Diva

Basteltag an der Diva

Das heutige bescheidene Wetter werde ich mal ausnutzen und etwas Zeit in der Garage verbringen. Denn an der Diva muss noch ein bisschen geschraubt werden. Nix wildes, eigentlich nur ein paar Sachen austauschen. Zuerst einmal ist ein neues Ladekabel fürs Smartphone fällig. Das hat nach 2 Jahren den Geist aufgegeben, wahrscheinlich am Stecker gebrochen. Also habe ich mir in dieser Woche etwas neues organisiert, 1,5 Meter lang. Denn die USB-Steckdose habe ich unter der Sitzbank montiert und das neue Kabel wird wie das alte auch am Rahmen unter dem Tank hergeführt. Also Tank abbauen, Kabel verlegen, mit Kabelbindern befestigen, Tank wieder montieren und fertig.

Die zweite Baustelle betrifft die Hupe des alten Mädchens. Nicht nur Yamaha verbaut Hupen, die eigentlich den Namen nicht verdienen. Jede Fahrradklingel ist da lauter… Gut, die Hupe benötige ich eigentlich äußerst selten, allerdings hat das Originalteil nun endgültig den Geist aufgegeben. Ich vermute mal Feuchtigkeit, jedenfalls ist dem Ding kein Ton mehr zu entlocken. Ausgesucht hab ich mir ein einfaches Modell von Hella und ich hoffe, das es wenn es denn mal benötigt werden sollte, zumindest auch einen hörbaren Ton produziert.

Wenn es dann wettermäßig heute noch passen sollte, bekommt die Diva auch nochn Schaumbad. Da hängen nämlich noch einige Kilo Geflügel an der Verkleidung. Ich bin dann mal weg…

Kleiner Trip ins Sauerland

Die ganze Woche teilweise sehr lange gearbeitet, da musste ich mir gestern doch eine kleine Tour mit der #Diva gönnen.

Also mal die dicken Koffer montiert, schließlich musste ja auch Verpflegung mitgenommen werden. Eine Thermoskanne Kaffee, Sprudelwasser und etwas zu futtern. Und da ich ja 2 große Koffer habe, hab ich gleich auch mal den Fotorucksack eingepackt. Zuerst hatte ich mir am Freitagabend eine ungefähre Tour ins Navi gehackt, die ich aber gestern früh gleich wieder verworfen habe. Denn da meldete sich morgens um 8 Kumpel H. und der wollte ins Sauerland.

Um 10 Uhr sind wir dann kreuz und quer durchs Bergische Land gepflügt und bei der ersten Kaffeepause haben wir uns dann auf die grobe Richtung Willingen geeinigt. Und die ganz vorsichtigen kann ich gleich beruhigen: Die meisten Menschen haben wir nur am Biggesee getroffen, vorbildlich alle auf Abstand. Am nächsten sind wir auf dem Rückweg nur dem Mädel an der Tanke gekommen, ansonsten haben wir uns für Pausen immer ein stilles Plätzchen gesucht.

Die reine Fahrzeit betrug aufgerundet 7 Stunden, zurückgelegt haben wir knapp über 400 Kilometer, 5 Kilometer Höhenunterschied wurden unter die Räder genommen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h. Hab ich alles nicht selbst ausgerechnet, das hat die Relive-App erledigt, die ich mir am Mittwoch per Tipp eines Bekannten mal aufs Handy geladen habe. Auf deren Website kann man sich übrigens unsere Tour animiert ansehen. Sehr cool…

Und da uns auch der Wettergott hold war, war es ein richtig geiler Tag!

Wahrscheinlich die letzte größere Tour für dieses Jahr – Mit der Diva in den Norden

In diesem Jahr habe ich ja endlich mal mehr Zeit gehabt. Und diese Zeit wurde sehr oft auf der dicken Diva verbracht. Urlaub in Kroatien, ein langes Wochenende am Veluwemeer in Holland, Touren durchs Sauer- und Siegerland, Westerwald, entlang der Mosel über Trier nach Luxemburg, zur Rennstrecke nach Spa in Belgien und natürlich einige Trips kreuz und quer durch die Eifel. So kamen seit April knapp 10.000 Kilometer zusammen. Und das Restprofil des Hinterradreifens wird am Wochenende aufgebraucht, morgen mittag gehts in den Norden.

Stützpunkt für das kommende Wochenende wird Papenburg sein, denn ich wollte schon immer mal die Meyer Werft besichtigen, wo die großen Kreuzfahrtschiffe gebaut werden. Als kleine Ergänzung wird es eine kurze Hafenrundfahrt bis zur Seeschleuse geben, Papenburgs Tor zur Welt. Am Nachmittag gehts dann mit der Diva nach Ostfriesland, Leer, Aurich und Norden stehen zur Besichtigung an.

Diva

Am Sonntag steht dann eine Tour nach Neuharlingersiel auf dem Plan, bisschen Seeluft schnuppern. Geplant ist noch eine Fahrt nach Wilhelmshaven, da müssen wir aber sehen wie wir zeitmäßig klar kommen. Wenns zu knapp werden sollte, gehts direkt von der Nordsee wieder in Richtung Heimat. Wo dann schon der neue Hinterreifen wartet… Ich hoffe das der Wettergott mitspielt, die Aussichten sind zumindest nicht so schlecht.

Schaun wir mal, ob die letzte größere #Divatours für dieses Jahr auch funktioniert wie geplant.