel mal wieder um knappe 500 Euronen.

Auspuffrohre
© barracudaexhaust.com

Und wenn mir der Klang dann am lebenden Objekt doch nicht gefallen sollte, gibts ja immer noch die Möglichkeit den entfernbaren DB-Killer mal rauszuholen. Dann muss ich die Diva wahrscheinlich erstmal vor die Stadt schieben bevor ich sie starte, damit die Nachbarschaft nicht vor Schreck vom Küchenstuhl fällt. Naja, schaun mer mal, ausprobieren werde ich es bestimmt mal… ;-)

Kurzer Trip nach Holland

Yamaha

Wir Kronen der Schöpfung sind ja im allgemeinen schon ein leidgeplagter Typ Mensch. Zumindest wenn Frauen im Spiel sind… Den anderen Menschen gelüstet es zum Beispiel bei vorhergesagtem Kaiserwetter eher danach die Filiale eines großen schwedischen Pappmöbelheerstellers aufzusuchen, anstatt das Wetterchen auszunutzen und ein wenig in der Botanik zu cruisen. Erschwerend kommt noch hinzu, daß das weibliche Hinterteil alles über 50 Kilometer als unangenehm empfindet.

Da Männer nur in den allerseltensten Fällen gewillt sind, stundenlang in einem schlecht belüfteten Gemäuer herum zu latschen, um schlußendlich dann ein Paket Teelichter bezahlen zu dürfen, hab ich mich ganz kurzfristig entschieden den Nachbarn aus dem Käseland einen Besuch abzustatten. Also kleines Gepäck geschnürt, auf die Diva gepackt und auf in Richtung Amsterdam. Ist ja von Köln gut in 3 Stunden zu schaffen, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. B-)

Dort angekommen traf mich allerdings erstmal der Hammer, soviel Leute schwirrten dort umher. Selbst einen Parkplatz für die Diva konnte ich nur mit Mühe und Not erhaschen. Und nachdem ich dann in 7 Hotels aller Preiskategorien jeweils „ausgebucht“ hörte, hab ich meinen Plan kurzerhand geändert und bin knappe 80 Kilometer weiter nach Gelderland gefahren. Und dort in Harderwijk war direkt die erste Anfrage erfolgreich, 75 Euro mit Frühstück in einem netten kleinen Strandhotel mit großem Planschbecken (Veluwemeer) vor der Tür. Für diese Gegend fast ein Schnäppchen.

Gestern Nachmittag hab ich es mir dann gut gehen lassen, mich ans Veluwemeer gepflanzt, Bierchen geordert und lecker gegessen. Zufällig hab ich dann gestern Abend im Hotel noch 2 Biker aus Düren kennengelernt und mit den beiden dann am Abend bei ein paar weiteren Bierchen noch olle Kamellen aufgewärmt, bevor mir dann um halb 11 fast die Klüsen zufielen.

Heute morgen um halb 9 gabs dann ein vorzügliches Frühstück. Dabei hab ich mir dann noch die Rücktour ausbaldowert. Zuerst mal werde ich mir hier die nähere Umgebung ansehen/erfahren und auf dem Nachhauseweg werden noch 2 Stops in Hilversum und Utrecht eingelegt und ein wenig Städte erkundet. Und dann heute nachmittag über Eindhoven wieder nach Hause. In der Hoffnung, daß Teelichter ausverkauft waren…