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Am Arsch der Welt

nurmalso

Ich bin ja schon viel in der Republik herum gekommen…

Ich bin an Orten gewesen, die habe ich selbst auf einer Karte nie entdeckt. Einsam, verlassen, fernab vom Verkehr. Und gestern habe ich wieder einen Ort entdeckt, wo ich vorher noch nie gewesen bin: Am Arsch der Welt. Ich habe ihn wirklich entdeckt, diesen ominösen Arsch der Welt. Denn ich war dort, zwar nur ein paar Stunden aber mehr hätte ich auch nicht verkraftet.

Der Arsch der Welt liegt in Deutschland, in einer Gegend wo es viel Wald und wenig Menschen gibt. Noch dazu sprechen diese Menschen einen Sauerländer Dialekt und sind auch sonst recht eigen. Es dauert bis sie „Vertrauen“ zu nicht Einheimischen fassen. Weit und breit gibt es keine Industrie, selbst die Landstraße zum Hotel am Arsch der Welt ist so schmal, dass man entgegen kommenden Fahrzeugen schon mal auf die Wiese ausweichen muss.

Ich möchte den Arsch der Welt nicht noch näher beschreiben, damit er nicht von Touristen überlaufen wird. Das wäre den Einwohnern sicher nicht recht. Zudem gibt es auch dort nichts besonderes, noch nicht einmal ein GPRS- oder ein EDGE-Netz. Null, Nada, Nothing, der Empfangsbalken am Smartphone verweigerte komplett die Anzeige.

Statt dessen nur ein unfreundliches „Kein Mobilfunknetz in Reichweite.“ Also wenn das nicht der Arsch der Welt war dann weiß ich es auch nicht…

Update auf Windows 10

laptopEigentlich wollte ich ja noch etwas warten.

Weshalb ich mir zuerst einmal den transportablen Rechenknecht der besseren Hälfte vorgenommen habe, um auf diesem Windows 10 aus dem Hause Microsoft zu installieren. Oder installieren zu lassen… Dort ist nämlich relativ wenig was verloren gehen konnte und das wenige passte auf einen 1 GB-USB-Stick. Nach einer knappen Stunde öffnete dann erstmals das neue Betriebssystem seine Pforten. Nicht viel Unterschied zum vorherigen Windows 8.1, wenn man mal vom Startmenü und der veränderten Taskleiste absieht.

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Und da der Mensch ja neugierig ist, habe ich mir dann meinen Laptop auch mal vorgenommen. Vorsichtshalber ein Backup durchgeführt das allerdings relativ schnell ging, da ich sowieso wöchentlich meine Daten sichere und so nur noch die letzten aktuellen Dinge gesichert werden mussten. Es konnte los gehen…

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Genau 53 Minuten später war dann das ganz grobe erledigt und das Feintuning konnte beginnen. Sicherheitseinstellungen überprüfen, Standardprogramme definieren und ausprobieren, ob alles so läuft wie es soll. Tat es, bis auf meinen Drucker. Der war allerdings auch schnell wieder installiert und stellte kein Problem dar. So habe ich das gerne…

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Und heute werde ich mich mal etwas in die Tiefen von Windows 10 begeben und sehen, was es sonst noch so zu entdecken gibt. Was zumindest beim ersten Test schon mal einen positiven Eindruck hinterließ ist der neue Edge Browser. Der geht ja richtig gut ab, allerdings fehlt ihm noch einiges an Erweiterungen. Wenn er dann immer noch so spurtet, könnte ich mir sogar vorstellen den Chrome abzulösen.

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Habt ihr auch schon Windows 10 auf dem Rechenknecht? Hat alles geklappt oder gab es Probleme?

Update auf Windows 10 oder lieber nicht?

laptopEs ist soweit…

Seit gestern wird also das Update von Windows 10 ausgerollt. Viele haben das neue Betriebssystem von Windows schon als Testversion auf Herz und Nieren geprüft und wirklich schlechtes habe ich bisher eigentlich nicht gelesen. Weshalb ich wohl auch mein Windows 8.1 über kurz oder lang verabschieden und auf Windows 10 aufrüsten werde.

Gestern war wie zu erwarten allerdings erstmal Chaos angesagt. Denn die ganz ungeduldigen die sich schon im Vorfeld für ein Update vormerken ließen waren unzufrieden, weil das Update auf sich warten ließ. Doch Microsofts Mühlen in Form von Servern mahlen wohl etwas langsamer, weshalb Geduld angesagt ist. Naja, ich für meinen Teil muss auch nicht zu den Ersten gehören, ich habe gute Nerven…

Auf jeden Fall gibt es beim Windows-10-Update aber einiges zu beachten. Im Gegensatz zu Windows 8 bzw. 8.1 gibt es das altbekannte Startmenü zurück. Zudem ist Windows 10 kostenfrei, zumindest wenn man eine registrierte Vorgängerversion besitzt. Und der ungeliebte aber trotzdem viel genutzte Internet Explorer wurde eingemottet, er wird vom neuen Browser Edge ersetzt.

Rechner die nicht älter als 5 Jahre sind dürften bei einem Update auf Windows 10 keine Ressourcenprobleme bekommen. Diese Rechner sollten die Anforderungen des neuen Betriebssystems problemlos bewältigen. Voraugesezt wird ein Prozessor, der mindestens mit einer Taktrate von einem Gigahertz, ein – besser noch – zwei Gigabyte RAM werden gefordert, sowie 16 oder 20 Gigabyte Speicherplatz sollten verfügbar sein, abhängig davon ob es sich um ein 32- oder 64-Bit-System handelt.

Zudem könnte es auch gelegentlich zu Treiberproblemen mit externen Geräten wie etwa Druckern kommen. Deshalb ist es sicherlich empfehlenswert – so wie ich – erst einmal die ersten Update-Willigen vorzulassen und auch eventuell mögliche Patches des Betriebssystems abzuwarten. Zeit genug ist in jedem Fall, denn das Update auf Windows 10 steht ein ganzes Jahr zur Verfügung.

Wer kein automatisches Update möchte, der kann sich hier die entsprechenden ISO-Dateien herunterladen. Aber vielleicht möchtet ihr Windows 10 überhaupt nicht und haltet lieber an eurem bisherigen Betriebssystem fest. Welches? Warum? Weshalb? Oder doch lieber auf dem neuesten Stand?